<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" >
<channel>
<title>Artikel - Islamweb</title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=listing&amp;vPart=233</link>
<atom:link href="http://www.islamweb.net/rss/article_gr_rss.php" rel="self" type="application/rss+xml" />
<category>Islamic</category>
<copyright>1998-2013 © 2011, IslamWeb ,Alle Rechte vorbehalten</copyright>
<description>Artikel - Islamweb</description>
<image>
  <url>http://www.islamweb.net/grn/images/IslamWeb_Logo.jpg</url>
  <title>Artikel - Islamweb</title>
  <link>http://www.islamweb.net/grn/</link>
</image>
<pubDate>Wed, 22 May 2013 16:07:08 +0300</pubDate>
<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 16:07:08 +0300</lastBuildDate>
<ttl>1</ttl>
<item>
<title><![CDATA[Die Gefahr, Menschen um deren Geld zu bitten – Teil 2]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186721</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186721</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186721' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wem das Bitten erlaubt ist:</font></font></b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dem bed&uuml;rftigen Fragenden ist es zweifellos verziehen, wie All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und (sie gestanden) an ihrem Besitz dem Bettler und dem Unbemittelten ein Anrecht (zu).&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 51:19).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Diejenigen aber, die sich daran gew&ouml;hnt haben zu fragen, um ihr Verm&ouml;gen zu vermehren, fallen unter die Aussage des Gesandten All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Wer die Menschen fragt, um [sein Verm&ouml;gen] zu vermehren, der fragt nur nach gl&uuml;henden Kohlen. So soll er es verringern oder mehren.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Die Bitte [um Almosen] ist nur einem der drei Folgenden erlaubt: Einem Mann, der Geld f&uuml;r eine Schlichtung aufbringt, worauf ihm die Bitte erlaubt ist, bis er das Erw&uuml;nschte erlangt hat, und dann aufh&ouml;rt; einem Mann, dem ein Ungl&uuml;ck widerfahren ist, das sein Verm&ouml;gen vernichtet hat, worauf ihm die Bitte erlaubt ist, bis er eine Lebensgrundlage erreicht hat; und einem Mann, den die Armut getroffen hat, so dass drei weise Leute seines Volkes sagen: &raquo;Den Soundso hat die Armut getroffen&laquo;. Dann ist ihm die Bitte erlaubt, bis er eine Lebensgrundlage erreicht hat. Jede andere Bitte gilt als unrechtm&auml;&szlig;ig Erworbenes und dessen Besitzer verzehrt etwas Unrechtm&auml;&szlig;iges.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte &uuml;ber die Zak&acirc;: <i>&bdquo;Sie ist der Schmutz der Menschen.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es ist har&acirc;m, die Menschen zu fragen, um das eigene Verm&ouml;gen zu mehren:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken warnte vor der Bettelei und den Bettlern, indem er sagte: <i>&bdquo;Der Arme ist nicht derjenige, der zwischen den Menschen umherzieht, und den ein oder zwei Bissen sowie ein oder zwei Datteln zur&uuml;ckkehren lassen. Sondern der Arme ist derjenige, der keine Gen&uuml;ge findet, die ihm gen&uuml;gt. Man merkt es ihm nicht an, so dass man f&uuml;r ihn spenden w&uuml;rde. Trotzdem steht er nicht auf, um die Menschen zu fragen.&ldquo; </i>&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dies ist der Unbemittelte, der sich der Frage enth&auml;lt. Er ist der in All&acirc;hs Worten Erw&auml;hnte: <b>&bdquo;Und (sie gestanden) an ihrem Besitz dem Bettler und dem Unbemittelten ein Anrecht (zu).&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 51:19).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Erfolgreich ist derjenige, der den Isl&acirc;m angenommen hat, eine ausreichende Versorgung hat und den All&acirc;h mit dem zufrieden macht, was Er ihm gegeben hat.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagte der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Wen eine Armut trifft, worauf er sie den Menschen darlegt, dessen Armut wird nicht gestillt. Und wer sie All&acirc;h darlegt, dem wird All&acirc;h fr&uuml;her oder sp&auml;ter Versorgung zukommen lassen.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Ab&ucirc; D&acirc;w&ucirc;d und At-Tirmidh&icirc;. Al-Alb&acirc;n&icirc; hat den Had&icirc;th f&uuml;r authentisch erkl&auml;rt).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Daher sagte der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Wenn du fragst, dann frag All&acirc;h!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von At-Tirmidh&icirc;. Al-Alb&acirc;n&icirc; hat den Had&icirc;th f&uuml;r authentisch erkl&auml;rt).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Oder (ist besser) Wer den in einer Notlage Befindlichen erh&ouml;rt, wenn er Ihn anruft...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 27:62).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken missbilligte die bittende Frage und die Fragenden: <i>&bdquo;Ein anbetend Dienender &ouml;ffnet keine T&uuml;r zu einer Bitte um Almosen, ohne dass All&acirc;h ihm eine T&uuml;r zur Armut &ouml;ffnet.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von At-Tirmidh&icirc;. Al-Alb&acirc;n&icirc; hat den Had&icirc;th f&uuml;r authentisch erkl&auml;rt).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagte er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Ungl&uuml;cklich ist der Diener des D&icirc;n&acirc;rs, des Dirhams, des Samtstoffes und des bunten Stoffes. Wenn ihm gegeben wird, ist er zufrieden, und wenn ihm nicht gegeben wird, ist er unzufrieden.&ldquo;</i><b> </b>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ferner sagte er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Es ist besser f&uuml;r jemanden von euch ein B&uuml;ndel Brennholz auf seinem R&uuml;cken zu sammeln als jemanden zu fragen, der ihm gibt oder es ihm verwehrt.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagte der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Die obere Hand ist besser als die untere Hand.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Imam Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Sie fragen die Menschen aufdringlich:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">So sehen wir, dass der Isl&acirc;m die Reichen dazu anh&auml;lt, herzugeben, und die Armen dazu anh&auml;lt, sich zu enthalten. Aber die meisten Fragenden heutzutage enthalten sich nicht, sondern bitten die Menschen aufdringlich, bis sie ihnen etwas geben oder sie anfahren, obwohl All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und was den Bettler angeht, so fahre (ihn) nicht an.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 93:10).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn die Menschen ihnen etwas geben, sind sie zufrieden. Und wenn nicht, dann beschimpfen sie sie.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene &uuml;bernimmt die Versorgung. Der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und es gibt kein Tier auf der Erde, ohne dass All&acirc;h sein Unterhalt obl&auml;ge...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 11:6).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Versorgung ist bereits f&uuml;r jeden Menschen vorbestimmt, w&auml;hrend er ein F&ouml;tus im Bauch seiner Mutter ist. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und wie viele Tiere tragen ihre (eigene) Versorgung nicht herbei! All&acirc;h versorgt sie und euch...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 29:60).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und die Fragenden sitzen, ob Mann oder Frau, ob alt oder jung, an den T&uuml;ren der Moscheen, um das Almosen von den Hineingehenden und Herauskommenden entgegenzunehmen und nehmen nicht am Gebet teil! Manche von ihnen gehen sogar in die Moschee, um jeden Betenden einzeln anzusprechen und von ihm ein Almosen zu erhalten. Einige von ihnen wollen die Gef&uuml;hle der Menschen erweichen und l&uuml;gen vielleicht sogar, damit man ihnen etwas gibt. Diejenigen tadelt der Isl&acirc;m, weil sie sich nicht zur&uuml;ckhalten und sich nicht mit dem begn&uuml;gen, was ihre Bed&uuml;rfnisse stillt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Solche Leute vertrauen mehr auf das, was sich in den Taschen der Menschen befindet, als auf das, was in den Schatzkammern All&acirc;hs ist. Daher bitten sie die Menschen und bitten nicht All&acirc;h. Der Grund daf&uuml;r ist, dass sie weit entfernt von All&acirc;h sind, Ihm Seine berechtigte Stellung nicht zusprechen und das anbetende Dienen Ihm gegen&uuml;ber nicht richtig verrichten. Denn wenn sie Ihn fragen w&uuml;rden, w&uuml;rde Er ihnen geben. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;H&auml;tten aber die Bewohner der St&auml;dte geglaubt und w&auml;ren sie gottesf&uuml;rchtig gewesen, h&auml;tten Wir ihnen bestimmt Segnungen von dem Himmel und der Erde aufgetan...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 7:96).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und Er sagt: <b>&bdquo;Wenn sie nur die Tora und das Evangelium und das befolgten, was zu ihnen (als Offenbarung) von ihrem Herrn herabgesandt wurde, w&uuml;rden sie f&uuml;rwahr von (den guten Dingen) &uuml;ber ihnen und unter ihren F&uuml;&szlig;en essen...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 5:66).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagt der Erhabene: <b>&bdquo;Gewiss, All&acirc;h ist der Versorger, der Besitzer von Kraft und der Feste.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 51:58).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer solche und andere Bettler trifft, soll ihnen die Schl&uuml;ssel der Versorgung in Form von Bittgebeten, dem Bitten um Vergebung, dem Vertrauen, der dem&uuml;tigen Ehrfurcht gegen&uuml;ber All&acirc;h und der sicheren &Uuml;berzeugung nach der Erlangung der Gr&uuml;nde f&uuml;r das Erreichen der Versorgung aufzeigen. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Euer Herr sagt: &raquo;Ruft Mich an, so erh&ouml;re Ich euch...&laquo;&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 40:60).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und Er sagt: <b>&bdquo;Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, so bin Ich nahe; Ich erh&ouml;re den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 2:186).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zudem sagt der Majest&auml;tische: <b>&bdquo;Ich sagte: &raquo;Bittet euren Herrn um Vergebung - Er ist ja Allvergebend -, so wird Er den Regen auf euch ergiebig (herab)senden und euch mit Besitz und S&ouml;hnen unterst&uuml;tzen und f&uuml;r euch G&auml;rten machen und f&uuml;r euch B&auml;che machen.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 71:10-12).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte:<i> &bdquo;Wenn ihr in aufrichtigem Vertrauen auf All&acirc;h vertraut, wird Er euch sicher versorgen, wie Er den Vogel versorgt; er geht hungrig und kommt satt zur&uuml;ck.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von At-Tirmidh&icirc;. Al-Alb&acirc;n&icirc; hat den Had&icirc;th f&uuml;r authentisch erkl&auml;rt).</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;... Und wer All&acirc;h f&uuml;rchtet, dem schafft Er einen Ausweg und gew&auml;hrt ihm Versorgung, von wo (aus) er damit nicht rechnet. Und wer sich auf All&acirc;h verl&auml;&szlig;t, dem ist Er seine Gen&uuml;ge ...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 65:2-3).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">M&ouml;glicherweise sieht der Mensch sich dazu gezwungen, ihnen etwas zu geben, um den Frieden zu wahren und sich vor ihrem &Uuml;bel zu h&uuml;ten. In diesem Fall sollte man ihnen nur etwas Geringes geben, mit dem man ihr &Uuml;bel abwehrt. Dies ist eine Spende wider Willen f&uuml;r den, der m&ouml;chte, weil der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nie einen Fragenden zur&uuml;ckgewiesen hat. (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und wer sich weigert, ihnen etwas zu geben, der soll sie freundlich zur&uuml;ckweisen. Und der Lobpreis geb&uuml;hrt All&acirc;h, dem Herrn der Welten.<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186718">Die Gefahr, Menschen um deren Geld zu bitten &ndash; Teil 1</a></font></font></p>
<p>&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Gegenüber anderen]]></category><pubDate>Sun, 12 May 2013 20:46:47 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Die Gefahr, Menschen um deren Geld zu bitten – Teil 1]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186718</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186718</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186718' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Lobpreis geb&uuml;hrt All&acirc;h und m&ouml;ge All&acirc;h Seinen Gesandten sowie dessen Familie und Gef&auml;hrten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene pr&uuml;ft den Reichen mit dem Armen und den Armen mit dem Reichen. Der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Er ist es, Der euch zu Nachfolgern (auf) der Erde gemacht und die einen von euch &uuml;ber die anderen um Rangstufen erh&ouml;ht hat, damit Er euch mit dem, was Er euch gegeben hat, pr&uuml;fe...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 6:165).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Hierauf haben Wir euch nach ihnen zu Nachfolgern (auf) der Erde gemacht, um zu schauen, wie ihr handeln w&uuml;rdet.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 10:14).</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
All&acirc;h der Erhabene hat die Zak&acirc; auf die Besitzt&uuml;mer der Reichen als Verpflichtung auferlegt und sie sogar zu einer der Elementarpflichten des Isl&acirc;m gemacht. Er hat sie in Seinem edlen Offenbarungsbuch mit dem rituellen Gebet verbunden. Der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und verrichtet das Gebet, entrichtet die Abgabe...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 2:43, 83, 110; S&ucirc;ra 4:77; S&ucirc;ra 24:56; S&ucirc;ra 73:20). </font></font><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Verse diesbez&uuml;glich sind zu zahlreich, um sie aufzuz&auml;hlen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Der Isl&acirc;m wurde auf f&uuml;nf Dingen errichtet: Dem Bezeugen, dass es keine Gottheit au&szlig;er All&acirc;h gibt und dass Muhammad der Gesandte All&acirc;hs ist, der Verrichtung des rituellen Pflichtgebets, der Entrichtung der Zak&acirc;, dem Haddsch zum Haus [zur Ka&lsquo;ba] und dem Fasten im Ramad&acirc;n.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Er sagte auch: <i>&bdquo;Mir wurde die Anweisung gegeben, die Menschen zu bek&auml;mpfen, bis sie bezeugen, dass es keine Gottheit au&szlig;er All&acirc;h gibt und dass Muhammad der Gesandte All&acirc;hs ist, das rituelle Pflichtgebet verrichten und die Zak&acirc; entrichten. Wenn sie dies tun, haben sie ihr Blut und ihr Verm&ouml;gen vor mir gesch&uuml;tzt, au&szlig;er mit dem Recht des Isl&acirc;m. Und ihre Abrechnung ist bei All&acirc;h.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Als der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken verstorben war und Ab&ucirc; Bakr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein das Kalif&acirc;t &uuml;bernahm, weigerten sich St&auml;mme, die Zak&acirc; zu entrichten. Darauf bek&auml;mpfte Ab&ucirc; Bakr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein sie und sagte: <i>&bdquo;Bei All&acirc;h, ich werde den bek&auml;mpfen, der zwischen dem rituellen Pflichtgebet und der Zak&acirc; unterscheidet. Denn die Zak&acirc; ist das Recht des Geldes. Bei All&acirc;h, wenn sie mir die Fu&szlig;fessel eines Kamels verweigern w&uuml;rden, die sie zur Zeit des Gesandten All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gegeben haben, w&uuml;rde ich sie f&uuml;r die Verweigerung dessen bek&auml;mpfen!&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene hat festgelegt, f&uuml;r was die Zak&acirc; ausgegeben wird, indem Er sagt: <b>&bdquo;Die Almosen sind nur f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen, diejenigen, die damit besch&auml;ftigt sind, diejenigen, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, (den Loskauf von) Sklaven, die Verschuldeten, auf All&acirc;hs Weg und (f&uuml;r) den Sohn des Weges, als Verpflichtung von All&acirc;h.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 9:60).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Vorzug der Spende:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene hat den Wohlhabenden die Spende (&uuml;ber die Zak&acirc; hinaus) ans Herz gelegt, indem Er sagt: <b>&bdquo;Dahinschwinden lassen wird All&acirc;h den Zins und vermehren die Almosen...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 2:276).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Ihr werdet die G&uuml;te nicht erreichen, bevor ihr nicht von dem ausgebt, was euch lieb ist...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 3:92).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagt Er: <b>&bdquo;Nimm von ihrem Besitz ein Almosen, mit dem du sie rein machst und l&auml;uterst...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 9:103).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zudem sagt Er: <b>&bdquo;...und (sie gestanden) an ihrem Besitz dem Bettler und dem Unbemittelten ein Anrecht (zu).&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 51:19).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ibn Abb&acirc;s m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: &bdquo;Es ist ein Recht neben der Zak&acirc;.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Unser Herr, der &uuml;ber jeden Mangel Erhabene, verdeutlicht uns, dass die Spende das Verm&ouml;gen nicht mindert, sondern mehrt. Der Erhabene, sagt: <b>&bdquo;...Und was immer ihr auch ausgebt, so wird Er es euch ersetzen...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 34:39).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und Er sagt:<b> &bdquo;... Was immer ihr an Gutem ausgebt, (das) ist f&uuml;r euch selbst ...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 2:272).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Verse diesbez&uuml;glich sind zahlreich. Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Eine Spende mindert ein Verm&ouml;gen nicht.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Auch sagte er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;All&acirc;h der Erhabene sagt: &raquo;Gib aus, o Sohn Adams, dann wird f&uuml;r dich ausgegeben!&laquo;&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die authentischen Had&icirc;the diesbez&uuml;glich sind zahlreich. </font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Anhalten zum Hergeben und zum Nicht-Geizen:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Isl&acirc;m spornt die Besitzer von Verm&ouml;gen dazu an, herzugeben und die Zak&acirc; zu entrichten. Er warnt sie davor, sie zu verweigern oder geizig darin zu sein. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und diejenigen, die mit dem geizen, was All&acirc;h ihnen von Seiner Huld gew&auml;hrt hat, sollen ja nicht meinen, das sei (so) besser f&uuml;r sie. Nein! Vielmehr ist es schlecht f&uuml;r sie. Mit dem, womit sie gegeizt haben, werden sie am Tag der Auferstehung umschlungen werden ...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 3:180).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Die anbetend Dienenden treten an keinem Tag in den Morgen ein, ohne dass zwei Engel herabkommen, von denen der eine sagt: &raquo;O All&acirc;h, gew&auml;hre dem Gebenden Nachkommen! &laquo; Und der andere sagt: &raquo;O All&acirc;h, gew&auml;hre dem Geizigen Verlust!&laquo;&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wies nie einen Bittenden um Almosen zur&uuml;ck. (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wer &uuml;bersch&uuml;ssige Versorgung hat, soll sich damit dem zuwenden, der keine Versorgung hat.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagte er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;H&uuml;tet euch vor dem Feuer, selbst wenn es mit einer halben Dattel ist!&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer arm ist, muss Zur&uuml;ckhaltung wahren:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Gleicherma&szlig;en sehen wir, dass der Isl&acirc;m die Armen dazu anh&auml;lt, Zur&uuml;ckhaltung zu wahren, sich mit dem Geringen zu begn&uuml;gen und sich darum zu bem&uuml;hen, Andere nicht um Almosen zu bitten. Unser Herr, der Gepriesene und Erhabene, sagt: <b>&bdquo;... Der Unwissende h&auml;lt sie wegen ihrer Zur&uuml;ckhaltung f&uuml;r unbed&uuml;rftig. Du erkennst sie an ihrem Merkmal: Sie betteln die Menschen nicht aufdringlich an...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 2:273).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Und wer immer sich zur&uuml;ckh&auml;lt, dem erspart All&acirc;h das Erbetteln bei Anderen. Und wer immer sich gen&uuml;gsam verh&auml;lt, dem gibt All&acirc;h reichlich.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte ferner: <i>&bdquo;Bettelt nicht eindringlich beim Fragen! Denn bei All&acirc;h, wenn mich jemand um etwas fragt, worauf ihm sein Fragen etwas von mir herausholt und ich es nicht m&ouml;chte, wird ihm das, was ihm gegeben wurde, nicht gesegnet!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sagte er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Das Fragen verweilt bei jemandem von euch, bis er All&acirc;h den Erhabenen trifft und nicht ein St&uuml;ck Fleisch in seinem Gesicht hat.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Im&acirc;m Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Von Thaub&acirc;n m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein ist &uuml;berliefert, dass der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fragte: <i>&bdquo;Wer verpflichtet sich mir dazu, die Menschen um nichts zu bitten, damit ich ihm das Paradies verpflichte?&ldquo; Ich sagte: &bdquo;Ich!&ldquo; Daraufhin bat er niemanden um etwas.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Ab&ucirc; D&acirc;w&ucirc;d. Al-Alb&acirc;n&icirc; hat den Had&icirc;th f&uuml;r authentisch erkl&auml;rt).<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Gegenüber anderen]]></category><pubDate>Sun, 12 May 2013 20:36:11 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Prioritätensetzung bei Wohltätigkeitsarbeiten – Teil 2]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186571</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186571</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186571' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Viertens: Die st&auml;ndige Arbeit hat Vorrang vor der zeitweiligen Arbeit</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es geh&ouml;rt zu den h&ouml;chsten Priorit&auml;ten, die man bei der Wohlt&auml;tigkeit ber&uuml;cksichtigen soll, dass man gro&szlig;en Wert auf st&auml;ndige Arbeit legt, die den Armen und Bed&uuml;rftigen einen Tages-, Wochen- oder Monatslohn einbringt, anstatt ihnen Almosen zu geben, die vielleicht irgendwann weniger werden oder sogar ganz ausbleiben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zurzeit k&ouml;nnen die Wohlt&auml;tigkeitsvereine Fabriken, Betriebe, B&auml;ckereien, Restaurants, Druckereien oder Fests&auml;le errichten oder Fahrzeuge kaufen und die arbeitsf&auml;higen Armen oder Witwen dort gegen Tages- oder Monatsl&ouml;hne, je nach der Sicht jedes Wohlt&auml;tigkeitsvereins, besch&auml;ftigen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das ist aus materieller und seelischer Sicht zweifellos besser f&uuml;r die Almosenempf&auml;nger und auch besser f&uuml;r die Wohlt&auml;tigkeitsvereine, da dies ihnen Gewinne einbringt, die ihnen bei anderen Entwicklungen und T&auml;tigkeiten helfen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer sich die edle Sunna des Propheten betrachtet, wird Had&icirc;the finden, die den regelm&auml;&szlig;igen Taten, wenn sie auch wenige sind, den Vorzug vor den zeitweiligen Taten geben. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">F&uuml;nftens: Andere n&uuml;tzliche Handlungen haben Vorrang vor den Handlungen, deren Nutzen sich auf den Ausf&uuml;hrenden beschr&auml;nken</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den Priorit&auml;ten, die bei der Wohlt&auml;tigkeitsarbeit ber&uuml;cksichtigt werden und denen aus der Sicht der Schar&icirc;a der Vorrang gegeben werden soll, geh&ouml;ren die Handlungen, die mehr Nutzen als andere bringen, denn je mehr man Anderen nutzen kann, desto mehr entwickeln sich die Gesellschaft und die Kraft sowie der Zusammenhalt und der Fortschritt der Umma und desto h&ouml;her wird die Belohnung von All&acirc;h dem Erhabenen. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Die bei All&acirc;h beliebtesten Menschen sind diejenigen, die den anderen Menschen am meisten nutzen. Und die bei All&acirc;h dem Hocherhabenen beste Tat ist die Freude, die du einem Muslim bereitest, oder wenn du ihm aus seiner Notlage hilfst, seine Schulden bezahlst oder seinen Hunger stillst. Und meinem muslimischen Bruder bei einer dessen Angelegenheiten zu helfen, ist mir lieber als mich einen Monat in die Moschee zur&uuml;ckzuziehen.&ldquo; </i>(Von At-Tabar&acirc;n&icirc; &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">An der Spitze der T&auml;tigkeiten, deren Nutzen umfassend ist und denen mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden soll, geh&ouml;rt der einladende Aufruf zu All&acirc;h dem Erhabenen, indem man ihn, seine Durchf&uuml;hrenden, seine Institutionen und seine Mittel finanziert. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wer Menschen zur Rechtleitung aufruft, dem wird die gleiche Belohnung zuteil wie die Belohnung derer, die ihm Folge leisten, ohne jedoch deren Belohnung zu verringern.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu geh&ouml;rt auch das Lehren des edlen Qur&acirc;n, indem man f&uuml;r die jeweiligen Scheiche, Studenten, Qur&acirc;n-Schulen und Qur&acirc;n-Wettbewerbe Mittel zur Verf&uuml;gung stellt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Der beste unter euch ist derjenige, der den Qur&acirc;n lernt und ihn Andere lehrt.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu geh&ouml;rt auch das Bezahlen f&auml;lliger Schulden, denn der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wer es gerne hat, in den Schatten All&acirc;hs des Erhabenen zu kommen, der soll einem Zahlungsunf&auml;higen Aufschub gew&auml;hren oder ihm seine Schulden erlassen.&ldquo;</i> (Von Ibn M&acirc;dscha &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu geh&ouml;rt auch das Errichten von H&auml;usern f&uuml;r obdachlose Kinder, Frauen und Greise, die auf der Stra&szlig;e schlafen und auf Friedh&ouml;fen wohnen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Sechstens: Vorrang derjenigen T&auml;tigkeit, die auf Dauer nutzt und mehr Einfluss hat</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Anstatt dass die Wohlt&auml;tigkeitsvereine den Armen und Bed&uuml;rftigen verschiedene Gaben und finanzielle Hilfen anbieten, die finanziell und seelisch kostspielig sind und bald zu Ende gehen, ist es angemessener, ihnen etwas anzubieten, das ihnen nachhaltiger nutzt und sie positiver beeinflusst, was ihnen mit All&acirc;hs Hilfe f&uuml;r mehrere Jahre Ertr&auml;ge bringt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Die besten Almosen sind der Schatten eines Zeltes um All&acirc;hs des Hocherhabenen willen oder die Gabe in Form eines Dieners um Allahs willen oder ein m&auml;nnliches Kamel, das die Kamelstuten begattet.&ldquo;</i> (Von Ahmad und At-Tirmidh&icirc; &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den treffenden Beispielen daf&uuml;r geh&ouml;rt, dem Armen ein Fangnetz zum Fischfang zu geben, anstatt ihm eine Fischmahlzeit zu geben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den nachhaltigeren und einflussreicheren Leistungen, die die Wohlt&auml;tigkeitsvereine den Armen bieten k&ouml;nnen, geh&ouml;rt das Verteilen von Kamelen, K&uuml;hen und Schafen, woraufhin sie die Milchertr&auml;ge f&uuml;r sich und ihre Kinder bekommen. Und dazu geh&ouml;rt auch das Verteilen von Gefl&uuml;gel, Pferden, Maschinen, kleinen und modernen Fahrzeugen und Ger&auml;tschaften der Restaurants usw.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Eink&uuml;nfte dieser T&auml;tigkeiten sind zweifellos viel h&ouml;her und besser f&uuml;r die Armen als die milden Gaben und zeitweiligen finanziellen Hilfen der Wohlt&auml;tigkeitsvereine.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wir bitten All&acirc;h den Erhabenen um Erfolg und Annahme, und m&ouml;ge All&acirc;h unseren Propheten Muhammad sowie dessen Familie und Gef&auml;hrten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken, und der Lobpreis geb&uuml;hrt All&acirc;h dem Herrn der gesamten Sch&ouml;pfung!<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186565">Priorit&auml;tensetzung bei Wohlt&auml;tigkeitsarbeiten &ndash; Teil 1</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Islâmische Errungenschaften]]></category><pubDate>Mon, 06 May 2013 17:16:58 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Prioritätensetzung bei Wohltätigkeitsarbeiten – Teil 1]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186565</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186565</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186565' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die isl&acirc;mische Rechtslehre hinsichtlich der Priorit&auml;tensetzung ist zweifellos der Ma&szlig;stab f&uuml;r alle religi&ouml;sen und weltlichen, finanziellen und physischen sowie materiellen und geistigen T&auml;tigkeiten, was davon den Vorrang hat und was nicht, und zwar nach rechtsg&uuml;ltigen schariatischen Normen, die durch das Licht der Offenbarung und das Licht der Vernunft erschlossen werden: <b>&bdquo;... Licht &uuml;ber Licht ...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 24:35).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den religi&ouml;sen Handlungen und Grundlagen des Isl&acirc;m, bei denen man die Rechtslehre der Priorit&auml;tensetzung m&ouml;glichst beachten soll, geh&ouml;rt die Verteilung der Zak&acirc;-Mittel und Almosen auf die berechtigten Empf&auml;nger ohne &Uuml;bervorteilung oder Sch&auml;digung. Denn die Armen sind sehr unterschiedlich: Unter ihnen gibt es die Arbeitsf&auml;higen und die Arbeitsunf&auml;higen; es gibt die Arbeitenden und die Arbeitslosen, die Gesunden und die Kranken, die Unversehrten und die Invaliden, die Waisen und die Nicht-Waisen. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All diese Arten und die anderen Bed&uuml;rftigen sind auch im Hinblick auf ihren Bedarf sehr unterschiedlich: Es gibt unter ihnen die Armen und die &Auml;rmeren, die Bed&uuml;rftigen und die noch Bed&uuml;rftigeren. Es gibt solche, deren Bedarf sehr dringend ist, und solche, deren Bedarf unverz&uuml;glich gedeckt werden muss. Unter ihnen gibt es einige, denen es an Notwendigkeiten fehlt, und wieder einige, denen es nur an Komfortausstattung fehlt. Einigen fehlt es am Wichtigsten, w&auml;hrend es den Anderen an Nebens&auml;chlichkeiten fehlt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Damit die Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen ihre Botschaft und ihre Rolle, die die Gesellschaft und die Umma f&ouml;rdern, vorz&uuml;glich erf&uuml;llen, sollen sie sich der Rechtslehre der Priorit&auml;tensetzung bewusst sein. Denn sie ist es, die sie alles ma&szlig;voll ohne jegliches &Uuml;ber- oder Untertreiben tun l&auml;sst.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Priorit&auml;ten bei den Wohlt&auml;tigkeiten</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Erstens: Die Priorit&auml;t, die f&auml;higen Arbeitslosen zu besch&auml;ftigen</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Viele Nutznie&szlig;er der Zak&acirc;-Beh&ouml;rde und der karitativen Vereine sind bestimmt arbeitsf&auml;hig. Wenn man diese Gruppe zu einer passenden, rechtschaffenen Arbeit f&uuml;hrt und sie wirklich besch&auml;ftigt, wird es f&uuml;r sie im Diesseits und im Jenseits bestimmt besser sein, und es wird auch besser und segensreicher f&uuml;r die ganze muslimische Umma sein.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Besch&auml;ftigung der arbeitsf&auml;higen Arbeitslosen bedarf zurzeit eines intensiven Aufrufs durch die Moscheen, Schulen, Lehranstalten, Zentren und Medien, der ihnen die Bedeutung der Arbeit und ihre Vorteile zeigt, ihr Verlangen danach weckt und sie vor der Arbeitslosigkeit und dem Betteln warnt und ihre Nachteile im Diesseits und im Jenseits erkl&auml;rt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zweitens: Das Wissen hat den h&ouml;chsten Vorrang</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die ersten geoffenbarten Qur&acirc;n-Verse und der erste Aufruf des edlen Qur&acirc;n handelten zweifellos vom Wissen: <b>&bdquo;Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anh&auml;ngsel. Lies, und dein Herr ist der Edelste, Der (das Schreiben) mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wu&szlig;te.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 96:1-5).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es gibt eine Anzahl von Had&icirc;then des Propheten, die den Vorrang des Wissens vor den Anbetungshandlungen best&auml;tigen, weil die Anbetungshandlungen nur dem Anbetenden nutzen, w&auml;hrend das Wissen allen Menschen nutzt. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Davon f&uuml;hren wir nur zwei Had&icirc;the an:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Die Vorz&uuml;glichkeit des Wissens ist mir lieber als die Vorz&uuml;glichkeit der Anbetungshandlung. Und eure beste religi&ouml;se Handlung ist die Fr&ouml;mmigkeit.&ldquo;</i> (Von Al-H&acirc;kim &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte ferner: <i>&bdquo;Der Vorrang eines Gelehrten vor dem Anbetenden ist meinem Vorrang vor dem Niedrigsten von euch gleich .....&ldquo; </i>(Von At-Tirmidh&icirc; &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den wichtigsten Priorit&auml;ten aus schariatischer Sicht geh&ouml;rt die Vorrangstellung des Wissens vor den Handlungen, denn das Wissen hat den Vorzug vor dem Handeln - es f&uuml;hrt und leitet das Handeln.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Wissen hat den Vorzug vor dem Handeln, weil es das Rechte vom Falschen in den Angelegenheiten der Glaubensgrunds&auml;tze unterscheidet, das Rechte vom Falschen in den Worten, die Sunna von der unerlaubten Neuerung in der Religion in den Anbetungshandlungen, das Rechtm&auml;&szlig;ige vom Verbotenen in den gesch&auml;ftlichen Angelegenheiten, das, was hal&acirc;l ist, von dem, was har&acirc;m ist im Benehmen, das Tugendhafte vom Untugendhaften in der Moral, das Annehmbare vom Unannehmbaren in den Ma&szlig;st&auml;ben und das Bevorzugte vom weniger Bevorzugten in den Angelegenheiten der Worte und Taten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Deswegen haben die Gelehrten festgelegt, dass derjenige, der sich der Anbetung widmet, nichts von der Zak&acirc; bekommen darf, im Gegensatz zu demjenigen, der sich der Wissenssuche widmet, denn es gibt kein M&ouml;nchtum im Isl&acirc;m und die Besch&auml;ftigung mit den Anbetungshandlungen nutzt nur dem Anbetenden, w&auml;hrend die Besch&auml;ftigung mit dem Wissen dem Interesse der Umma dient.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und so haben die armen Suchenden nach dem n&uuml;tzlichen Wissen den Vorrang vor den Anderen, ihnen zu geben und f&uuml;r sie aufzukommen; und ebenso haben die Ausbildungsinstitutionen den Vorrang vor anderen Institutionen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Drittens: Die Pflichten haben den Vorrang vor Sunna- und freiwilligen Handlungen</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den Priorit&auml;ten, die man bei den karitativen T&auml;tigkeiten ber&uuml;cksichtigen und denen man gro&szlig;e Aufmerksamkeit schenken soll, geh&ouml;rt, den Pflichten den Vorrang zu geben, wie das Speisen der Hungernden, die Unterst&uuml;tzung derjenigen, die von Massenvernichtung und Liquidierung bedroht werden, die Gew&auml;hrleistung von Medikamenten f&uuml;r die Kranken, von Unterk&uuml;nften f&uuml;r die Heimatlosen, das Sorgen f&uuml;r die Waisen, Alten, Witwen, Behinderten und f&uuml;r diejenigen, die der christlichen Missionierung ausgesetzt sind, und nichts zum Essen, zum Trinken, zum Anziehen haben, die keine Schule, keinen Lehrer, kein Kinderheim, kein Hospital, kein isl&acirc;misches Zentrum und kein Buch zum Lesen finden. All dies hat Vorrang vor der wiederholten Durchf&uuml;hrung des Haddsch und der Umra, vor der Versorgung der sich Zur&uuml;ckziehenden in die Moscheen, vor dem Speisen der Fastenden beim Fastenbrechen und vor dem Kauf und Verteilen von Siw&acirc;k [Zahnputzh&ouml;lzchen], weil dies alles zu den Sunna- und freiwilligen Handlungen geh&ouml;rt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ibn Mas&rsquo;&ucirc;d m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: &bdquo;Am Ende der Zeit werden die Pilgerfahrer zunehmen, ohne dass die Fahrt leichter geworden ist oder sich die Lebensverh&auml;ltnisse verbessert haben. Sie werden [jeder Belohnung] entbehren und beraubt zur&uuml;ckkehren. Der eine von ihnen wird von seinem Reittier auf den Sand und die Steine fallen, ohne dass sein Nachbar ihn tr&ouml;stet.&ldquo; (Aus: Ihy&acirc; Ul&ucirc;mi Ad-D&icirc;n [Belebung der Wissenschaften der Religion] von Al-Ghaz&acirc;l&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ab&ucirc; Nasr At-Tamm&acirc;r sagte: &bdquo;Ein Mann kam zu Bischr ibn Al-H&acirc;rith, um Abschied von ihm zu nehmen, und sagte zu ihm: &raquo;Ich habe mich zum Haddsch entschlossen, willst du mir etwas anbefehlen?&laquo; Er fragte ihn: &raquo;Wie viel hast du f&uuml;r die Reise vorbereitet?&laquo; Der Mann antwortete: &raquo;Zweitausend Dirham.&laquo; Bischr fragte weiter: &raquo;Was beabsichtigst du mit deiner Pilgerfahrt: Enthaltsamkeit, Sehnsucht nach dem [sakrosankten] Haus oder die Zufriedenheit All&acirc;hs?&laquo; Der Mann entgegnete: &raquo;Die Zufriedenheit All&acirc;hs.&laquo; Bischr sagte: &raquo;Wenn du die Zufriedenheit All&acirc;hs des Erhabenen erlangst, indem du zuhause bleibst, diese zweitausend Dirham ausgibst und du der Zufriedenheit All&acirc;hs des Erhabenen sicher wirst, w&uuml;rdest du es tun?&laquo; Als der Mann bejahte, sagte er zu ihm: &raquo;Gib das Geld an zehn Menschen: An einen Schuldner, der damit seine Schulden bezahlt; an einen Armen, der sich damit ordentlich herrichtet; an einen [bed&uuml;rftigen Familienvater], der damit seine Kinder versorgt; an einen Versorger einer Waisen, der ihr damit eine Freude bereitet; und wenn du es schaffst, [die ganze Summe] an einen Einzigen zu geben, dann tue es, denn das Herz eines Muslims zu erfreuen, einem Notleidenden zu helfen oder einem Schwachen beizustehen, ist besser als hundertmal den Haddsch zu vollziehen, nachdem man den Pflichthaddsch vollzogen hat! Geh und gib das Geld her, wie wir es dir anbefohlen haben, sonst sage uns, woran du eigentlich denkst!&laquo; Der Mann sagte: &raquo;O Ab&ucirc; Nasr, mir ist mehr nach dem Reisen.&laquo; Da l&auml;chelte Bischr Allah erbarme sich seiner, wandte sich ihm zu und sagte: &raquo;Wenn das Geld von zwielichtigen zweifelhaften Gesch&auml;ften gesammelt wird, dann hat man den Wunsch, damit rechtschaffene Taten zu zeigen, aber All&acirc;h gelobte Sich, nur die Taten der in Ehrfurcht Ihm gegen&uuml;ber Dem&uuml;tigen anzunehmen.&laquo;&ldquo; (Aus: Ihj&acirc;u Ul&ucirc;mi-d-D&icirc;n [Belebung der Wissenschaften der Religion] von Al-Ghaz&acirc;l&icirc;). <br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Islâmische Errungenschaften]]></category><pubDate>Mon, 06 May 2013 17:05:31 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Darf man sein ganzes Verm&ouml;gen spenden?]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186556</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186556</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186556' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ist es dem Muslim erlaubt, sein ganzes Verm&ouml;gen auszugeben, wenn er will? Wird diese Tat von All&acirc;h dem Erhabenen gelobt und gutgehei&szlig;en? Haben die rechtschaffenen Vorfahren so etwas getan oder nicht?</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zuerst soll erkl&auml;rt werden, dass zu den Merkmalen des lobw&uuml;rdigen Spendens die M&auml;&szlig;igkeit geh&ouml;rt. Der Muslim ist beauftragt, Anderen zu geben, aber auch etwas f&uuml;r sich und seine Familie zu behalten und auch etwas f&uuml;r die Wechself&auml;lle des Lebens und die Schicksalsschl&auml;ge zu sichern. Es ist nicht gut f&uuml;r den Muslim, sein ganzes Verm&ouml;gen auszugeben und nichts f&uuml;r sich zu sparen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Diese Auffassung kann von den folgenden Worten All&acirc;hs des Gepriesenen und Erhabenen abgeleitet werden: <b>&bdquo;Die an das Verborgene glauben, das Gebet verrichten und von dem, womit Wir sie versorgt haben, ausgeben.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 2:3). Die Belegstelle im edlen Vers sind die Worte <b>&bdquo;und von dem, womit Wir sie versorgt haben, ausgeben&ldquo;</b>. Der Gelehrte Asch-Schanq&icirc;t&icirc; sagte: &bdquo;In diesem edlen Qur&acirc;n-Vers gebraucht Er die Pr&auml;position &raquo;von&laquo;, die darauf hinweist, das man einen Teil seines Verm&ouml;gens um All&acirc;hs willen ausgibt und nicht das ganze Verm&ouml;gen. Hier bestimmt Er, was genau ausgegeben und was behalten werden soll, aber an einigen anderen Stellen erkl&auml;rt Er, das man das ausgeben soll, was die Grundbed&uuml;rfnisse des Menschen &uuml;bertrifft. Er sagt zum Beispiel: <b>&raquo;... Und sie fragen dich, was sie ausgeben sollen. Sag: Den &Uuml;berschuss...&laquo;</b> (S&ucirc;ra 2:219). Mit dem &Uuml;berschuss ist nach den korrekten Auslegungen gemeint: Was nach der Deckung der notwendigen Bed&uuml;rfnisse &uuml;brig bleibt, und das ist die Meinung der Gelehrtenmehrheit.&ldquo; (Aus: Adw&acirc;&rsquo;u Al-Bay&acirc;n von Asch-Schanq&icirc;t&icirc;). </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es gibt noch andere Qur&acirc;n-Verse, die diese Bedeutung bekr&auml;ftigen, wie die Worte All&acirc;hs des Hocherhabenen von den Eigenschaften der dem Allbarmherzigen anbetend Dienenden: <b>&bdquo;Und diejenigen, die, wenn sie ausgeben, weder ma&szlig;los noch knauserig sind, sondern den Mittelweg dazwischen (einhalten).&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 25:67). All&acirc;h der Erhabene beschrieb sie damit, dass sie, wenn sie ausgeben, nicht ma&szlig;los werden, und dies erfordert, dass man einen Teil seines Verm&ouml;gens beh&auml;lt und nicht alles ausgibt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Qur&acirc;n-Verse rufen zum Sparen auf:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Aus dem Obenerw&auml;hnten schlussfolgern wir, dass der edle Qur&acirc;n schon vor der modernen Wirtschaftswissenschaft zum Sparen aufrief, und zwar durch den Hinweis darauf, ohne dies jedoch offen zu erw&auml;hnen. Dies geh&ouml;rt sicher zum Wundercharakter des Qur&acirc;n in Wirtschaft und Rhetorik.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den Geheimnissen der qur&acirc;nischen Ausdrucksweise geh&ouml;rt, dass er das erw&uuml;nschte Hergeben aus dem macht, was All&acirc;h den anbetend Dienenden g&ouml;nnt. Das bedeutet einen Teil davon. Man gibt also einen Teil her und spart den anderen Teil. Wer einen Teil seines Einkommens hergibt, wird kaum verarmen. Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte gem&auml;&szlig; einer authentischen &Uuml;berlieferung f&uuml;r seine Familie die Lebensmittel eines Jahres im Voraus aufzubewahren. Dies widerspricht weder dem Vertrauen auf All&acirc;h den Erhabenen noch der Enthaltsamkeit gegen&uuml;ber der diesseitigen Welt, sondern es geh&ouml;rt zu den erlaubten Mitteln, die man ergreifen soll. Wenn sich die Umma an das Sparen h&auml;lt und es zu einer ihrer allgemeinen Eigenschaften macht, wird sie beachtliche Geldsummen erhalten, die sie dann im Dienste der ganzen Gesellschaft gebrauchen kann und mit denen sie die verschiedenen L&uuml;cken im wirtschaftlichen Leben f&uuml;llen kann, anstatt vom Ausland Zinsdarlehen zu nehmen, die All&acirc;h vernichtet und deretwegen All&acirc;h der Erhabene den Zinsnehmern mit dem Krieg seitens Seiner und Seines Gesandten droht.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wir erleben die Spuren dieser Vernichtung und dieses Krieges in den milliardenschweren Schulden und deren Zinsen, die unsere V&ouml;lker und Gemeinschaften derma&szlig;en ersch&ouml;pfen, dass sie die Schulden durch neue Schulden zu begleichen suchen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den Fr&uuml;chten dieser Schlussfolgerung geh&ouml;rt die Verankerung des Sparprinzips als ein isl&acirc;misches Prinzip, zu dem der Qur&acirc;n neben dem Spenden aufgerufen hat. Ist es erw&uuml;nscht, zu spenden und herzugeben, so ist auch das Sparen erw&uuml;nscht. Das isl&acirc;mische System verlangt aber von den Menschen nicht, dass sie ihr ganzes Verm&ouml;gen hergeben, um dann auf den Segen und die Wiedergutmachung zu warten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der geehrte Gef&auml;hrte Ab&ucirc; Bakr gab sein ganzes Verm&ouml;gen her:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zur Zeit des Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ereignete sich ein Vorfall, der den Beweis f&uuml;r die Erlaubnis bietet, das ganze Verm&ouml;gen herzugeben, n&auml;mlich die bekannte Geschichte, die von unserem geehrten Gef&auml;hrten Umar ibn Al-Chatt&acirc;b m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein berichtet wurde. Er erz&auml;hlte: <i>&bdquo;Eines Tages wies uns der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken an, Almosen zu geben. Es war nun so, dass ich zu dieser Zeit etwas Geld besa&szlig;, und ich sagte: Wenn ich jemals Ab&ucirc; Bakr &uuml;bertreffen kann, dann werde ich ihn heute &uuml;bertreffen [im Spenden]. Und ich brachte die H&auml;lfte meines Geldes. Da fragte der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: &raquo;Was hast du f&uuml;r deine Familie behalten?&laquo; Ich antwortete: &raquo;Genauso viel.&laquo; Dann brachte Ab&ucirc; Bakr sein ganzes Geld und der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fragte ihn: &raquo;Was hast du f&uuml;r deine Familie behalten?&laquo; Er sagte: &raquo;Ich behielt f&uuml;r sie All&acirc;h und Seinen Gesandten.&laquo; Da sagte ich: &raquo;Ich werde nie wieder mit dir um etwas wetteifern.&laquo;&ldquo; </i>(Von Ab&ucirc; Daw&ucirc;d und At-Tirmidh&icirc; &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Widerspricht diese &Uuml;berlieferung dem vom edlen Qur&acirc;n abgeleiteten Prinzip des Hergebens, n&auml;mlich dass man nur einen Teil des Verm&ouml;gens und nicht das ganze Verm&ouml;gen hergeben soll? Oder gibt es eine Erkl&auml;rung, die das augenblickliche Verst&auml;ndnis korrigiert, dass es auf Grund der Vorgehensweise von Ab&ucirc; Bakr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein und der Best&auml;tigung seitens des Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken erlaubt ist, das ganze Verm&ouml;gen herzugeben? </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung lautet wie folgt: </font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Die feste &Uuml;berzeugung von Ab&ucirc; Bakr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, sein fester Glaube an All&acirc;h den Gepriesenen und Erhabenen und seine Standhaftigkeit haben ihm bestimmt dieses Handeln erleichtert. Dazu sagt der Gelehrte Al-Chatab&icirc;: &bdquo;Er [der Prophet] hat das Handeln von Ab&ucirc; Bakr As-Sidd&icirc;q, dessen ganzes Verm&ouml;gen hergegeben zu haben, nicht kritisiert, weil er die Aufrichtigkeit dessen Absicht und die St&auml;rke dessen &Uuml;berzeugung kannte und f&uuml;r ihn keine Versuchung f&uuml;rchtete.&ldquo; Und der Gelehrte Ibn &Acirc;bid&icirc;n sagte: &bdquo;Wer sein ganzes Verm&ouml;gen spenden will und von sich wei&szlig;, dass er starkes Vertrauen in All&acirc;h hat und die Menschen nicht anbetteln wird, dann darf er das, sonst jedoch nicht. Es ist f&uuml;r diejenigen, die die knappe Lebensf&uuml;hrung nicht erdulden k&ouml;nnen, nicht erw&uuml;nscht, ihre Ausgaben unter das ausreichende Ma&szlig; zu k&uuml;rzen.&ldquo; </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer in sich also eine &auml;hnliche St&auml;rke der &Uuml;berzeugung und der Standhaftigkeit sieht, darf sein ganzes Verm&ouml;gen ausgeben, wie es Ab&ucirc; Bakr As-Sidd&icirc;q m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein getan hat.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. F&uuml;r denjenigen, der so etwas tun will, ist es eine Voraussetzung, dass er f&uuml;r niemand Anderen aufkommen muss. Wenn er jedoch f&uuml;r eine Ehefrau und Kinder sorgen muss, dann muss er f&uuml;r sie das zur&uuml;ckbehalten, was ihnen gen&uuml;gt, es sei denn, sie haben ebenso viel Standhaftigkeit und feste &Uuml;berzeugung wie er, dann darf er das [sein ganzes Verm&ouml;gen spenden]. At-Tabar&icirc; sagte: &bdquo;Die Mehrheit der Gelehrten sagte: Wer sein ganzes Verm&ouml;gen spendet, w&auml;hrend er im Besitz seiner k&ouml;rperlichen und geistigen Gesundheit ist, keine Schulden hat, das karge Leben ertragen kann, keine Kinder zu versorgen hat &ndash; oder er hat welche, die aber wie er standhaft sind &ndash;, dann darf er dies. Wenn jedoch eine dieser Bedingungen fehlt, dann ist es unerw&uuml;nscht, und einige Gelehrten sind sogar der Meinung, dass es nicht von ihm angenommen wird.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Obwohl Ab&ucirc; Bakr As-Sidd&icirc;q m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein sein ganzes Verm&ouml;gen spendete, wird dies auf die Dirhams und Dinare, also nur auf das bewegliche Verm&ouml;gen bezogen. Dazu sagte Ibn Hazm: &bdquo;Er [Ab&ucirc; Bakr] besa&szlig; zweifelsohne ein Haus in Mad&icirc;na, das alle kannten, und auch ein Haus in Makka. Und jemanden wie Ab&ucirc; Bakr h&auml;tte der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nicht im Stich gelassen, er war daher also gen&uuml;gend reich.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Handeln von Ab&ucirc; Bakr As-Sidd&icirc;q m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein war also nicht ohne Bedingungen, und daher darf niemand sein Handeln zum Vorbild nehmen, ohne die oben erw&auml;hnten Bedingungen und Einschr&auml;nkungen einzuhalten. Und All&acirc;h wei&szlig; es am besten!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">In der Geschichte von Ka&rsquo;b ibn M&acirc;lik m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein wollte dieser, als er den Feldzug von Tab&ucirc;k verpasst hatte und All&acirc;h der Hocherhabene seine Reue offenbarte, sein ganzes Verm&ouml;gen aus Dankbarkeit gegen&uuml;ber All&acirc;h dem Erhabenen und zur Best&auml;tigung seiner Reue um All&acirc;hs willen spenden; im Laufe dieser bekannten Geschichte sagte Ka&rsquo;b m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein: <i>&bdquo;O Gesandter All&acirc;hs, zu meiner Reue geh&ouml;rt, dass ich All&acirc;h und Seinem Gesandten mein ganzes Verm&ouml;gen als Almosen &uuml;bergebe.&ldquo; Da sagte der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu ihm: &bdquo;Behalte einen Teil deines Verm&ouml;gens, das ist besser f&uuml;r dich!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;). An-Nawaw&icirc; sagte: &bdquo;Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wies ihn an, nur einen Teil seines Verm&ouml;gens zu spenden, weil er bef&uuml;rchtete, dass er wegen der Armut beeintr&auml;chtigt und das karge Leben nicht ertragen werde. Dies widerspricht jedoch nicht dem Fall von Ab&ucirc; Bakr As-Sidd&icirc;q, der sein ganzes Verm&ouml;gen spendete, denn er war standhaft und damit zufrieden.&ldquo; (Aus dem Kommentar von An-Nawaw&icirc; zum Sah&icirc;h-Werk von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass die religi&ouml;se Rechtsnorm f&uuml;r die Frage, ob man sein ganzes Verm&ouml;gen spenden darf, je nach den oben genannten Kriterien variiert: Es ist f&uuml;r denjenigen, der sich dem Zustand von Ab&ucirc; Bakr As-Sidd&icirc;q m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein &auml;hnlich f&uuml;hlt, einwandfrei, sein ganzes Verm&ouml;gen zu spenden, und daf&uuml;r wird er von All&acirc;h dem Erhabenen belohnt. Wer aber anders ist, f&uuml;r den ist es besser, einen Teil seines Verm&ouml;gens zu behalten und nicht das ganze zu spenden. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und All&acirc;h wei&szlig; es am besten!<br />
</font></font></b></p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Mon, 06 May 2013 15:52:05 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Mittel, um sich einen Charakter zu erarbeiten: das praktische Training]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186475</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186475</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186475' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Charakter besteht zweifelsohne aus nat&uuml;rlichen und aus erworbenen Eigenschaften. Jeder denkende Mensch ist dazu in der Lage, sich in einem gewissen Umfang lobenswerte Eigenschaften zu erarbeiten. Und dieser Umfang, zu dem er in der Lage ist, ist ihm auferlegt und unterliegt seiner Verantwortung. F&uuml;r diesen Umfang wird er zur Rechenschaft gezogen und ihm vergolten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Manche derjenigen, die Faulheit &uuml;berw&auml;ltigt hat und denen das Training schwerf&auml;llt, behaupten, dass es unvorstellbar sei, den Charakter zu ver&auml;ndern, so wie es unvorstellbar sei, das &auml;u&szlig;ere Erscheinungsbild zu ver&auml;ndern.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Antwort darauf lautet: Wenn man den Charakter nicht &auml;ndern k&ouml;nnte, w&auml;ren die Ermahnungen und Ratschl&auml;ge bedeutungslos. Wie kann man die Ver&auml;nderlichkeit des Charakters leugnen, wenn wir sehen, wie das Raubtier gez&auml;hmt, der Hund trainiert und das Pferd dressiert wird? Es ist lediglich so, dass manche Charaktereigenschaften leicht und manche schwer zu bessern sind.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer aber die Vorstellung hat, die nat&uuml;rliche Veranlagung sei nicht ver&auml;nderbar, der soll wissen, dass nicht beabsichtigt ist, all diese Eigenschaften niederzuk&auml;mpfen. Gefordert ist von diesem Training nur, die Gel&uuml;ste wieder in die Mitte zwischen &Uuml;ber- und Untertreibung einzurenken, sie aber nicht vollkommen zu unterdr&uuml;cken. Wie denn auch, da die Lust doch aus einem notwendigen Sinn in der nat&uuml;rlichen Veranlagung erschaffen wurde. Wenn die Lust zum Essen abbricht, stirbt der Mensch. Wenn die Lust zum Geschlechtsverkehr vergeht, wird die Fortpflanzung unterbrochen. Wenn es die Wut nicht g&auml;be, k&ouml;nnte sich der Mensch nicht vor dem verteidigen, was ihn vernichtet. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;... und ihren Grimm zur&uuml;ckhalten ...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 3:134) Und Er sagt nicht: &bdquo;... und ihren Grimm verlieren ...&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ebenso erfordert die Lust zum Essen ein Mittelma&szlig; ohne Gier oder Geiz. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;... und esst und trinkt, aber seid nicht ma&szlig;los!...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 7:31).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Da feststeht, dass einige Charaktereigenschaften erwerbbar sind, m&ouml;chten wir einige n&uuml;tzliche Mittel, einen vornehmen Charakter und lobenswerte Eigenschaften zu erlangen, unterbreiten:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das praktische Training:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Behandlung der Seele gleicht der Behandlung des K&ouml;rpers. Genauso wie der K&ouml;rper nicht vollkommen erschaffen ist und nur durch Erziehung und Ern&auml;hrung vervollkommnet wird, wurde auch die Seele unvollkommen erschaffen und kann vervollkommnet werden. Dies geschieht nur durch L&auml;uterung der Seele, Verbesserung der Charaktereigenschaften und Ern&auml;hrung in Form von Wissen. Wenn der K&ouml;rper gesund ist, k&uuml;mmert sich der Arzt darum, seine Gesundheit zu wahren. Wenn er krank ist, k&uuml;mmert er sich darum, seine Gesundheit wieder zur&uuml;ckzubringen. Genauso verh&auml;lt es sich mit der Seele: Wenn sie lauter und charaktervoll ist, bem&uuml;ht man sich, sie zu besch&uuml;tzen und weiter zu st&auml;rken. Wenn sie unvollkommen ist, muss man sie zur Lauterkeit f&uuml;hren. Genauso wie die Ursache f&uuml;r die Krankheit des K&ouml;rpers nur mit einem Gegenmittel zu behandeln ist, wie Fieber durch K&uuml;hlung und Unterk&uuml;hlung durch Erw&auml;rmung, wird auch der schlechte Charakter als eine Herzenskrankheit gesehen und mit einem Gegenmittel behandelt. Dummheit wird mit Wissen behandelt, Geiz mit Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, Hochmut mit Bescheidenheit und Gier mit dem Ablassen vom Gew&uuml;nschten. Und genauso wie man die bittere Medizin ertragen und die Gel&uuml;ste geduldig unterdr&uuml;cken muss, um dem kranken K&ouml;rper Gutes zu tun, muss man M&uuml;hen ertragen und geduldig die Seele trainieren, damit man die begehrte Vollkommenheit erlangt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn der Mensch eine bestimmte Charaktereigenschaft erwerben m&ouml;chte, kann er sich selbst zu ihr hin trainieren. Auch wenn es zu Beginn schwerf&auml;llt, wird diese Charaktereigenschaft im Laufe der Zeit f&uuml;r die Person zur Gewohnheit.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die menschliche Seele ist in der Lage, den Charakter durch Gew&ouml;hnung und Training zu erwerben: &bdquo;Wissen erlangt man nur durch Lernen und Nachsicht nur dadurch, dass man Nachsicht &uuml;bt.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim Allah erbarme sich aller &uuml;berlieferten von Ab&ucirc; Sa&lsquo;&icirc;d Al-Chudr&icirc; m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, </font><i><font style="font-family: Verdana">&quot;dass Leute aus den Ans&acirc;r (den aus Makka Ausgewanderten in Mad&icirc;n&acirc; Helfenden) den Gesandten All&acirc;hs anbettelten und er ihnen gab. Sie bettelten ihn abermals an und er gab ihnen weiter, bis alles zu Ende gegangen war, was er besa&szlig;. Da sagte er zu ihnen: &raquo;Wenn ich etwas an G&uuml;tern bes&auml;&szlig;e, w&uuml;rde ich es euch nie vorenthalten. Und wer auch immer sich gen&uuml;gsam verh&auml;lt, dem gibt All&acirc;h reichlich. Wer sich geduldig verh&auml;lt, dem schenkt All&acirc;h Geduld. Niemandem wird etwas Besseres und Reichlicheres gegeben als Geduld.&laquo;&quot; </font></i></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die isl&acirc;mische Anweisung, sich mit vornehmen und lobenswerten Charakterz&uuml;gen zu schm&uuml;cken, baut auf die nat&uuml;rliche F&auml;higkeit auf, vornehme Charakterz&uuml;ge zu erlangen. Dahingehend wurde auch der schlechte Charakter verboten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Lasst uns ein Beispiel daf&uuml;r bringen, wie man eine Charaktereigenschaft antrainiert:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn ein Mensch von sich selbst sieht, dass er viel redet und die gute Eigenschaft des Schweigens erwerben m&ouml;chte, muss er sich vornehmen, nur zu reden, wenn er dazu aufgefordert wird. Wenn er nicht aufgefordert wird, schweigt er. Und wenn er dazu aufgefordert wird, redet er wenig. Dies mag ihm am Anfang schwerfallen, wird mit der Zeit aber leicht und normal.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dies gilt f&uuml;r alle Charakterz&uuml;ge, die man durch Praktizieren erreichen kann. Man stellt daf&uuml;r einen zeitorientierten Plan auf, sodass man nach Erwerb der gew&uuml;nschten Charaktereigenschaft zur n&auml;chsten &uuml;bergehen kann.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wir sehen beispielsweise die Sportler in kleinen Einheiten trainieren, die sich mit der Zeit erh&ouml;hen. Am Ende einer bestimmten Zeit haben sie den gew&uuml;nschten Level an k&ouml;rperlicher Fitness erreicht. Dasselbe gilt f&uuml;r die Soldaten etc.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Charakter wird durch Training und Zeit erworben und w&auml;chst dadurch. Ein Mensch, der sehr schnell w&uuml;tend wird, kann durch Training einen gewissen Grad der Nachsicht erreichen. Und eine Person, die von Natur aus &auml;ngstlich ist, kann durch Praktizieren, &Uuml;bung, Willen und Entschlossenheit einen gewissen Grad an Mut erreichen etc.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn das Vorangegangene der Realit&auml;t entspricht, soll sich jeder von uns ein Ziel und ein Charakterprogramm setzen, dessen Realisierung er anstrebt. Dabei soll er sich die folgenden Worte des Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vor Augen halten: <i>&bdquo;Ich wurde nur entsandt, um die vornehmen Charaktereigenschaften zu vervollkommnen.&ldquo;</i> (Von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und: <i>&bdquo;Derjenige, der mir am Tag der Auferstehung am liebsten sein und am n&auml;chsten von mir sitzen wird, ist derjenige mit dem besten Charakter unter euch.&ldquo;</i> (Von Al-lAb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft)<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Thu, 02 May 2013 18:06:34 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Mittel zur Förderung der hohen Bestrebung – Teil 3]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186463</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186463</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186463' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">In den zwei letzten Artikeln haben wir &uuml;ber einige Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung gesprochen, und in diesem unseren Artikel weisen wir auf den letzten Teil dieser Mittel wie folgt hin:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Hemmende Umgebung verlassen:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu sagte Scheich Muhammad Ism&acirc;&lsquo;&icirc;l Al-Muqaddim: &quot;Die Umgebung hat einen deutlichen und gro&szlig;en Einfluss auf den Menschen. Wenn es eine hemmende Umgebung ist, die zu Faulheit, Nichtstuerei und Minderwertigkeit aufruft, dann soll man sie verlassen, damit die Bestrebung h&ouml;her wird, damit man sich von ihrem Einfluss befreit und damit man die Chance hat, h&ouml;here Ziele zu erreichen.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu denjenigen Menschen, die ihre Umgebung erneuern und ihre Bestrebung aktivieren sollen, geh&ouml;ren diejenigen, die sich erneut All&acirc;h reum&uuml;tig zuwenden. Denn wenn sie die s&uuml;ndige Umgebung zu Gunsten einer rechtschaffenen Umgebung verlassen, werden sie alles vergessen, was sie zur schlechten Gesellschaft und zu schlechten Orten zur&uuml;ckbringen kann, und so wird man sich aufrichtig und entschlossen auf sein Ziel konzentrieren k&ouml;nnen, n&auml;mlich einen neuen Lebensweg anzustreben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mein Bruder! Das Wasser in der N&auml;he eines Kadavers hat einen anderen Geruch, aber wenn es ein bisschen davon entfernt ist, ist sein Geruch wieder normal; wie ist es dann mit der N&auml;he zu den S&uuml;ndigen?!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Also trachte danach, dass du die Umgebung der Faulheit, Tr&auml;gheit und Minderwertigkeit m&ouml;glichst schnell verl&auml;sst!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. Menschen mit hoher Bestrebung zu Freunden nehmen:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Menschen sind sich dar&uuml;ber einig, dass ein Freund Einfluss auf seinen Freund hat. Daher sollst du dir nur diejenigen zu Freunden nehmen, die eine hohe Bestrebung besitzen, und nur mit den Frommen umgehen. Befreie dich von den Frevlern und vermeide die Gemeinen und Schmutzigen, denn man wird an seinen Freunden erkannt! Gehe also nur mit denjenigen um, die dich auf deinem Weg zu All&acirc;h dem Hocherhabenen unterst&uuml;tzen und dich nicht daran hindern!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mein Bruder! Allein die Gesichter der Rechtschaffenen zu sehen ist motivierend! Wie gut w&auml;ren dann ihre Begleitung, ihre Worte und ihre Ratschl&auml;ge!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn die Leute das Gesicht von Waqi ibn Al-Dschara sahen, pflegten sie zu sagen: &quot;Das ist ein Engel.&quot; Und wenn sie das Gesicht von Muhammad ibn S&icirc;r&icirc;n sahen, pflegten sie All&acirc;h wegen dieses strahlenden Gesichts zu lobpreisen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Al-Fudhail ibn Iy&acirc;dh sagte: &quot;Der Blick des Gl&auml;ubigen auf einen Gl&auml;ubigen l&auml;utert das Herz. Und der Blick auf den Anh&auml;nger einer Neuerung in der Religion bringt Blindheit, denn wer mit einem Anh&auml;nger der Neuerungen in der Religion sitzt, dem wird die Weisheit nicht zuteil.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Abdull&acirc;h ibn Al-Mub&acirc;rak sagte: &quot;Wenn ich Al-Fudhail sehe, erneuert er mir meine Trauer und ich hasse mich selbst.&quot; Dann pflegte er zu weinen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">So mache diejenigen zu deinen engen Freunden, die eine hohe Bestrebung besitzen, und versuche, von ihren Wesensarten und Charaktereigenschaften zu profitieren! Wenn du unf&auml;hig bist, selbst zu pflanzen und sie in ihren Taten nachzuahmen, dann sollst du zumindest ihre N&auml;he anstreben: &quot;Und wenn bei der Verteilung Verwandte zugegen sind &hellip;&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn du wirklich ihre Gesellschaft anstrebst, dann sollst du dir M&uuml;he geben und ihren Weg nicht als schwierig betrachten, denn All&acirc;h wird dir dabei Beistand leisten. Bitte Denjenigen, Der es ihnen geg&ouml;nnt hat, denn Er ist dein sowie ihr Herr. Manchmal findet der Arme einen Schatz und erlangt der Niedrige eine gro&szlig;e Huld. Al-Chidr wusste, was Moses unbekannt war, und Salomo erkannte, was David verborgen war.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Geduld und Standhaftigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Durch diese beiden Eigenschaften und durch die feste &Uuml;berzeugung wird die F&uuml;hrung in der Religion erlangt. Wer sich den guten Ausgang bewusst macht, wird die Bitterkeit der Geduld ertragen k&ouml;nnen. Die Geduld der &Uuml;berzeugten macht sie zu F&uuml;hrern in der Religion, aber wer den Weg f&uuml;r zu lang h&auml;lt, wird nicht ankommen. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mein Bruder! Du musst auf dem Recht, dessen Sch&ouml;nheit du erkannt hast, und auf dem Glauben, dessen S&uuml;&szlig;e du gekostet hast, standhaft bestehen: <b>&quot;O die ihr glaubt, geduldet euch, haltet standhaft aus, seid kampfbereit und f&uuml;rchtet All&acirc;h, auf dass es euch wohl ergehen m&ouml;ge!&quot; </b>(S&ucirc;ra 3:200).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">4. Zur&uuml;ckgezogenheit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Sie hilft beim Nachdenken und &Uuml;berlegen, befreit das Herz von allen Ablenkungen und Besch&auml;ftigungen und macht es f&uuml;r seinen Herrn frei. Ab&ucirc; H&acirc;mid Al-Ghaz&acirc;l&icirc; Allah erbarme sich seiner sagte: &quot;Der Mensch f&uuml;hlt sich einsam, weil er keine Tugenden besitzt, deswegen will er oft unter die Menschen, um sich vom Gef&uuml;hl der Einsamkeit zu befreien.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ein Gelehrter sagte: &quot;Der anbetend Dienende soll einige Zeit f&uuml;r sich nehmen, f&uuml;r seine Bittgebete, f&uuml;r das Gedenken All&acirc;hs, f&uuml;r seine rituellen Gebete, sein Nachdenken, um sich selbst zur Rechenschaft zu ziehen, um sein Herz zu verbessern und f&uuml;r die eigenen Angelegenheiten, an denen kein Anderer au&szlig;er er selbst teilhat - bei diesen Angelegenheiten braucht man n&auml;mlich Zeit f&uuml;r sich.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Abdull&acirc;h ibn Ahmad ibn Hanbal Allah erbarme sich seiner sagte: &quot;Mein Vater war unter den Menschen derjenige, der die Zur&uuml;ckgezogenheit am meisten duldete. Meinen Vater sah man normalerweise nur in der Moschee oder bei Trauerz&uuml;gen oder beim Krankenbesuch. Er mochte nicht &uuml;ber die M&auml;rkte gehen.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Einer der Rechtschaffenen sagte: &quot;Jede Seele, die das menschliche Leben zu &auml;ndern und es in eine andere Richtung zu lenken beabsichtigt, braucht das Alleinsein und die Zur&uuml;ckgezogenheit f&uuml;r einige Zeit, in der sie sich von den weltlichen Besch&auml;ftigungen, dem Tumult des Alltags und den Sorgen der Menschen befreien kann. Sie muss eine Zeit zum Nachdenken und &Uuml;berlegen haben, und um sich mit dem gigantischen Universum und dessen freien Wahrheiten eingehend zu besch&auml;ftigen.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den Vorteilen der Zur&uuml;ckgezogenheit geh&ouml;ren unter Anderem:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Man ist sicher vor durch die Zunge verursachte Fehler.<br />
2. Man sch&uuml;tzt sein Herz vor Augendienerei.<br />
3. Man kostet die S&uuml;&szlig;e der Anbetung.<br />
4. Man bewahrt seine Blicke und erlangt Herzensruhe.<br />
5. Man gelangt zu Enthaltsamkeit und Gen&uuml;gsamkeit.<br />
6. Man hat Zeit f&uuml;r Anbetung, Nachdenken und Meditieren.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">5. Die Biografien der Menschen mit hoher Bestrebung studieren:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn die Geschichten der nach ihrem Wissen handelnden Gelehrten und edlen Rechtschaffenen geh&ouml;ren zu den besten Mitteln, die die Tugenden in der Seele verwurzeln und ihr zu Standhaftigkeit, Ertragen von Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten auf dem Weg zu den hohen und erhabenen Zielen verhelfen und auch dazu bewegen, sich die Entschlossenen und Aufopfernden zum Vorbild zu nehmen, damit sie zu den h&ouml;chsten Stufen und den erhabensten Zielen emporsteigt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Al-Dschunaid Allah erbarme sich seiner sagte: &quot;Die Geschichten geh&ouml;ren zu den Mitteln All&acirc;hs, durch die Er Seine Anh&auml;nger festigt.&quot; Man fragte ihn: &quot;Gibt es daf&uuml;r Belegtexte?&quot; Er antwortete: &quot;All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&raquo;Alles berichten Wir dir von den Nachrichten &uuml;ber die Gesandten, womit Wir dein Herz festigen...&laquo; </b>(S&ucirc;ra 11:120).&quot; </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Lernen von den Geschichten und Zust&auml;nden der Rechtschaffenen geh&ouml;rt zu den besten Mitteln, die den Willen st&auml;rken, den strebenden Geist motivieren, die Talente entfalten, die Bestrebung erh&ouml;hen, die Charaktereigenschaften verbessern und zu erhabenen Zielen bewegen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Damit meinen wir aber nicht, ihre Geschichten einfach ohne das n&uuml;tzliche Wissen zu erz&auml;hlen, das den Leuten ihre Religion erkl&auml;rt und sie zu Taten motiviert. Dadurch wollen wir das gute Vorbild zeigen, dem der Muslim in seinen Charaktereigenschaften, in seiner Religion, in seinen Worten und Taten folgt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ibn Al-Dschauz&icirc; Allah erbarme sich seiner sagte: &quot;Der Weg des nach Wissen Strebenden zur Vollkommenheit geht &uuml;ber das Lernen der unbekannten Werke. Er soll also viel lesen, denn er wird im Wissen dieser Leute und in deren hohen Bestrebungen vieles finden, was seinen Geist spr&uuml;hen l&auml;sst und seine Entschlossenheit kr&auml;ftigt. Das sollt ihr unbedingt tun, und dazu sollt ihr auch die Biografien der rechtschaffenen Vorfahren beherzigen und ihre Werke und Geschichten lesen, denn wenn man viele ihrer Werke liest, ist es so, als ob man sie gesehen h&auml;tte.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und zuletzt, mein Lieber: Das waren einige Mittel zur Erlangung der hohen Bestrebung. Wir haben sie f&uuml;r dich aufgef&uuml;hrt, damit du sie anwendest und dabei Ausdauer zeigst.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">M&ouml;ge All&acirc;h sie uns und dir n&uuml;tzlich machen!<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186403">Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung &ndash; Teil 1</a></font></font></p>
<p><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">
<p>&nbsp;</p>
</font></font></p>
<p><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186406">Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung &ndash; Teil 2</a></font></font><b>
<p>&nbsp;</p>
</b>
<p>&nbsp;</p>
<font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana" face="Arial">
<p>&nbsp;</p>
</font></font></p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Thu, 02 May 2013 17:36:09 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Mittel zur Förderung der hohen Bestrebung – Teil 2]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186406</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186406</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186406' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">In einem fr&uuml;heren Artikel haben wir einige Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung aufgef&uuml;hrt, und in diesem unseren Artikel f&uuml;hren wir noch einige weitere Mittel an, wozu folgende geh&ouml;ren:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Vollkommenheit anzustreben und sich &uuml;ber M&auml;ngel zu erheben:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn in einem edlen Had&icirc;th steht: <i>&quot;Gewiss, All&acirc;h liebt die edlen Dinge und hasst das Banale.&quot;&nbsp;</i>(Von Al-Alb&acirc;n&icirc; als&nbsp;authentisch eingestuft)<i>&nbsp;</i>Das bedeutet: Er hasst das Schlechte und Minderwertige bei allen Dingen und Taten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Qur&acirc;n h&auml;lt immer wieder zu den Stufen der Vollkommenheit an, denn er unterscheidet zwischen dem Guten und Schlechten, zwischen den Wissenden und Unwissenden, zwischen den K&auml;mpfern und den Zur&uuml;ckbleibenden sowie zwischen den Fortschreitenden und den Zur&uuml;ckgebliebenen und bevorzugt die zu den Stufen der Vollkommenheit Strebenden vor den Unvollkommenen. Dazu gibt es viele Textstellen im Qur&acirc;n: All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&quot;Ist etwa einer, der sich zu (verschiedenen) Stunden der Nacht in dem&uuml;tiger Andacht befindet, (ob er) sich niederwirft oder aufrecht steht, der sich vor dem Jenseits vorsieht und auf seines Herrn Barmherzigkeit hofft ...? - Sag: Sind etwa diejenigen, die wissen, und diejenigen, die nicht wissen, gleich? Doch bedenken nur diejenigen, die Verstand besitzen.&quot;</b> (S&ucirc;ra 39:9). Und Er sagt zu den Gl&auml;ubigen: <b>&quot;Nicht gleich sind diejenigen unter den Gl&auml;ubigen, die sitzen bleiben - au&szlig;er denjenigen, die eine Sch&auml;digung haben -, den sich auf All&acirc;hs Weg mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person Abm&uuml;henden. All&acirc;h hat den sich mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person Abm&uuml;henden einen Vorzug gegeben vor denen, die sitzen bleiben. Aber allen hat All&acirc;h das Beste versprochen. Doch hat All&acirc;h die sich Abm&uuml;henden vor denen, die sitzen bleiben, mit gro&szlig;artigem Lohn bevorzugt.&quot; </b>(S&ucirc;ra 4:95).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Auch der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war sehr darauf bedacht, die Umma dahin zu f&uuml;hren, Vollkommenheit anzustreben und sich &uuml;ber M&auml;ngel zu erheben: <i>&quot;Der starke Gl&auml;ubige ist bei All&acirc;h besser und beliebter als der schwache Gl&auml;ubige, und beide sind gut. Strebe nach dem, was dir Nutzen bringt, suche Beistand bei All&acirc;h und unterlasse die Unf&auml;higkeit!&quot; </i>( &Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim)<i> </i>In einem anderen authentischen Had&icirc;th sagte der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken:<i> &quot;Und wen seine Taten verlangsamen, den wird seine Herkunft nicht beschleunigen.&quot;</i> Wer seine hohe Bestrebung f&ouml;rdern will, soll nach Vollkommenheit streben und sich &uuml;ber Minderwertigkeiten erheben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. Enthaltsamkeit im Diesseits:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Damit ist gemeint, dass man von der Welt wenig h&auml;lt und sich davor in Acht nimmt, dass sie einen &uuml;berw&auml;ltigt und die Kontrolle &uuml;ber sein Herz gewinnt. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Umar ibn Abdulaz&icirc;z Allah erbarme sich seiner bat Al-Hasan Allah erbarme sich seiner um einen Rat. Da schrieb Al-Hasan an ihn: &quot;Das Wichtigste, was dich verbessern und die Anderen durch dich verbessern w&uuml;rde, ist die Enthaltsamkeit im Diesseits. Die Enthaltsamkeit erlangt man durch feste &Uuml;berzeugung, und diese erreicht man durch Nachdenken, was wiederum durch Belehrung zu erreichen ist. Wenn du &uuml;ber die Welt nachdenkst, wirst du feststellen, dass sie es nicht wert ist, dass du dich f&uuml;r sie verkaufst, sondern dass du es wert bist, deine Seele durch Missachtung der Welt zu ehren. Denn die Welt ist ein Ort der Heimsuchung und der Durchreise.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer sich also der Welt enth&auml;lt, wird dann die Wonnen des Paradieses und die N&auml;he All&acirc;hs des Erhabenen zum Ziel seines Herzens haben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Dass man sich mit dem besch&auml;ftigt, was einen selbst angeht, und sich durch nichts Anderes ablenken l&auml;sst:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es ist n&auml;mlich eine schlechte Angelegenheit, dass man sich mit etwas besch&auml;ftigt, was einen nichts angeht; denn dies vergeudet die Zeit des Menschen, die eigentlich sein Kapital darstellt, und im Gegenteil zieht man weder einen jenseitigen noch einen diesseitigen Nutzen daraus. Deswegen sagte der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken!: </font><i><font style="font-family: Verdana">&quot;Es geh&ouml;rt zu der guten Religiosit&auml;t des Menschen, das zu lassen, was ihn nichts angeht.&quot; </font></i><font style="font-family: Verdana">(Von&nbsp;At-Tirmidh&icirc; &uuml;berliefert und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">4. Die Bedeutung der Zeit sch&auml;tzen:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn Zeit ist Leben. Diejenigen, die gl&uuml;cklich wurden und die Stufen des Ruhmes emporstiegen, konnten das nur dadurch erreichen, indem sie ihre Zeit gut investierten und auf Stunden und Minuten achteten. Die Menschen mit hohen Bestrebungen legen gro&szlig;en Wert auf jede Sekunde, und sogar Katastrophen lenken sie nicht davon ab, ihre Zeit gut zu nutzen und zu sch&auml;tzen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">O du, der du eine hohe Bestrebung hast!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
Ibn Al-Ath&icirc;r verfasste seine gro&szlig;artigen Werke wie Dsch&acirc;mi'u Al-Us&ucirc;l und An-Nih&acirc;yatu fi Us&ucirc;li Al-Had&icirc;th, w&auml;hrend er gel&auml;hmt war.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gelehrte As-Sarchass&icirc; verfasste sein ber&uuml;hmtes Werk Al-Mabs&ucirc;t in f&uuml;nfzehn B&auml;nden im Gef&auml;ngnis.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ibn Al-Qayyim verfasste sein Werk Z&acirc;du Al-Ma'&acirc;d auf einer Reise.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Al-Qurtub&icirc; erl&auml;uterte das Sah&icirc;h-Werk von Im&acirc;m Muslim, w&auml;hrend er auf einem Schiff unterwegs war.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">So gib Acht und denke dar&uuml;ber nach!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">5. Die eigene Seele bek&auml;mpfen:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mein Bruder! Es gibt Menschen, die sich f&uuml;r ihre Launen und Begierden anstrengen, aber die hochsinnigen Menschen strengen sich f&uuml;r die Glaubensgrundlagen und den einladenden Aufruf zum Isl&acirc;m an. Die Anbetenden haben ihre Ruhe erst im Paradies, das so weit wie die Himmel und die Erde ist.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der lange Weg wird nur f&uuml;r diejenigen leicht, die ihre Ziele kennen. Strenge dich also auf dem Weg zu All&acirc;h an und du wirst die gro&szlig;artigste Ehre erlangen! Denn es ist wirklich so, wie Yahy&acirc; ibn Mu&lsquo;&acirc;dh Allah erbarme sich seiner sagte: &quot;Die Anh&auml;nger des Diesseits werden von den Sklavinnen und Sklaven bedient, w&auml;hrend die Anh&auml;nger des Jenseits von den Freien und Frommen bedient werden.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mein Lieber, da ruft einer der Rechtschaffenen nach dir: &quot;Die wahre St&auml;rke ist, dass du deine eigene Seele besiegst!&quot; Und er sagt auch zu dir: &quot;Man wird nicht vollkommen, ehe man seiner Religion den Vorzug vor den eigenen Begierden gibt. Und man wird erst dann zu Grunde gehen, wenn man den eigenen Begierden den Vorzug vor seiner Religion gibt.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mein Bruder! Die entschlossenen Menschen pflegten gegen die eigenen Neigungen zu handeln, auch wenn diese erlaubt sind, um sich daran zu gew&ouml;hnen, die Neigungen der Seele &uuml;berhaupt aufzugeben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Also mein Lieber! Wer sich anstrengt und abm&uuml;ht, wird sein Ziel erreichen und wird nicht dem Schlafenden gleich, denn das Erlangen der Tugenden bedarf gro&szlig;er Anstrengung!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">6. Keine allzu gro&szlig;e Hoffnung auf die Welt setzen und des Todes viel gedenken:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer keine allzu gro&szlig;e Hoffnung auf die Welt setzt und des Todes viel gedenkt, wird eine h&ouml;here Bestrebung haben und mehr gute Taten verrichten. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">M&acirc;dschida Al-Qurasch&icirc;ya pflegte zu sagen: &quot;Der Auf- und Untergang der Sonne setzten meinen Hoffnungen auf das Diesseits ein Ende, denn bei jeder Bewegung, die ich h&ouml;re, und bei jedem Schritt, den ich mache, erwarte ich den Tod.&quot; Sie sagte auch von den Nachl&auml;ssigen: &quot;Sie gaben sich den gro&szlig;en Hoffnungen hin und vers&auml;umten das Handeln. W&auml;ren sie sich ihre Lebensfrist bewusst gewesen und h&auml;tten sie die Hoffnung (auf die Welt) aufgegeben, dann w&auml;ren ihnen die Taten leichter gefallen!&quot; </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken packte Abdull&acirc;h ibn Umar m&ouml;ge Allah mit ihnen zufrieden sein an einem Teil seines K&ouml;rpers und sagte zu ihm: <i>&quot;Sei in der Welt wie ein Fremder oder Durchreisender und rechne dich zu den Bewohnern der Gr&auml;ber!&quot; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte nach dem ersten Drittel der Nacht aufzustehen und zu sagen: <i>&quot;O ihr Leute, gedenkt All&acirc;hs, gedenkt All&acirc;hs! Gekommen ist der Tag, da das Zittern einsetzt und das n&auml;chste hinterher folgt. Gekommen ist der Tod mit allem Dazugeh&ouml;renden, gekommen ist der Tod mit allem Dazugeh&ouml;renden!&quot;</i> (&Uuml;berliefert von Ahmad, At-Tirmidh&icirc; und Anderen, und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mutraf ibn Abdull&acirc;h pflegte zu sagen: &quot;Der Tod verdirbt den Wohllebenden ihr Wohlleben; sucht also ein Wohlleben, wo es keinen Tod gibt!&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die kl&uuml;gsten Menschen sind daher diejenigen unter ihnen, die des Todes am meisten gedenken und sich darauf am besten vorbereiten.<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186403">Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung &ndash; Teil 1</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186463">Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung &ndash; Teil 3</a></font></font>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Tue, 30 Apr 2013 20:35:57 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Mittel zur Förderung der hohen Bestrebung – Teil 1]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186403</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186403</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186403' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die hohe Einsatzbereitschaft geh&ouml;rt zweifellos zu All&acirc;hs Gaben, die Er demjenigen von Seinen anbetend Dienenden g&ouml;nnt, den Er will. Zu Seinen Weisheiten geh&ouml;rt, dass Er Seinen anbetend Dienenden unterschiedliche praktische und wissenschaftliche F&auml;higkeiten gibt. All&acirc;h hat aber f&uuml;r die Erlangung der hohen Einsatzbereitschaft Mittel und Wege bestimmt, die - wenn man ihnen folgt - die Einsatzbereitschaft erh&ouml;hen und die Pers&ouml;nlichkeit entwickeln. Wir werden hier einige dieser Mittel in K&uuml;rze zeigen, damit All&acirc;h der Allwissende uns eine hohe Einsatzbereitschaft zuteil werden l&auml;sst. Dazu geh&ouml;ren folgende Mittel:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Aufrichtigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn wenn man das Anblicken der Gesch&ouml;pfe vergisst, indem man nur den Sch&ouml;pfer vor Augen hat, wird das dazu f&uuml;hren, dass man sich nur mit edlen Angelegenheiten besch&auml;ftigt, weil der Beobachter alles sieht. Im&acirc;m Ibn Al-Qayyim Allah erbarme sich seiner sagte: &bdquo;Der Samen der hohen Einsatzbereitschaft ist die fromme Absicht; wenn man sie beide hat, wird man sein Ziel erreichen.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. Wahrhaftigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn wer in seiner Entschlossenheit und seinem Handeln wahrhaftig ist, der hat hohe Einsatzbereitschaft. Mit der wahrhaftigen Entschlossenheit und dem wahrhaftigen Handeln erlangt man die Gl&uuml;ckseligkeit im Diesseits und im Jenseits. Wahrhaftige Entschlossenheit bedeutet Entschiedenheit ohne Z&ouml;gern; das wahrhaftige Handeln bedeutet, dass man sich bem&uuml;ht und sein &Auml;u&szlig;erstes tut, um die Entschlossenheit zu realisieren. Mit der wahrhaftigen Entschlossenheit ist man vor schwacher Einsatzbereitschaft und Willenlosigkeit sicher, w&auml;hrend das wahrhaftige Handeln einen vor Faulheit und Tr&auml;gheit sch&uuml;tzt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Das Wissen:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wem Wissen und Unwissen egal sind oder wer mit seinem Zustand ganz zufrieden ist, der hat &uuml;berhaupt keine Einsatzbereitschaft. Das Wissen erh&ouml;ht die Einsatzbereitschaft, rettet seinen Suchenden vor dem Unwissen und der Nachahmung und verbessert seine Absicht.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">&bdquo;Das Wissen erm&ouml;glicht es dem Menschen, die richtigen Priorit&auml;ten zu setzen, dann bleiben nur die erlaubten Dinge, die ihn von der Anbetung fernhalten k&ouml;nnen, wie das &uuml;berm&auml;&szlig;ige Essen und Schlafen. Es erm&ouml;glicht ihm auch, mit den Rechten und Pflichten mit M&auml;&szlig;igung und Ausgewogenheit umzugehen, wodurch er sich der Anweisung des Propheten m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ergibt, da dieser sagte: &bdquo;Gib jedem, was ihm zusteht!&ldquo; Das Wissen l&auml;sst ihn von den Listen und T&auml;uschungen des Satans erfahren, wodurch der Satan versucht, ihn von den Werken fernzuhalten, die reichlich belohnt werden.&ldquo; Aus: Die hohe Einsatzbereitschaft von Scheich Muhammad Ism&acirc;&icirc;l.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ibn Al-Qayyim Allah erbarme sich seiner sagte: &bdquo;Wer sich nach seinem Wissen von den Stufen der Handlungen und wertvollen Taten richtet, dessen Glaube und Verhalten sind auf dieses Wissen &ndash; ab- und zunehmend &ndash; angewiesen.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">4. Wachsamkeit und schnelles Handeln: </font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mit dieser Wachsamkeit unterscheidet man sich von den Achtlosen, h&auml;lt sich von den Taten der Unwissenden fern und sagt sich von Schlaf und Tr&auml;gheit los, sodass man seine Ruhe erst dann hat, wenn man im weiten Paradiesgarten eingegangen ist. Wer die hohe Einsatzbereitschaft erlangen will, der soll sich nicht in die Arme der Achtlosen werfen, sonst wird er es bereuen. Der Gesandte All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken rief Dh&ucirc; Al-Dschauschan Ad-Dhab&acirc;b&icirc; nach der Schlacht von Badr zum Isl&acirc;m einladend auf und sagte ihm: &bdquo;M&ouml;chtest du nicht zu den Ersten in dieser Religion geh&ouml;ren?&ldquo; &bdquo;Nein!&ldquo;, erwiderte er. Er fragte ihn: &bdquo;Was hindert dich daran?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Ich habe gesehen, dass deine Leute dir nicht geglaubt, dich vertrieben und dich bek&auml;mpft haben. Ich werde warten: Wenn du sie besiegst, dann werde ich dir glauben und folgen; wenn sie indes dich besiegen, dann folge ich dir nicht.&ldquo; Dh&ucirc; Al-Dschauschan bereute es sehr, den Isl&acirc;m nicht [fr&uuml;h] angenommen zu haben, als der Gesandte All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ihn eingeladen hatte.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">5. Entschlossenheit und kein Z&ouml;gern:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn das Z&ouml;gern l&auml;sst den anbetend Dienenden die guten Werke vers&auml;umen und l&auml;sst ihn an seiner Stelle bleiben, w&auml;hrend die Anderen vorw&auml;rtskommen und der Entschlossene sein Ziel erreicht. Du sollst also nicht z&ouml;gern und dich durch Zweifel, der nur noch mehr Zweifel bringt, nicht zu Grunde gehen lassen. H&ouml;r auf die Worte deines Herrn: <b>&bdquo;... Und wenn du dich entschlossen hast, dann verlasse dich auf All&acirc;h! ...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 3:159). Er sagt ferner: <b>&bdquo;Gehorsam und geziemende Worte. Wenn die Angelegenheit beschlossen ist, dann w&auml;re es wahrlich besser f&uuml;r sie, sie w&uuml;rden All&acirc;h gegen&uuml;ber wahrhaftig sein.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 47:21).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">6. Den Wert und die W&uuml;rde der eigenen Person kennen: </font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Damit ist nicht gemeint, dass der anbetend Dienende sich eitel, eingebildet und hochn&auml;sig verh&auml;lt, sondern dass er wei&szlig;, dass er [als Mensch] in der Sch&ouml;pfung einzigartig ist. Er soll danach streben, seinen Wert durch seine guten Taten, sein Wissen, seine Begabung, seine Erkenntnisse, seine Ausdauer und seine Ausbildung, durch seinen Ehrgeiz und seine noble Gesinnung zu erh&ouml;hen; dadurch erh&ouml;ht sich sein Wert. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">7. Das Bittgebet: </font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wir erw&auml;hnen es als das letzte Mittel, weil es das weiteste, n&auml;chste und unbestreitbare Mittel ist, durch das man die verschiedensten Wohltaten erlangen kann. Der Gesandte All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Der Geizigste unter den Menschen ist derjenige, der mit dem Gru&szlig; geizt, und der Unf&auml;higste unter den Menschen ist derjenige, der zum Bittgebet unf&auml;hig ist.&ldquo;</i> (Von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft) Er sagt weiterhin: <i>&bdquo;Nichts ist All&acirc;h so lieb wie das Bittgebet.&ldquo;</i> (Von Al-Alb&acirc;n&icirc; f&uuml;r gut befunden) Also trete zu deinem Schutzherrn durch das Tor der Ergebenheit und der Bed&uuml;rftigkeit ein und rufe Ihn: O mein Herr und Schutzherr, Du hast die Frommen fromm gemacht und ihnen die hohe Einsatzbereitschaft erteilt, also lass uns zu ihnen geh&ouml;ren und mit ihnen ins Paradies aufgenommen werden!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es gibt noch eine Fortsetzung. M&ouml;ge All&acirc;h Seinen anbetend Dienenden und Gesandten Muhammad in Ehren halten und ihm sowie dessen Familie und all seinen Gef&auml;hrten Wohlergehen schenken!<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186406">Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung &ndash; Teil 2</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186463">Mittel zur F&ouml;rderung der hohen Bestrebung &ndash; Teil 3</a></font></font></p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Tue, 30 Apr 2013 18:44:53 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Zugänge des Satans zum Herzen – Teil 2]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186400</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186400</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186400' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Huzaifa ibn Al-Yamm&acirc;n m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete, dass der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&quot;Die Wirren werden den Herzen der Menschen angeboten wie die Matte Binse f&uuml;r Binse geflochten wird. Jedes Herz, das sie annimmt, wird mit einem schwarzen Zeichen markiert und jedes Herz, das sie ablehnt, wird mit einem wei&szlig;en Zeichen markiert. So wird es zwei Arten von Herzen geben: Ein schwarzes aschgraues Herz wie eine umgewendete Kanne, das nichts Gutes erkennt und nichts B&ouml;ses ablehnt, au&szlig;er das, was nach seinem Belieben ist. Und ein wei&szlig;es Herz wie ein wei&szlig;er Stein, dem durch Wirren nie geschadet wird, solange der Himmel und die Erde existieren.&quot;</i> (&Uuml;berliefert von Muslim). </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn das Herz den Wirren der Begierden und Zweifelhaftigkeiten ausgesetzt wird, gibt es zwei Arten von Herzen:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ein Herz, das die Versuchung, wenn diese ihm angeboten wird, annimmt, wie ein Schwamm, der das Wasser aufsaugt, und dann wird es mit einem schwarzen Zeichen markiert. Es f&auml;hrt immer weiter fort, jede Versuchung, die ihm angeboten wird, aufzusaugen, bis es ganz schwarz und umgekehrt wird. Wenn das Herz schwarz und umgekehrt wird, wird es zwei schwerwiegenden Krankheiten ausgesetzt:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Erstens,</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> dass ihm das Rechte und das Verwerfliche &auml;hnlich erscheinen, sodass es das Rechte nicht erkennt und das Verwerfliche nicht ablehnt. Und vielleicht wird diese Krankheit so schwer, dass das Herz das Rechte f&uuml;r verwerflich und das Verwerfliche f&uuml;r gut, die Sunna f&uuml;r eine Neuerung in der Religion und die Neuerung in der Religion f&uuml;r eine Sunna, das Richtige f&uuml;r falsch und das Falsche f&uuml;r richtig h&auml;lt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zweitens:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Es l&auml;sst sich von seiner Neigung und nicht von dem, was der Gesandte M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mitgeteilt hat, leiten und folgt immer seinen Neigungen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und ein wei&szlig;es Herz, in dem das Licht des Glaubens strahlt. Wenn ihm die Versuchung angeboten wird, lehnt es sie ab und weist sie zur&uuml;ck und wird dann immer leuchtender und strahlender.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Versuchungen, denen das Herz ausgesetzt werden kann, sind von zweierlei Art: entweder die Begierden oder die Scheinargumente. Erstere verderben die Absicht und den Willen, w&auml;hrend Letztere das Wissen und die Glaubensgrundlage verderben. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Demgem&auml;&szlig; teilen sich die Krankheiten des Herzens auch in zwei Arten: die Krankheiten der Begierden und die der Scheinargumente. Die Krankheit der Begierden wird in folgenden Worten All&acirc;hs erw&auml;hnt: <b>&quot;... dann seid nicht unterw&uuml;rfig im Reden, damit nicht derjenige, in dessen Herzen Krankheit ist, begehrlich wird, ...&quot; </b>(S&ucirc;ra 33:32). Denn dem Kranken schadet die geringste Hitze oder K&auml;lte oder Anstrengung, was dem Gesunden gew&ouml;hnlich nicht schadet. Und so ist auch das Herz: Wenn es krank ist, wird es von jeder kleinen Begierde oder vom geringsten Scheinargument beeinflusst, da es diese nicht abwenden kann, wenn sie es angreifen, w&auml;hrend das gesunde und starke Herz dem Vielfachen an Begierden und Zweifelhaftigkeiten ausgesetzt wird; aber dank seiner St&auml;rke und Gesundheit kann es sie zur&uuml;ckweisen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Krankheiten der Zweifelhaftigkeiten oder Scheinargumente werden in folgenden Worten All&acirc;hs des Hocherhabenen erw&auml;hnt: <b>&quot;In ihren Herzen ist Krankheit, und da hat All&acirc;h ihnen die Krankheit noch gemehrt...&quot;</b> (S&ucirc;ra 2:10). Qat&acirc;da und Mudsch&acirc;hid sagten: &quot;Damit ist der Zweifel gemeint.&quot;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das sind also die beiden Arten der Krankheiten des Herzens: die Krankheiten der Begierden und die der Zweifelhaftigkeiten oder Scheinargumente. Der edle Qur&acirc;n bietet Heilung von beiden Arten. Denn er enth&auml;lt die deutlichen und definitiven Beweise, die zwischen dem Rechten und dem Falschen unterscheiden, und beseitigt folglich die Krankheiten der Zweifelhaftigkeiten, die das Wissen, die Vorstellungen und die Anschauungen verderben, weshalb das Herz die Dinge so sieht, wie sie wirklich sind. Der edle Qur&acirc;n ist somit die wahre Heilung von den Krankheiten der Scheinargumente und Zweifelhaftigkeiten. Dies h&auml;ngt jedoch davon ab, ob man ihn versteht und seine Bedeutung begreift. Wem All&acirc;h dieses Verst&auml;ndnis zuteil werden l&auml;sst, der wird das Rechte und das Falsche so klar und deutlich sehen k&ouml;nnen, wie er die Nacht und den Tag sehen kann.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Qur&acirc;n heilt auch von den Krankheiten der Begierden durch seine Weisheiten und sch&ouml;nen Belehrungen, durch Anregung und Einsch&uuml;chterung, durch den Aufruf zur Enthaltsamkeit gegen&uuml;ber dem Diesseits und durch die Anregung zum Jenseits, und zwar durch die vielen Gleichnisse und Geschichten, die Lehren und Lektionen aller Art enthalten. Wenn das gesunde Herz dies sieht, wendet es sich allem zu, was ihm im Diesseits und im Jenseits nutzt, und von allem ab, was ihm schadet. So liebt das Herz die Rechtleitung und hasst das Fehlgehen. Der edle Qur&acirc;n beseitigt also die Krankheiten, die den Willen verderben, und so wird das Herz geheilt und folglich auch sein Wille, und es kehrt zu seiner gesunden, nat&uuml;rlichen angeborenen Art zur&uuml;ck.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&quot;Und Wir offenbaren vom Qur&acirc;n, was f&uuml;r die Gl&auml;ubigen Heilung und Barmherzigkeit ist, ...&quot;</b> (S&ucirc;ra 17:82). All&acirc;h der Erhabene sagt ferner: <b>&quot;O ihr Menschen, zu euch ist nunmehr eine Ermahnung von eurem Herrn gekommen und eine Heilung f&uuml;r das, was in den Br&uuml;sten ist, eine Rechtleitung und Barmherzigkeit f&uuml;r die Gl&auml;ubigen.&quot;</b> (S&ucirc;ra 10:57).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Herz bekommt also vom Glauben und vom edlen Qur&acirc;n die Nahrung, die es st&auml;rkt und l&auml;utert. Denn sowohl das Herz als auch der K&ouml;rper bed&uuml;rfen der Ern&auml;hrung und Erziehung, damit beide wachsen, sich bessern und sich vervollkommnen k&ouml;nnen. So wie sich der K&ouml;rper nur dadurch entwickelt, indem man die passende Nahrung zu sich nimmt und sich der sch&auml;dlichen Nahrungsmittel enth&auml;lt, so kann sich auch das Herz nur dadurch entwickeln und vervollkommnen. Und das kann man lediglich durch den edlen Qur&acirc;n erreichen. Und wenn man etwas davon auf einem anderen Weg erreicht, dann ist es zu wenig, um den Zweck zu erf&uuml;llen. Das ist auch beim Pflanzen der Fall, diese beiden Dinge sind unverzichtbar. Erst dann sagt man: Die Pflanzen sind gesund und voll gewachsen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der anbetend Dienende soll daher die Zeichen des kranken und des gesunden Herzens kennen lernen, um sich &uuml;ber den Zustand seines Herzens vergewissern zu k&ouml;nnen. Wenn sein Herz krank ist, dann soll er mit allen Mitteln versuchen, es zu behandeln, bevor er All&acirc;h mit einem kranken Herzen begegnet und nicht ins Paradies eingelassen wird. Und wenn sein Herz gesund ist, dann soll er es so bis zu seinem Lebensende bewahren. Und wenn sein Herz tot ist - m&ouml;ge All&acirc;h der Erhabene uns davor bewahren! -, dann soll er wissen, dass All&acirc;h der Erhabene die Toten wieder auferweckt, wie All&acirc;h der Gepriesene sagt: <b>&quot;Wisst, dass All&acirc;h die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht. Wir haben euch die Zeichen bereits klargemacht, auf dass ihr begreifen m&ouml;get.&quot;</b> (S&ucirc;ra 57:17).<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186367">Zug&auml;nge des Satans zum Herzen &ndash; Teil 1</a></font></font></p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Krankheiten des Herzens]]></category><pubDate>Tue, 30 Apr 2013 17:32:52 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Zugänge des Satans zum Herzen – Teil 1]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186367</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186367</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186367' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Du sollst wissen, dass das Herz wie eine Festung ist, und der Satan ist der Feind, der in die Festung eindringen und sie einnehmen will. Man kann die Festung gegen den Feind nur dadurch verteidigen, indem man die Tore, Zug&auml;nge und Schwachstellen der Festung bewacht. Und das kann derjenige nicht tun, der die Tore der Festung nicht kennt. Und da es eine Pflicht ist, das Herz vor den Einfl&uuml;sterungen des Satans zu sch&uuml;tzen, was man aber nur dann tun kann, wenn man die Zug&auml;nge des Satans zum Herzen kennt, ist es deswegen auch eine Pflicht, diese Zug&auml;nge zu kennen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Tore und Zug&auml;nge des Satans sind die Charaktereigenschaften des Menschen, und das sind recht viele, aber wir werden nur auf die gro&szlig;en Tore hinweisen, denen viele Anh&auml;nger des Satans verfallen sind.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den gr&ouml;&szlig;ten Zug&auml;ngen des Satans geh&ouml;ren der Zorn und die Begierden. Denn der Zorn ist der D&auml;mon des Geistes, und wenn der Geist schwach wird, greifen ihn die Anh&auml;nger des Satans an, und immer wenn der Mensch zornig wird, macht ihn der Satan zu seinem Spielball.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den gro&szlig;en Toren des Satans geh&ouml;ren ebenfalls der Neid und die Gier. Die Gier macht den gierigen Menschen blind und taub. Die Tore des Satans nimmt man durch das innere Licht des Herzens wahr, und wenn dieses durch den Neid und die Gier geschw&auml;cht wird, erkennt man die Zug&auml;nge des Satans nicht, und dann hat der Satan seine Chance und versch&ouml;nert dem Gierigen alles, was ihn zu seinen Begierden f&uuml;hrt, auch wenn es verwerflich und ungeheuerlich ist.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Was aber die Gef&auml;hrlichkeit der Gier angeht, so sagte der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&quot;Zwei hungrige W&ouml;lfe in einer Herde Schafe k&ouml;nnen keinen gr&ouml;&szlig;eren Schaden anrichten als den, den die Gier nach Verm&ouml;gen und Ansehen in der Religion des Menschen anrichten kann.&quot;</i> (&Uuml;berliefert von At-Tirmidh&icirc;, und von ihm als akzeptabel und authentisch eingestuft, sowie von Ahmad, An-Nas&acirc;&icirc; und Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den gro&szlig;en Zug&auml;ngen des Satans geh&ouml;rt ferner die &Uuml;bers&auml;ttigung, auch wenn sie durch v&ouml;llig erlaubte Mittel erfolgt, denn die &Uuml;bers&auml;ttigung st&auml;rkt die Begierden und diese sind die Waffen des Satans.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu seinen gro&szlig;en Toren geh&ouml;ren auch die Hast und die fehlende Vergewisserung. Dazu sagte der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&quot;Eile ist vom Satan, und Bedenken ist von All&acirc;h dem Erhabenen.&quot; </i>(&Uuml;berliefert von At-Tirmidh&icirc; in einem anderen Wortlaut, und von Az-Zarq&acirc;n&icirc; und Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den weiteren gro&szlig;en Zug&auml;ngen des Satans geh&ouml;ren der Geiz und die Furcht vor Armut, denn dies h&auml;lt vom Ausgeben und Spenden zur&uuml;ck und f&uuml;hrt zur &uuml;bertriebenen Sparsamkeit, zum Horten und letztendlich zur qualvollen Strafe.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den gro&szlig;en Toren des Satans geh&ouml;ren des Weiteren der &uuml;bertriebene Eifer nach Rechtsschulen, die Zuneigungen, der Groll auf die Gegner sowie das abf&auml;llige und verachtungsvolle Herabblicken auf sie. Solche Eigenschaften richten sowohl die anbetend Dienenden als auch die Frevler gleicherma&szlig;en, denn es ist eine der angeborenen tierischen Eigenschaften des Menschen, die Leute zu schm&auml;hen und sich auf ihre M&auml;ngel zu konzentrieren.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu den Zug&auml;ngen des Satans geh&ouml;rt es ebenfalls, von den Muslimen eine schlechte Meinung zu haben, da All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&quot;O die ihr glaubt, meidet viel von den Mutma&szlig;ungen; gewiss, manche Mutma&szlig;ung ist S&uuml;nde...&quot; </b>(S&ucirc;ra 49:12). Der wahre Gl&auml;ubige sucht nach Entschuldigungen f&uuml;r die Menschen, w&auml;hrend der Heuchler nach deren M&auml;ngeln sucht.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn du nach den Mitteln zur Bek&auml;mpfung des Satans fragst, und ob das Gedenken All&acirc;hs des Erhabenen daf&uuml;r ausreicht, indem man sagt &bdquo;Es gibt weder Macht noch St&auml;rke au&szlig;er durch All&acirc;h!&ldquo;, dann sollst du wissen, dass die Behandlung des Herzens darin besteht, diese Zug&auml;nge zu schlie&szlig;en, indem man das Herz von diesen verp&ouml;nten Eigenschaften reinigt - und dar&uuml;ber kann man lang und breit reden. Wenn du die Wurzeln dieser verp&ouml;nten Eigenschaften im Herzen beseitigst, wird der Satan trotzdem seine Eingebungen und Einfl&uuml;sterungen ins Herz werfen, aber er wird sich dort nicht lange aufhalten k&ouml;nnen. Das Gedenken All&acirc;hs des Erhabenen hindert ihn dann an diesen Einfl&uuml;sterungen, denn das Gedenken festigt sich nur dann im Herzen, wenn das Herz mit Gottesfurcht erf&uuml;llt und von den verp&ouml;nten Eigenschaften gereinigt wird, sonst wird das Gedenken zum leeren Gerede, das keinen Einfluss auf das Herz hat und die Wirkung des Satans nicht zur&uuml;ckweist. Deswegen sagt All&acirc;h der Erhabene: <b>&quot;Diejenigen, die gottesf&uuml;rchtig sind, - wenn ihnen eine Anwandlung vom Satan widerf&auml;hrt, bedenken sie, und da werden sie sogleich einsichtig.&quot; </b>(S&ucirc;ra 7:201). Dies beschr&auml;nkt sich also nur auf die Gottesf&uuml;rchtigen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Gleichnis des Satans ist wie ein hungriger Hund, der sich dir n&auml;hert: Wenn du weder Brot noch Fleisch in der Hand hast, dann kannst du ihn dadurch wegjagen, indem du zu ihm sagst: &bdquo;Geh weg!&ldquo; Allein die laute Stimme jagt ihn weg. Wenn du jedoch Fleisch hast und er hungrig ist, dann versucht er, an das Fleisch zu kommen, und er l&auml;sst sich nicht allein durch Worte wegjagen. So ist auch das Herz, das keine Nahrung f&uuml;r den Satan hat, man kann den Satan von ihm durch das Gedenken All&acirc;hs abwenden.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn aber die Begierden sich des Herzens bem&auml;chtigen, dr&auml;ngen sie das wahre Gedenken an den Rand des Herzens, sodass es nicht ins Innerste des Herzens gelangen kann, wo sich der Satan aufh&auml;lt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: </font><i><font style="font-family: Verdana">&quot;Im Herzen gibt es zwei Arten von Einf&auml;llen: Den Einfall von Seiten des Engels in Form von Anregung zum Guten und Glauben an das Rechte. Wer das hat, soll wissen, dass es von All&acirc;h dem Gepriesenen kommt und er soll All&acirc;h daf&uuml;r danken. Und den Einfall von Seiten des Satans in Form von Anregung zum B&ouml;sen, Leugnen des Rechts und Abwenden vom Guten. Wer so etwas hat, soll Zuflucht bei Allah vor dem verdammten Satan suchen.&quot; (&Uuml;berliefert von At-Tirmidh&icirc; und von ihm als authentisch eingestuft, und auch von An-Nas&acirc;&icirc; &uuml;berliefert). Dann rezitierte der Prophet folgende Worte All&acirc;hs des Erhabenen: &quot;Der Satan verspricht euch Armut und befiehlt euch Sch&auml;ndliches...&quot; (S&ucirc;ra 2:268). Al-Hasan sagte: &quot;Es gibt zwei Einf&auml;lle im Herzen: Den Einfall von All&acirc;h dem Erhabenen und den Einfall vom Feind. M&ouml;ge All&acirc;h Sich desjenigen erbarmen, der sich jeden seiner Einf&auml;lle betrachtet, dem folgt, was von All&acirc;h dem Erhabenen kommt, und den bek&auml;mpft, der vom Feind kommt!&quot;</font></i></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Von seiner Natur aus ist das Herz gleicherma&szlig;en f&uuml;r den Einfluss des Engels und f&uuml;r den des Satans bereit, wobei keiner der beiden einen Vorzug vor dem anderen hat. Einem der beiden Einfl&uuml;sse wird der Vorzug durch Befolgung der Zuneigungen und Hingabe an die Begierden beziehungsweise durch Nicht-Befolgung und Abwendung davon gegeben. Wenn man seinem Zorn und seinen Begierden folgt, bem&auml;chtigt sich der Satan des Herzens durch Zuneigung, und das Herz wird zum Nest und Weideplatz des Satans, weil die Zuneigung der Weideplatz des Satans und dessen fruchtbarer Boden ist. Wenn aber jemand gegen die Begierden k&auml;mpft, sich von ihnen nicht beherrschen l&auml;sst und den Eigenschaften der Engel Friede sei auf ihnen folgt, wird sein Herz zum Aufenthaltsort der Engel, zu dem sie herunterkommen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die K&auml;mpfe zwischen der Heerschar der Engel und der der Satane um das Herz dauern solange an, bis das Herz einer von ihnen seine Tore &ouml;ffnet und sie sich darin aufhalten und festigen l&auml;sst. In diesem Fall kann die andere Partei nur verstohlen ins Herz. Die meisten Herzen sind von der Heerschar des Satans erobert worden, und deswegen sind sie von den Einfl&uuml;sterungen erf&uuml;llt, die sie dazu bewegen, dem Diesseits den Vorzug vor dem Jenseits zu geben. Diese Eroberung durch die Satane begann mit der Befolgung der Begierden und Zuneigungen. Sie k&ouml;nnen nicht mehr zur&uuml;ckerobert werden, ohne das Herz von der Nahrung des Satans, n&auml;mlich der Zuneigung und den Begierden, zu befreien und es mit dem Gedenken All&acirc;hs des Erhabenen zu f&uuml;llen, das den Einfluss der Engel empf&auml;ngt.<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186400">Zug&auml;nge des Satans zum Herzen &ndash; Teil 2</a></font></font></p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Krankheiten des Herzens]]></category><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 20:40:39 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Spürst du dein Herz?]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186325</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186325</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186325' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dein Herz ist der Punkt, auf den der &uuml;ber jeden Mangel Erhabene schaut, wie der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wahrhaftig! All&acirc;h der Erhabene sieht nicht auf euer Aussehen und eure K&ouml;rper, sondern Er sieht auf eure Herzen und eure Werke.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Im&acirc;m Muslim)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Herz wandelt sich st&auml;ndig. Manchmal sieht der anbetend Dienende sein Herz voller Glauben und Ehrfurcht, was ihn gl&uuml;cklich und zufrieden macht. Und ein anderes Mal ist er bedr&uuml;ckt und der Glaube in seinem Herzen schw&auml;chelt. So ist die Situation des Sohnes Adams.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Isl&acirc;m weist auf diese Tatsache, n&auml;mlich auf diesen stetigen Wandel des Herzens, hin, indem der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Das Herz (arab. Qalb) kommt nur von seinem Wandel (Taqallub). Das Beispiel des Herzens ist das einer Feder, die an einem Baum h&auml;ngt und vom Wind hin- und hergedreht wird.&ldquo; </i>(Von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Weiterhin sprach der Gesandte All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: <i>&bdquo;Das Herz des Sohnes Adams dreht sich schneller als der Kochtopf, wenn es in ihm kocht.&ldquo;</i> (Von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Daher pflegte der Prophet seinen Herrn oft darum zu bitten, sein Herz im Glauben, in der Rechtleitung und in der dem&uuml;tigen Ehrfurcht Ihm gegen&uuml;ber zu festigen, indem er sagte: </font><i><font style="font-family: Verdana">&bdquo;O All&acirc;h, Wender der Herzen, festige mein Herz in Deiner Religion!&ldquo;</font></i></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken verdeutliche Hanthala m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, dass das Herz nicht fest verharrt. Als Hanthala den Ab&ucirc; Bakr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein traf, fragte ihn Ab&ucirc; Bakr: &bdquo;Wie geht es dir, o Hanthala?&ldquo; Er entgegnete: &bdquo;Hanthala hat geheuchelt.&ldquo; Ab&ucirc; Bakr fragte: &bdquo;Und wie das?&ldquo; Hanthala entgegnete: &bdquo;Wir sind beim Gesandten All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und er erinnert uns an das H&ouml;llenfeuer und das Paradies, bis wir es fast vor unseren Augen sehen. Wenn wir den Gesandten All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken verlassen, lassen wir uns von den Ehefrauen, den Kindern und dem Lebensunterhalt ablenken und vergessen vieles.&ldquo; Ab&ucirc; Bakr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: &bdquo;Uns trifft gewiss dasselbe.&ldquo; Sie gingen, bis sie beim Gesandten All&acirc;hs m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eintraten und ihm dies berichteten, worauf dieser sagte: </font><i><font style="font-family: Verdana">&bdquo;Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist! Wenn ihr immer so w&auml;ret wie bei mir und beim Gedenken, w&uuml;rden euch die Engel in euren Gem&auml;chern und auf euren Wegen begr&uuml;&szlig;en. Aber Hanthala, eine Stunde und eine Stunde.&ldquo;</font></i></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ja, denn der Glaube nimmt zu und nimmt ab. Dies ist die &Uuml;berzeugung der Muslime, die die Sunna befolgen. Daf&uuml;r gibt es viele Beweise, unter Anderem die folgenden Worte All&acirc;hs des Erhabenen: <b>&bdquo;Er ist es, der die innere Ruhe in die Herzen der Gl&auml;ubigen herabgesandt hat, damit sie in ihrem Glauben noch an Glauben zunehmen. Und All&acirc;h geh&ouml;ren die Heerscharen der Himmel und der Erde. Und All&acirc;h ist Allwissend und Allweise.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 48:4).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und: <b>&bdquo;Die (wahren) Gl&auml;ubigen sind ja diejenigen, deren Herzen sich vor Ehrfurcht regen, wenn All&acirc;hs gedacht wird, und die, wenn ihnen Seine Zeichen verlesen werden, es ihren Glauben mehrt, und die sich auf ihren Herrn verlassen.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 8:2).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Und: <b>&bdquo;Und als die Gl&auml;ubigen die Gruppierungen sahen, sagten sie: &raquo;Das ist, was All&acirc;h und Sein Gesandter uns versprochen haben; All&acirc;h und Sein Gesandter sagen die Wahrheit.&laquo; Und es mehrte ihnen nur den Glauben und die Ergebung.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 33:22).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn der Glaube zunimmt, genie&szlig;t der Mensch diesen Glauben, sodass manch einer sagte: &bdquo;An den Herzen gehen Stunden vorbei, da sage ich: &raquo;Wenn sich die Bewohner des Paradieses in einer solchen Situation bef&auml;nden, h&auml;tten sie wahrhaftig viel Gutes.&laquo;&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Als die Gl&auml;ubigen die S&uuml;&szlig;e des Glaubens schmeckten, sagten sie: &bdquo;Wenn die K&ouml;nige und die Kinder der K&ouml;nige w&uuml;ssten, in welchem Gl&uuml;ck wir uns befinden, w&uuml;rden sie mit uns mit dem Schwert darum k&auml;mpfen.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ebenso kann der Glaube im Herzen schw&auml;cher werden, bis es fast keine Spur mehr von ihm gibt und er seinen Besitzer kaum noch von den S&uuml;nden abh&auml;lt, wie der Prophet m&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wenn jemand den au&szlig;erehelichen Geschlechtsverkehr aus&uuml;bt, ist er nicht gl&auml;ubig, w&auml;hrend er den au&szlig;erehelichen Geschlechtsverkehr aus&uuml;bt. Und wenn jemand einen Diebstahl begeht, ist er nicht gl&auml;ubig, w&auml;hrend er stiehlt. Und wenn jemand Wein trinkt, ist er nicht gl&auml;ubig, w&auml;hrend er Wein trinkt.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dies bedeutet nicht, dass derjenige, der den au&szlig;erehelichen Geschlechtsverkehr begeht, stiehlt oder sich berauscht, dadurch vom Isl&acirc;m abgefallen ist. An-Nawaw&icirc; erl&auml;utert dies in seiner Erkl&auml;rung zu diesem Had&icirc;th: &bdquo;Die richtige Bedeutung, wie die Gelehrten sagen, lautet, dass er diese S&uuml;nden nicht bei vollkommenem Glauben begeht. Hier wird etwas verneint, wobei die Verneinung seiner Vollkommenheit gemeint ist, wie wenn man sagt: &raquo;Nichts ist Wissen, au&szlig;er das, was n&uuml;tzt&laquo;, &raquo;Es nutzt nichts an Verm&ouml;gen au&szlig;er Kamele&laquo; oder &raquo;Es gibt kein Leben au&szlig;er das Leben im Jenseits&laquo;. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wir legen diesen Had&icirc;th nur deshalb so aus, weil der Prophetengef&auml;hrte Ab&ucirc; Dharr und andere in einem Had&icirc;th &uuml;berlieferten, <i>&quot;dass derjenige, der L&acirc; Il&acirc;ha illall&acirc;h [Es gibt keine Gottheit au&szlig;er All&acirc;h] sagt, ins Paradies eintritt, selbst wenn er den au&szlig;erehelichen Geschlechtsverkehr begangen oder gestohlen hat ...&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;)</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Beabsichtigt ist zu zeigen, dass der Glaube im Herzen sehr schwach werden kann. Wenn der Glaube im Herzen sehr schwach wird, versp&uuml;rt der anbetend Dienende Entfremdung und Beengung, als ob ihn die ganze Welt beengt, wie All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben f&uuml;hren, ...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 20:124).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Daher muss der anbetend Dienende sein Herz kontrollieren und die notwendigen Schritte ergreifen, um es zu bessern und seinen Glauben zunehmen zu lassen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Denn am Tag der Auferstehung werden nur die Besitzer eines gl&auml;ubigen, integren, guten und lebenden Herzens erfolgreich sein und gerettet werden: <b>&bdquo;... an dem Tag, da weder Besitz noch S&ouml;hne (jemandem) n&uuml;tzen, au&szlig;er, wer zu All&acirc;h mit heilem Herzen kommt.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 26:88-89).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die fr&uuml;heren frommen Muslime hatten dies verstanden und die erforderlichen Ma&szlig;nahmen ergriffen, um ihren Glauben zu mehren. So ist beispielsweise &uuml;berliefert, dass Umar m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein zu seinen Gef&auml;hrten zu sagen pflegte: &bdquo;Kommt, lasst uns unseren Glauben st&auml;rken!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mu&lsquo;&acirc;dh ibn Dschabal m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein pflegte zu seinem Bruder im Glauben zu sagen, wenn er ihn traf: &bdquo;Setz dich zu uns und lass uns eine Stunde an All&acirc;h glauben!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Abdullah ibn Mas&lsquo;&ucirc;d sagte oft: &bdquo;Kommt, lasst uns eine Stunde (an All&acirc;h) glauben!&ldquo; Von ihm ist folgendes Bittgebet &uuml;berliefert: &bdquo;O All&acirc;h, mehre mir den Glauben, die &Uuml;berzeugung, die Rechtleitung und die Fr&ouml;mmigkeit!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Was l&auml;sst den Glauben zunehmen?</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dies beantworten wir &ndash; so All&acirc;h will &ndash; in den folgenden Artikeln. M&ouml;ge All&acirc;h Seinen Gesandten sowie dessen Familie und Gef&auml;hrten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Sun, 28 Apr 2013 20:09:37 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Prophetische Ratschl&auml;ge]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186271</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186271</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186271' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">&ldquo;Wenn die Reform der Gesellschaften eine T&uuml;r h&auml;tte, w&auml;re der Ratschlag bestimmt der Schl&uuml;ssel.&ldquo; Ein wahrer Spruch, der die Rolle des Ratschlages bei der Verbesserung und der Reform der Gesellschaften ausdr&uuml;ckt, weil er effektiv zum Schutz der Personen und Gesellschaften gegen jegliche Perversion und zur Motivierung zum Fortschritt und Erfolg in den unterschiedlichen Bereichen beitr&auml;gt. Denn es besteht ein ganz gro&szlig;er Unterschied zwischen der Gesellschaft, in der der Ratschlag herrscht, und der Gesellschaft, in der jedes ihrer Mitglieder nur f&uuml;r seinen pers&ouml;nlichen Nutzen und sein zeitliches Vergn&uuml;gen lebt, ohne sich f&uuml;r die Verbesserung und Reform seiner Umgebung zu interessieren.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Aus diesem Grund genie&szlig;t der Ratschlag in unserer edlen Religion eine hohe Stellung, er wird als der wichtigste Pfeiler und die Hauptst&uuml;tze der isl&acirc;mischen Br&uuml;derlichkeit betrachtet, wie es in einem von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim &uuml;berlieferten Had&icirc;th steht: <i>&bdquo;Religion ist aufrichtiger Ratschlag.&ldquo;</i> Hinsichtlich der Ratschlagerteilung f&uuml;r alle im Umfeld gab der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ein hervorragendes Vorbild; dabei versuchte er, ihre Seelen zu verbessern, sie vor dem zu warnen, was ihnen in ihrem Jenseits und Diesseits Schaden zuf&uuml;gen kann, sie darauf hinzuweisen, was ihnen passt und in ihnen den Wunsch nach dem zu erwecken, was sie All&acirc;h dem Erhabenen n&auml;herbringt. Sein ganzes Leben M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken besch&auml;ftigten sich seine Reden und Taten mit dem Ratschlagerteilen und Wunsch des Guten; er wies auf alles Gute hin und riet von allem B&ouml;sen ab.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken hatte verschiedene Mittel und Wege, mit denen er den Menschen Ratschl&auml;ge erteilte; manchmal erteilte er seine Ratschl&auml;ge in Form von Lob und Anerkennung oder Aufforderung und Anhalten, damit die Ratschl&auml;ge effektiv und wirkungsvoll werden. Dazu geh&ouml;rt der Bericht von Abdull&acirc;h ibn Umar m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, dass der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu Hafsa m&ouml;ge Allah mit ihr zufrieden sein sagte: <i>&bdquo;Ein vortrefflicher Mann w&auml;re Abdull&acirc;h, wenn er in der Nacht betete.&ldquo;</i> Von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim &uuml;berliefert. Diese wenigen Worte haben das Leben von Ibn Umar grundlegend ver&auml;ndert, sodass er das Gebet in der Nacht nur selten lie&szlig;.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es gibt viele andere Situationen, in denen der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vieles sagte, was Wohlwollen und Liebe ausdr&uuml;ckt und seine Bestrebung nach G&uuml;te zeigt. Das beste Beispiel daf&uuml;r sind seine Worte zu Mu&rsquo;&acirc;dh ibn Dschabal m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, als er ihm sagte: <i>&bdquo;Ich mag dich, Mu&rsquo;&acirc;dh!&ldquo; Dann sagte er ihm: &bdquo;Vergiss nicht, zu jedem Gebet zu sagen: O, mein Herr, hilf mir, Deiner zu gedenken, Dir zu danken und Dir in der besten Weise anbetend zu dienen!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Ab&ucirc; D&acirc;w&ucirc;d und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu geh&ouml;rt auch der Had&icirc;th von Ab&ucirc; Dharr m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, als der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ihm sagte: &quot;O Ab&ucirc; Dharr, ich sehe, dass du schwach bist, und ich liebe f&uuml;r dich, was ich auch f&uuml;r mich selbst liebe. Werde nicht ein F&uuml;hrer, auch nicht &uuml;ber zwei Personen, und verwalte nicht den Besitz der Waisen!&quot; (&Uuml;berliefert von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn wir uns die vielen prophetischen Ratschl&auml;ge ansehen, die in den Sunna-Werken zu finden sind, werden wir erkennen, dass sie mit den Bed&uuml;rfnissen und Problemen der Menschen eng verbunden sind und dass sie diesen Bed&uuml;rfnissen und Problemen Rechnung tragen. W&auml;hrend er einigen Leuten den Ratschlag gibt, sich in Anbetungshandlungen zu bem&uuml;hen und sie zu mehren, gibt er einigen Anderen den Ratschlag, sich hinsichtlich der Anbetungshandlungen zu m&auml;&szlig;igen, und zwar, wenn er meint, dass sie &uuml;bertreiben und sich zu Einigem verpflichten, was sie nicht ertragen k&ouml;nnen. Dazu geh&ouml;rt sein Ratschlag an Uthm&acirc;n ibn Maz&lsquo;&ucirc;n m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein. Als er von dessen &Uuml;bertreibung in der Anbetung erfahren hatte, fragte er ihn: &quot;O Uthm&acirc;n! Hast du dich von meiner Sunna abgewandt?&quot; Er antwortete: &quot;Nein, bei All&acirc;h, Gesandter All&acirc;hs, sondern ich strebe nach deiner Sunna!&quot; Da sagte ihm der Prophet: &quot;Ich bete und schlafe, faste und esse und heirate Frauen. Also, Uthm&acirc;n, f&uuml;rchte All&acirc;h, denn deine Familie hat Rechte dir gegen&uuml;ber, dein Gast hat auch Rechte und dein K&ouml;rper hat Rechte, die du ber&uuml;cksichtigen sollst! Also faste und iss, bete und schlafe!&quot; &Uuml;berliefert von Ab&ucirc; D&acirc;w&ucirc;d und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft. </font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Manchmal sah der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, dass Einige seiner Gef&auml;hrten zum Diesseits neigten, dann warnte er sie davor, sich dadurch t&auml;uschen zu lassen oder daran zu h&auml;ngen. Dazu geh&ouml;rt der Bericht von Hak&icirc;m ibn Hiz&acirc;m m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, in dem er sagte: &bdquo;Ich habe den Gesandten All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken um [Verm&ouml;gen] gebeten und er gab mir, dann habe ich ihn gebeten und er gab mir, dann habe ich ihn gebeten und er gab mir, dann sagte er zu mir: &raquo;O Hak&icirc;m, dieses Geld ist frisch und sch&ouml;n, wer davon mit Gro&szlig;mut nimmt, dem wird es gesegnet; wer es aber sehnsuchtsvoll nimmt, dem wird es nicht gesegnet, und er gleicht demjenigen, der isst, ohne satt zu werden. Die obere Hand ist besser als die untere Hand.&laquo;&ldquo; &Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim. Dieser Ratschlag machte einen gro&szlig;en Eindruck auf Hak&icirc;m m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein und beeinflusste ihn so stark, dass er dem Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken versprach, niemanden nach ihm um etwas zu fragen, und er hielt sein Versprechen sein Leben lang.</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu geh&ouml;rt auch der Had&icirc;th von Abdurrahm&acirc;n ibn Samura m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, dass der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ihm sagte: &bdquo;Verlange nicht nach der F&uuml;hrerschaft; denn wenn du mit dieser unaufgefordert beauftragt wirst, wird dir dabei geholfen; und wenn du sie nach Verlangen innehast, wirst du ihr ausgeliefert sein.&ldquo; &Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim.</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Ratschl&auml;ge des Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken variierten je nach den Umst&auml;nden, manchmal waren sie vertraulich, manchmal &ouml;ffentlich, einzeln oder gemeinschaftlich. Zu den gemeinschaftlichen Ratschl&auml;gen geh&ouml;rt sein Ratschlag an die Jugend: &bdquo;O ihr jungen Leute, wer von euch in der Lage ist, den Pflichten der Ehe nachzukommen, der soll heiraten; denn dies hilft, die Blicke zur&uuml;ckzuhalten und die Keuschheit vor Sch&auml;ndlichkeiten zu wahren. Wer dies jedoch nicht zu tun vermag, der soll fasten; denn es ist eher f&uuml;r ihn ein Schutz [das hei&szlig;t, es z&uuml;gelt den Geschlechtstrieb.]&quot; &Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim.</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dazu geh&ouml;rt auch der Had&icirc;th, in dem der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagt: &bdquo;Haltet euch an die Wahrhaftigkeit, denn die Wahrhaftigkeit f&uuml;hrt zur Rechtschaffenheit, und die Rechtschaffenheit f&uuml;hrt wahrhaftig zum Paradies! Der Mensch pflegt beharrlich die Wahrheit zu sprechen, bis er bei All&acirc;h als Wahrhaftiger verzeichnet wird. Und wahrhaftig! Die L&uuml;ge f&uuml;hrt zur Frevelhaftigkeit, und die Frevelhaftigkeit f&uuml;hrt zum H&ouml;llenfeuer. Der Mensch pflegt so lange zu l&uuml;gen, bis er bei All&acirc;h als L&uuml;gner verzeichnet wird.&ldquo; (&Uuml;berliefert von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es k&ouml;nnte auch sein, dass der Ratschlag von etwas begleitet wird, das die Aufmerksamkeit des Angesprochenen erregt und ihm ein Gef&uuml;hl der Wichtigkeit vermittelt; so wie es der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit Abdull&acirc;h ibn Umar m&ouml;ge Allah mit beiden zufrieden sein! getan hat, als er ihn bei seiner Schulter nahm und zu ihm sagte: &bdquo;Sei auf dieser Welt wie ein Fremder oder wie derjenige, der sich auf einer Durchreise befindet!&ldquo; (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;). Und als er Uthm&acirc;n m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein auf die Schulter klopfte und zu ihm sagte: &bdquo;O Uthm&acirc;n! Es kann sein, dass All&acirc;h der Erhabene dich mit einem Hemd bekleidet; wenn die Heuchler von dir verlangen, es auszuziehen, dann ziehe es nicht aus, bis du mir begegnest!&ldquo; (&Uuml;berliefert von Ahmad). [Mit dem Hemd ist hier das Kalifat gemeint.]</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Im Allgemeinen l&auml;sst sich sagen, dass die Ratschl&auml;ge des Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken dessen aufrichtige Liebe zu seinen Gef&auml;hrten und das Ausma&szlig; seiner Z&auml;rtlichkeit ihnen gegen&uuml;ber widerspiegeln. Kein Wunder also, dass diese Ratschl&auml;ge eine in der ganzen Geschichte beispiellos einzigartige Generation zur Folge hatten.<br />
</font></font></p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Eigentümlichkeiten des Propheten]]></category><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 17:41:32 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Gerechtigkeit – Teil 2 ]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186268</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186268</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186268' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Tugend der Gerechtigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">* Gerechtigkeit hat einen hohen Stellenwert bei All&acirc;h. Der Erhabene sagt: <b>&bdquo;... und handelt dabei gerecht. All&acirc;h liebt ja die Gerechten.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 49:9).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der rechtschaffene Gef&auml;hrte Ab&ucirc; Huraira m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: &bdquo;Die Werke, die der gerechte Herrscher in seinem Volk an einem Tag verrichtet, sind besser als die Anbetungshandlungen, die der anbetend Dienende in seiner Familie &uuml;ber einhundert Jahre verrichtet.&ldquo; </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">* Gerechtigkeit ist Sicherheit f&uuml;r den Menschen im Diesseits.</font></font><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> </font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es wurde erz&auml;hlt, dass der Bote eines K&ouml;nigs zu Umar ibn Al-Chatt&acirc;b kam und ihn schlafend unter einem Baum fand. Er war erstaunt, dass der Herrscher der Muslime ohne Wachleute schl&auml;ft. Er sagte: &bdquo;Du hast gerecht geherrscht. Deswegen hast du, Umar, sicher geschlafen.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">* Gerechtigkeit ist die Grundlage der Herrschaft. Einer der Gouverneure schrieb an den Kalifen Umar ibn Abdulaz&icirc;z m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein einen Brief, in dem er ihn um eine Menge Geld bat, um eine Mauer um die Hauptstadt des Bezirks zu bauen. Umar fragte ihn: &bdquo;Was nutzen die Mauern? Sch&uuml;tze sie mit Gerechtigkeit und s&auml;ubere ihre Wege von Ungerechtigkeit!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">* Gerechtigkeit bietet Sicherheit f&uuml;r die Schwachen und die Armen und gibt ihnen das Gef&uuml;hl der Ehre und des Stolzes.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">* Gerechtigkeit verbreitet Liebe unter den Menschen und zwischen dem Herrscher und dem Beherrschten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">* Gerechtigkeit hindert den Ungerechten an seiner Ungerechtigkeit und den Gierigen an seiner Gier und sch&uuml;tzt die Rechte, das Eigentum und die W&uuml;rde.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ungerechtigkeit</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene warnt vor Ungerechtigkeit. Er sagt: </font></font><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">&bdquo;Und meine ja nicht, All&acirc;h sei unachtsam dessen, was die Ungerechten tun. Er stellt sie nur zur&uuml;ck bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden.&ldquo;</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> (S&ucirc;ra 14:42).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Au&szlig;erdem sagt Er: <b>&bdquo;... so wehe denjenigen, die Unrecht tun, vor der Strafe eines schmerzhaften Tages!&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 43:65) und <b>&bdquo;... All&acirc;hs Fluch (kommt) &uuml;ber die Ungerechten.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 11:18).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken warnte uns ebenso vor der Ungerechtigkeit. Er sagte: <i>&bdquo;Sei nicht ungerecht! Die Ungerechtigkeit ist am Tag der Auferstehung Dunkelheit.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Muslim). Und er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Drei Bittgebete werden [von All&acirc;h] angenommen: das des Fastenden, das des ungerecht Behandelten und das der Reisenden.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Baihaq&icirc;). Er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte weiterhin: <i>&bdquo;Der Muslim ist der Bruder des Muslims. Er darf ihn weder ungerecht behandeln noch verraten!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
<br />
Arten der Ungerechtigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Menschliche Ungerechtigkeit gegen&uuml;ber All&acirc;h:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Dies geschieht, wenn der Mensch nicht an seinen Sch&ouml;pfer glaubt, und wenn er die Existenz All&acirc;hs des Gepriesenen leugnet. All&acirc;h betrachtet den Polytheismus als eine der gr&ouml;&szlig;ten Ungerechtigkeiten. Er sagt: <b>&bdquo;... geselle All&acirc;h nicht(s) bei, denn G&ouml;tzendienst ist f&uuml;rwahr ein gewaltiges Unrecht.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 31:13).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Unterdr&uuml;ckung des Menschen durch einen anderen Menschen:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Dabei handelt es sich darum, dass ein ungerechter Mensch die Seele, das Verm&ouml;gen oder die W&uuml;rde anderer Menschen angreift. Die Beleidigung des Muslims, der Raub dessen Verm&ouml;gens sowie der Angriff gegen ihn gelten als Ungerechtigkeit. Der Muslim soll sich keineswegs auf eine derartige Weise verhalten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ungerechtigkeit gegen&uuml;ber sich selbst:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Das geschieht, wenn man eine S&uuml;nde begeht, vom Weg Allahs des Gepriesenen abweicht und den Weg des Teufels einschl&auml;gt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Strafe f&uuml;r Ungerechtigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Eines Tages fragte der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken seine Gef&auml;hrten: <i>&bdquo;Wisst ihr, wer der Bankrotteur ist?&ldquo; Sie antworteten: &bdquo;Bankrott ist derjenige, der keinen Dirham und kein Verm&ouml;gen besitzt.&ldquo; Er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: &bdquo;Der Bankrotteur in meiner Umma ist derjenige, der am J&uuml;ngsten Tag zwar mit seinem Gebet, seinem Fasten und seiner Zak&acirc; kommt; jedoch hatte er Einen beschimpft, einen Anderen beleidigt, das Geld von diesem ungerechterweise genommen, das Blut von jenem vergossen und diesen geschlagen. Daher nehmen dieser und jener von seiner Belohnung. Wenn er keine Belohnungen mehr hat, aber seine Schulden noch nicht ges&uuml;hnt hat, dann nimmt er von dessen S&uuml;nden, und dadurch kommt er in die H&ouml;lle.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Muslim und At-Tirmidh&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken spornte dazu an, den Menschen die Rechte zu geben, bevor der J&uuml;ngste Tag kommt, an dem All&acirc;h die Menschen auf Grund ihrer Ungerechtigkeit zur Rechenschaft zieht. Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Ihr werdet die Rechte am Tag der Auferstehung geben, bis die Wiedervergeltung f&uuml;r das Schaf ohne H&ouml;rner beim Schaf mit H&ouml;rnern ge&uuml;bt wird.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Jedes Gesch&ouml;pf wird also sein Recht am J&uuml;ngsten Tag bekommen, sogar das Schaf, das keine H&ouml;rner hat, wenn es von einem mit H&ouml;rnern geschlagen wurde. Es wird sein Recht haben. Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wer auch nur so wenig wie eine Handbreit Erde ungerecht war, bekommt eine Ungerechtigkeit so gro&szlig; wie sieben Erden um den Hals gelegt.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Jeder Mensch, der ungerecht handelt oder das nimmt, worauf er keinen Anspruch hat, wird damit im Jenseits konfrontiert und als Strafe f&uuml;r seine Ungerechtigkeit im Diesseits gequ&auml;lt. Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;All&acirc;h ist dem Ungerechten gegen&uuml;ber geduldig [d.h., Er verz&ouml;gert Seine Bestrafung]. Wenn Er ihn aber zu Sich nimmt, erbarmt Er Sich seiner nie.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc; und Muslim). Dann rezitierte der Prophet: <b>&bdquo;So ist der Griff deines Herrn, wenn Er die St&auml;dte ergreift, w&auml;hrend sie Unrecht tun. Gewiss, Sein Griff ist schmerzhaft und hart.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 11:102).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Er M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken &uuml;berlieferte von All&acirc;h dem Gepriesenen Seine Aussage: <i>&bdquo;O meine anbetend Dienenden, Ich habe Mir die Ungerechtigkeit verboten und sie unter euch als verboten beurteilt! Seid denn nicht ungerecht!&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Muslim soll sich von der Ungerechtigkeit fernhalten und die Ungerechten nicht unterst&uuml;tzen!<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/?page=articles&amp;id=186265">Gerechtigkeit &ndash; Teil 1</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Gegenüber anderen]]></category><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 17:13:47 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Gerechtigkeit – Teil 1 ]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186265</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186265</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186265' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Eine Frau beging w&auml;hrend der Einnahme von Makka einen Diebstahl. Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wollte deshalb an ihr die religi&ouml;s festgelegte Strafe vollziehen, n&auml;mlich das Amputieren der Hand. Da ging ihre Familie zu Us&acirc;ma ibn Zaid und bat ihn darum, beim Gesandten All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken F&uuml;rsprache einzulegen, damit dieser ihr die Hand nicht amputiert. Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken liebte Us&acirc;ma n&auml;mlich sehr. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Als Us&acirc;ma f&uuml;r diese Frau F&uuml;rsprache einlegen wollte, ver&auml;nderten sich die Gesichtsz&uuml;ge des Propheten M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, der zu ihm sagte: <i>&bdquo;Willst du etwa F&uuml;rsprache in einer von All&acirc;h festgelegten Strafe einlegen?!&ldquo; Dann hielt der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eine Rede ans Volk: &bdquo;Diejenigen vor euch wurden nur deswegen vernichtet, weil sie die Angesehenen unter ihnen, die stahlen, frei lie&szlig;en, w&auml;hrend sie an den Schwachen die Strafen vollstreckten. Bei All&acirc;h, wenn F&acirc;tima, die Tochter Muhammads st&auml;hle, amputierte ich ihre Hand!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ein Mann aus &Auml;gypten kam zu Umar ibn Al-Chatt&acirc;b m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein und sagte zu ihm: &bdquo;O Emir der Gl&auml;ubigen, ich habe einen Wettbewerb gegen den Sohn von Amr ibn Al-&Acirc;s, dem Statthalter &Auml;gyptens, gewonnen. Da schlug er mich mit seiner Peitsche und sagte zu mir: &raquo;Ich bin der Sohn der Adligen.&laquo;&ldquo; </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Umar ibn Al-Chatt&acirc;b schrieb an Amr ibn Al-&Acirc;s: &bdquo;Wenn du meinen Brief bekommen hast, dann komm zu mir und bringe deinen Sohn mit!&ldquo; Als er kam, gab Umar ibn Al-Chatt&acirc;b dem &Auml;gypter die Peitsche, um den Sohn von Amr zu schlagen. Umar sagte zu ihm: &bdquo;Schlage den Sohn der Adligen!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zur Zeit von Umar ibn Al-Chatt&acirc;b m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein konvertierte ein Mann von angesehenen Arabern zum Isl&acirc;m und ging die Pilgerfahrt verrichten. W&auml;hrend seines Umschreitens der Ka&lsquo;ba trat jemand auf den Saum seines Gewands. Da schlug er ihn heftig ins Gesicht. Der Mann kam zu Umar ibn Al-Chatt&acirc;b und beschwerte sich bei ihm. Umar m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein lie&szlig; den Mann, der geschlagen hatte, holen. Als dieser kam, befahl Umar dem anderen Mann, ihm den Schlag ins Gesicht zu vergelten. Der Mann fragte verwundert: &bdquo;Sind wir diesbez&uuml;glich gleich?&ldquo; Umar sagte: &bdquo;Ja, der Isl&acirc;m hat euch gleich gemacht!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es wurde berichtet, dass ein Mann einen gro&szlig;en Fisch fing und sich dar&uuml;ber freute. Auf seinem Weg zu seiner Frau und seinen Kindern traf ihn der Gouverneur der Stadt, der auf den Fisch blickte und ihn wegnahm. Der Fischer war traurig, erhob seine H&auml;nde zum Himmel, beklagte sich bei All&acirc;h dem Allm&auml;chtigen und bat Ihn, ihm Seine Strafe gegen diesen Ungerechten zu zeigen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gouverneur kehrte in seinen Palast zur&uuml;ck und als er dem Diener den Fisch geben wollte, damit er ihn zum Essen vorbereitet, biss der Fisch in seinen Finger. Da schrie er und versp&uuml;rte starke Schmerzen. Die Leute brachten ihm &Auml;rzte, die sagten, dass sein Finger vom Biss des Fisches vergiftet sei und sofort entfernt werden m&uuml;sse, damit das Gift sich nicht weiter in seinen Arm ausbreite. Nachdem die &Auml;rzte seinen Finger entfernt hatten, sp&uuml;rte er, dass das Gift sich in seinem Arm und dann in seinem K&ouml;rper verbreitete. Er erinnerte sich an seine Ungerechtigkeit dem Fischer gegen&uuml;ber und suchte ihn. Als er ihn gefunden hatte, bat er ihn um Vergebung, damit All&acirc;h ihn wieder gesund mache. Er vergab ihm. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Eines Tages stritt Al&icirc; m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein mit einem Juden &uuml;ber einen Schild. Sie gingen zum Richter. Al&icirc; sagte: Dieser Jude hat meinen Schild genommen. Aber der Jude stritt das ab. Der Richter fragte Al&icirc;: &bdquo;Hast du Zeugen?&ldquo; Al&icirc; sagte: &bdquo;Ja!&ldquo; und brachte seinen Sohn Husain, der bezeugte, dass der Schild seinem Vater geh&ouml;rte. Aber der Richter fragte Al&icirc;: &bdquo;Hast du noch einen zweiten Zeugen?&rdquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Al&icirc; sagte: &bdquo;Nein!&rdquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Richter entschied, dass der Schild dem Juden geh&ouml;rt, weil Al&icirc; keinen Zeugen au&szlig;er seinen Sohn hatte. Der Jude sagte: &bdquo;Der Emir der Gl&auml;ubigen kam mit mir zum Richter der Muslime, der dann sein Urteil gegen den Emir der Gl&auml;ubigen f&auml;llte. Und dieser war sogar mit dem Urteil einverstanden. O Emir der Gl&auml;ubigen! Bei All&acirc;h! Du hattest Recht! Der Schild geh&ouml;rt dir. Er fiel von deinem Kamel herab, dann nahm ich ihn. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt au&szlig;er All&acirc;h und dass Muhammad der Gesandte All&acirc;hs ist!&ldquo; Al&icirc; schenkte ihm daraufhin den Schild, weil er sich &uuml;ber dessen Bekehrung zum Isl&acirc;m freute.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Was ist Gerechtigkeit?</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Gerechtigkeit ist treue Beurteilung. Es handelt sich darum, dass man seine Rechte bekommt und seine Pflichten erf&uuml;llt. Viele Verse im Qur&acirc;n fordern Gerechtigkeit, halten dazu an und rufen zum Festhalten daran auf. All&acirc;h der Erhabene sagt: &bdquo;<b>All&acirc;h gebietet Gerechtigkeit, g&uuml;tig zu sein und den Verwandten zu geben: ...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 16:90). Er sagt weiterhin: <b>&bdquo;... und, wenn ihr zwischen den Menschen richtet, in Gerechtigkeit zu richten...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 4:58). Die Gerechtigkeit ist einer der sch&ouml;nen Namen All&acirc;hs und eine Seiner Eigenschaften.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Arten der Gerechtigkeit:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Gerechtigkeit hat viele Arten, darunter:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Gerechtigkeit zwischen Streitenden:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war ein Vorbild f&uuml;r die Anwendung des Gerechtigkeitsprinzips. Zu ihm kamen zwei sich streitende M&auml;nner von den Ans&acirc;r (die den aus Makka Ausgewanderten in Mad&icirc;na Helfenden) und baten ihn, &uuml;ber sie ein Urteil zu f&auml;llen. Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken informierte sie, dass derjenige, der seinem Bruder das Recht nimmt, sich so verh&auml;lt, als ob er ein St&uuml;ck vom H&ouml;llenfeuer genommen h&auml;tte. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Da weinten sie und verzichteten einander auf ihre Rechte. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Gerechtigkeit beim Wiegen und Messen:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Der Muslim soll volles Ma&szlig; und Gewicht geben und gerecht wiegen. Er soll die Rechte der Anderen nicht verletzen und beim Kaufen nicht mehr als das eigene Recht suchen; beim Verkaufen sollen Ma&szlig; und Gewicht gerecht sein. All&acirc;h droht denjenigen, die sich anders verhalten. Der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Wehe den das Ma&szlig; K&uuml;rzenden, die, wenn sie sich von den Menschen zumessen lassen, sich volles Ma&szlig; geben lassen, wenn sie ihnen aber zumessen oder w&auml;gen, Verlust zuf&uuml;gen. Glauben jene nicht, dass sie auferweckt werden zu einem gewaltigen Tag.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 83:1-5). Und Er sagt: <b>&bdquo;Und messt das Gewicht in Gerechtigkeit und gebt beim W&auml;gen nicht weniger.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 55:9).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Gerechtigkeit zwischen den Ehefrauen:</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Der Muslim soll seiner Frau gegen&uuml;ber gerecht sein, indem er ihr ihre Rechte gibt. Hat er mehr als eine Ehefrau, dann soll er allen gegen&uuml;ber bez&uuml;glich des Essens, des Trinkens, der Kleidung, der Wohnung, der Schlafgelegenheit und des Lebensunterhalts gerecht handeln. Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wer zwei Frauen hat und einer mehr zugeneigt ist als der anderen, kommt am J&uuml;ngsten Tag, wobei eine seiner K&ouml;rperseiten schr&auml;g ist.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Ab&ucirc; D&acirc;w&ucirc;d, An-Nas&acirc;&lsquo;&icirc;, At-Tirmidh&icirc; und Ibn M&acirc;dscha und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Mit der Zuneigung, wovor der Had&icirc;th warnt, ist hier die Vernachl&auml;ssigung ihrer Rechte gemeint.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Gerechtigkeit zwischen den Kindern: Der Muslim soll seine Kinder gleich behandeln, auch wenn es um das K&uuml;ssen geht. Er soll das eine nicht vor dem anderen bez&uuml;glich der Geschenke vorziehen und damit unter ihnen Gef&uuml;hle der Feindseligkeit und des Hasses entz&uuml;nden. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">An-Nu&lsquo;m&acirc;n ibn Basch&icirc;r sagte: <i>&bdquo;Mein Vater gab mir ein Geschenk.&ldquo; Amra bint Raw&acirc;ha (die Mutter von An-Nu&lsquo;m&acirc;n) sagte: &bdquo;Ich akzeptiere das nicht, au&szlig;er wenn du den Gesandten All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken das bezeugen l&auml;sst.&ldquo; Da ging er zum Gesandten All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und sagte: &bdquo;Ich habe meinem Sohn von Amra bint Raw&acirc;ha etwas geschenkt. Sie forderte mich auf, dass ich dich, o Gesandter All&acirc;hs, zum Zeugen mache.&ldquo; Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: &bdquo;Hast du all deinen Kindern gleiche Geschenke gegeben?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Nein!&ldquo; Da sagte der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: &bdquo;Seid All&acirc;h gegen&uuml;ber ehrf&uuml;rchtig und behandelt eure Kinder gleich!&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Gerechtigkeit allen Menschen gegen&uuml;ber: Der Muslim ist dazu aufgefordert, alle Menschen gerecht zu behandeln, egal ob sie Muslime oder Nicht-Muslime sind. All&acirc;h verbietet es, die Rechte der Menschen zu verachten. Er sagt: <b>&bdquo;Und schm&auml;lert den Menschen nicht ihre Sachen ...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 26:183) und sagt ferner: <b>&bdquo;... Und der Hass, den ihr gegen (bestimmte) Leute hegt, soll euch ja nicht dazu bringen, da&szlig; ihr nicht gerecht handelt. Handelt gerecht. Das kommt der Gottesfurcht n&auml;her...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 5:8). Das hei&szlig;t, dass die Feindseligkeit gegen&uuml;ber einem Volk oder der Streit mit ihm euch nicht dazu f&uuml;hren soll, es ungerecht zu behandeln. Vielmehr muss man mit allen gerecht umgehen, egal ob es Freunde oder Feinde sind. <br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186268">Gerechtigkeit &ndash; Teil 2</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Gegenüber anderen]]></category><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 16:29:10 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Nichts Gutes in vielen ihrer vertraulichen Gespr&auml;che]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186238</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186238</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186238' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Nichts Gutes ist in vielen ihrer vertraulichen Gespr&auml;che, au&szlig;er derer, die Almosen, Rechtes oder Auss&ouml;hnung unter den Menschen befehlen. Und wer dies im Trachten nach All&acirc;hs Zufriedenheit tut, dem werden Wir gro&szlig;artigen Lohn geben.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 5:114).</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
<br />
Der Gelehrte Abdurrahm&acirc;n As-Sa&rsquo;d&icirc; sagte in seiner Qur&acirc;n-Exegese:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">&bdquo;Das hei&szlig;t: Es gibt nichts Gutes in vielem, was die Menschen in ihren vertraulichen Gespr&auml;chen sagen; solange es nichts Gutes enth&auml;lt, dann ist es entweder nutzlos wie das erlaubte &uuml;berfl&uuml;ssige Gerede oder b&ouml;se und rein sch&auml;dlich wie das verbotene Gerede verschiedener Arten. All&acirc;h der Erhabene macht dann Ausnahmen und sagt: <b>&bdquo;au&szlig;er derer, die Almosen befehlen.&ldquo; </b>Aus Geld, Wissen oder irgendetwas N&uuml;tzlichem, sogar die beschr&auml;nkten Anbetungshandlungen wie Tasb&icirc;h (die Worte Subh&acirc;nall&acirc;h, das hei&szlig;t, gepriesen sei All&acirc;h ob Seiner Erhabenheit &uuml;ber jeden Mangel!) und Tahm&icirc;d (die Worte Al-hamdu lill&acirc;h, das hei&szlig;t, aller Lobpreis geb&uuml;hrt All&acirc;h!) und &Auml;hnliches, wie der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: &bdquo;<i>Jede Tasb&icirc;ha ist ein Almosen, jede Takb&icirc;ra ist ein Almosen, jede Tahm&icirc;da ist ein Almosen, jede Tahl&icirc;la ist ein Almosen, das Anhalten zum Guten ist ein Almosen, und das Untersagen von verbotenen Handlungen ist ein Almosen, und das Beiwohnen eines jeden von euch [mit seiner Ehefrau] ist ein Almosen.&ldquo;</i> &Uuml;berliefert von Muslim.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">&bdquo;oder Rechtes befehlen&ldquo;</font></font></b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> das ist das Wohltun, der Gehorsam gegen&uuml;ber All&acirc;h und alles, was aus Sicht der Religion und des Verstandes gut ist. Falls (das Rechte befehlen) allein ohne (Verbieten des Verwerflichen) erw&auml;hnt wird, dann enth&auml;lt es auch das Verbieten des Verwerflichen, denn das Ablassen vom Verwerflichen geh&ouml;rt zum Guten und das Gute wird erst dann vervollkommnet, wenn man sich vom B&ouml;sen fernh&auml;lt. Wenn beide aber zusammen erw&auml;hnt werden, dann bedeutet das Gute, das Gebotene zu tun, und das Verwerfliche bedeutet, die verbotenen Handlungen zu vermeiden. </font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
<br />
<b>&bdquo;oder Auss&ouml;hnung unter den Menschen befehlen.&ldquo;</b> Die Auss&ouml;hnung erfolgt nur unter Streitpartnern. Streit, Zwist und gegenseitiger Zorn verursachen unz&auml;hlbares Unheil und Getrenntsein, deswegen h&auml;lt All&acirc;h dazu an, Auss&ouml;hnung unter den Menschen bez&uuml;glich der Angelegenheiten von Blut, Geld, Ehre und sogar in Sachen der Religion zu stiften, wie All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Und haltet alle fest am Seil All&acirc;hs und geht nicht auseinander!...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 3:103). Er sagt ferner: <b>&bdquo;Und wenn zwei Gruppen von den Gl&auml;ubigen miteinander k&auml;mpfen, so stiftet Frieden zwischen ihnen. Wenn die eine von ihnen gegen die andere widerrechtlich vorgeht, dann k&auml;mpft gegen diejenige, die widerrechtlich vorgeht, bis sie zu All&acirc;hs Befehl zur&uuml;ckkehrt...&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 49:9). All&acirc;h der Erhabene sagt weiterhin: <b>&bdquo;&hellip;denn friedliche Einigung ist besser...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 4:128). Derjenige, der die Menschen auszus&ouml;hnen versucht, ist besser als der Betende, Fastende und Almosen Gebende, und wer Frieden stiftet, dem wird Allah gewiss seine Handlungen und Taten verbessern, ebenso wie Er die Taten vom Unheilstifter nicht verbessern und ihm zum Ziel nicht verhelfen wird. All&acirc;h der Erhabene sagt: <b>&bdquo;Gewiss, All&acirc;h l&auml;sst das Tun der Unheilstifter nicht als gut gelten.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 10:81).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Diese Sachen sind gut, wo auch immer man sie tut, worauf die im Qur&acirc;n-Vers (S&ucirc;ra 4:114) erw&auml;hnte Ausnahme hindeutet.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die vollst&auml;ndige Belohnung ist aber von der Absicht und der Aufrichtigkeit abh&auml;ngig, deswegen sagt Er: <b>&bdquo;... Und wer dies im Trachten nach All&acirc;hs Zufriedenheit tut, dem werden Wir gro&szlig;artigen Lohn geben.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 4:114). Deswegen soll der anbetend Dienende immer und bei jeder Handlung nach All&acirc;hs Zufriedenheit trachten und Ihm gegen&uuml;ber aufrichtig sein, damit er die gro&szlig;artige Belohnung erlangt, zu den Aufrichtigen z&auml;hlt und die vollst&auml;ndige Belohnung bekommen kann, unabh&auml;ngig davon, ob er sein Ziel erreicht hat oder nicht, da er die Absicht hatte und das M&ouml;gliche getan hat.<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 18:56:15 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Weisheiten aus Ibn Hazms Werk ]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186034</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186034</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186034' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ibn Hazm Allah erbarme sich seiner sagte in Al-Achl&acirc;qu wa As-Siaru f&icirc; Mud&acirc;wati An-Nuf&ucirc;s:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Opfere dich nur f&uuml;r etwas, das noch mehr Wert hat als deine Seele, und das gibt es beim Aufopfern f&uuml;r All&acirc;h den Erhabenen: F&uuml;r den einladenden Aufruf zum Recht, f&uuml;r die Verteidigung der Ehre, f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Erniedrigungen, die dein Sch&ouml;pfer dir nicht auferlegt hat, und daf&uuml;r, einem Unterdr&uuml;ckten beizustehen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wer sich f&uuml;r etwas Weltliches opfert, gleicht demjenigen, der Rubine gegen Steine eintauscht.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. Der Vern&uuml;nftige akzeptiert f&uuml;r sich keinen Preis au&szlig;er das Paradies.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Hinsichtlich des Tadelns ob der Heuchelei hat der Satan seine Listen, denn es mag einer sich enthalten, etwas Gutes zu tun, aus Angst, dass man ihm die Heuchelei nachsagen k&ouml;nnte.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">4. Vernunft und Ruhe bestehen darin, das Gerede der Menschen nicht zu beachten und auf All&acirc;hs Worte (hocherhaben ist Er) zu achten; das ist sogar Ruhe und Vernunft an sich.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">5. Wer glaubt, Schm&auml;hungen und Kritik der Menschen vermeiden zu k&ouml;nnen, ist unvern&uuml;nftig.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">6. Der Unterschied zwischen Tugenden und Lastern, zwischen Anbetungshandlungen und S&uuml;nden besteht nur in der Ab- bzw. der Zuneigung der Seele; der Gl&uuml;ckliche ist derjenige, dessen Seele den Tugenden und Anbetungshandlungen zuneigt und gegen die Laster und S&uuml;nden Abneigung empfindet, der Ungl&uuml;ckliche steht im Gegensatz dazu. Entscheidend hier ist nur der Wille All&acirc;hs und seine Bewahrung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">7. H&auml;tte das Wissen nur den Vorteil, dass die Unwissenden dich ehren und achten und dass die Gelehrten dich lieben und verehren, w&auml;re dies ein Grund genug, um es zu suchen, wie w&auml;re es dann mit seinen anderen Tugenden im Diesseits und im Jenseits? Und h&auml;tte das Unwissen nur den Mangel, dass der Unwissende die Gelehrten beneidet und mit seinen Kollegen im Unwissen zufrieden ist, w&auml;re dies ein Grund genug, um vor dem Unwissen zu fliehen, wie w&auml;re es dann mit seinen anderen Lastern im Diesseits und im Jenseits?</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">8. Wer mit dem Wissen geizt, ist noch gemeiner als derjenige, der mit dem Geld geizt, denn der Geizige mit dem Geld f&uuml;rchtet, dass es zu Ende geht, w&auml;hrend der Geizige mit dem Wissen mit etwas geizt, das durch Ausgeben nicht zu Ende geht oder weniger wird.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">9. Das beste Wissen ist jenes, das dich deinem erhabenen Sch&ouml;pfer n&auml;her bringt und das dir hilft, Seine Gunst zu erlangen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">10. Hinsichtlich des Verm&ouml;gens, der Verh&auml;ltnisse und der Gesundheit sollst du nach denjenigen unter dir sehen; was aber die Religion, das Wissen und die Tugenden angeht, sollst du nach denjenigen &uuml;ber dir sehen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">11. Die schwierigen Wissenschaften sind wie die starken Heilmittel, die dem starken K&ouml;rper helfen und den schwachen verderben, und so sind die schwierigen Wissenschaften auch, sie machen den guten Verstand noch besser und reinigen ihn von allen M&auml;ngeln, w&auml;hrend sie demjenigen mit einem schwachen Verstand schaden.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">12. Strebe danach, dass du mit Sanftmut bekannt wirst, und achte darauf, dass du mit Klugheit bekannt wirst, damit die Leute dich nicht f&uuml;rchten, was dir schaden oder dich sogar t&ouml;ten k&ouml;nnte!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">13. Wenn die Sorgen sich vermehren, kommt auf einmal die Erleichterung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">14. Du sollst dich an die schlechten Dinge gew&ouml;hnen, denn so wirst du weniger bek&uuml;mmert, wenn sie eintreten, und du wirst dich riesig freuen, wenn das unerwartete Gute eintritt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">15. Gl&uuml;cklich wird derjenige sein, der seine eigenen Schw&auml;chen mehr kennt als die anderen Menschen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">16. Verachte keine Tat, die du heute schon erledigt hast, auch wenn sie noch so klein ist und verschiebe sie nicht auf morgen, denn mehrere kleine Taten machen viel aus, und vielleicht kannst du sie nachher nicht erledigen und verlierst dadurch alles!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">17. Was deine Waage am J&uuml;ngsten Tag schwerer macht, das sollst du nicht verachten, auch wenn es ganz wenig ist, sondern du sollst es unverz&uuml;glich tun, denn es hilft dir sehr und vielleicht sch&uuml;tzt es dich vor der H&ouml;lle.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">18. Wer All&acirc;hs Gebote geringsch&auml;tzt, dem sollst du nichts anvertrauen, was dir wertvoll ist.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">19. Die beiden tr&uuml;gerischsten und h&auml;sslichsten S&auml;tze des Satans, die er seine Helfern gelehrt hat, sind erstens, dass man seinen Fehler damit rechtfertigt, dass Andere vor ihm Fehler gemacht haben, und zweitens, dass es einem leicht wird, heute einen Fehler zu machen, nur weil man am Tag zuvor einen Fehler gemacht hat, oder auf einem Gebiet etwas falsch macht, nur weil man woanders etwas falsch gemacht hat. Denn diese beiden S&auml;tze haben als Rechtfertigung vielen Menschen Fehler leicht gemacht und dazu gef&uuml;hrt, dass man das Falsche sieht und nicht zu &auml;ndern versucht.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">20. Die Vernachl&auml;ssigung f&uuml;r eine Stunde macht die Arbeit eines Jahres zunichte.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">21. Wenn sich der Unvollkommene seiner Unvollkommenheit bewusst w&auml;re, w&uuml;rde er vollkommen werden.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">22. Kein Gesch&ouml;pf ist frei von Fehlern; der Gl&uuml;ckliche ist aber derjenige, dessen Fehler wenig und klein sind.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">23. Wenn der Mensch einschl&auml;ft, verl&auml;sst er die Welt und vergisst alle Freuden und jeden Kummer. W&uuml;rde er sich im Wachzustand auch so verhalten, h&auml;tte er die v&ouml;llige Gl&uuml;ckseligkeit erlangt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">24. Wer dich tadelt, der h&auml;lt dich [als Freund] zur&uuml;ck.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">25. N&auml;here dich nicht demjenigen, der sich von dir abwendet, sonst erntest du nur Entt&auml;uschung und Scham!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">26. Wer dich liebt, dem sollst du nicht den R&uuml;cken kehren, denn das geh&ouml;rt zum Unrecht und nicht zur Dankbarkeit, was sehr verhasst ist.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">27. Mach deinen Ratschlag von dessen Befolgung nicht abh&auml;ngig, mach deine F&uuml;rbitte nicht von deren Erf&uuml;llung abh&auml;ngig und mach dein Geschenk nicht von der Belohnung abh&auml;ngig! Mach dies alles vielmehr als eine Wohltat und als Erf&uuml;llung deiner Pflicht, den Menschen Ratschlag, F&uuml;rbitte und Gefallen zu erweisen!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">28. Es gibt vier Quellen der Tugend, auf denen alle Tugenden beruhen, n&auml;mlich: Gerechtigkeit, Vernunft, Hilfeleistung und Freigebigkeit.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">29. Es gibt vier Quellen des Lasters, auf denen alle Laster beruhen, n&auml;mlich: Ungerechtigkeit, Unwissen, Feigheit und Geiz.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">30. Das Merkw&uuml;rdige ist, dass Tugenden gut, aber schwer gefunden werden, w&auml;hrend die Laster h&auml;sslich, aber leicht gefunden werden.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">31. Wer sich eine gerechte Behandlung w&uuml;nscht, der soll sich an der Stelle seines Gegners vorstellen, so wird er seine eigene Willk&uuml;r entdecken.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">32. Zu den merkw&uuml;rdigen Worten des Neides geh&ouml;rt, was der Neider sagt, wenn er einen h&ouml;rt, der die Merkw&uuml;rdigkeiten auf einem Wissensgebiet erw&auml;hnt; da sagt er n&auml;mlich: &bdquo;Das ist albern, das hat niemand zuvor erw&auml;hnt.&ldquo; Wenn der Neider dann jemanden h&ouml;rt, der dieses Erw&auml;hnte erkl&auml;rt, sagt er: &bdquo;Das ist albern, das wurde schon vorher erw&auml;hnt.&ldquo; Dies sind b&ouml;se Leute, die die Menschen vom Wissen abhalten wollen, damit sie mehr unwissende Kollegen haben.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">33. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn man sich von Natur aus einigen Schlechtigkeiten zuneigt, auch wenn sie sogar die gr&ouml;&szlig;ten Fehler und abscheulichsten Laster sind, solange man diese Neigung nicht durch Worte oder Taten zeigt; dieser ist vielleicht sogar besser als derjenige, der von Natur aus den Tugenden zuneigt. Denn die Bek&auml;mpfung der faulen Natur deutet auf eine gesunde und tugendhafte Vernunft.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">34. Unnachgiebigkeit im Sinne von Entschlossenheit ist der des Eigensinns sehr &auml;hnlich, sodass nur derjenige sie unterscheiden kann, der die Manieren der Menschen sehr gut kennt. Der Unterschied liegt darin, dass Eigensinn unberechtigt ist, oder was man nur zur Verteidigung einer Meinung vornimmt, die ihm als falsch erscheint oder weder als falsch noch als richtig erscheint, und das ist verp&ouml;nt; das Gegenteil davon hei&szlig;t: die gerechte Behandlung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dahingegen bedeutet Unnachgiebigkeit im Sinne von Entschlossenheit, was man zu Recht tut oder was man f&uuml;r richtig h&auml;lt, solange man nicht wei&szlig;, dass es falsch ist. Dies ist nat&uuml;rlich empfehlenswert; das Gegenteil davon hei&szlig;t: Schwankung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Beide Haltungen sind zum Teil zu kritisieren, weil man dabei die &Uuml;berpr&uuml;fung des eigenen Standpunktes vers&auml;umte und sich dessen nicht vergewisserte, ob seine Meinung richtig oder falsch ist.<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Der ideale Muslim]]></category><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 18:50:51 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Die Gefahr der Scheidung – Teil 2]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186148</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186148</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186148' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Lieber Leser! Dies l&auml;sst uns die Frage stellen: Gibt es ein Eheleben ohne Probleme?</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das gl&uuml;ckliche Eheleben ist das, das Ehestreitigkeiten enth&auml;lt, die mit den Tagen und N&auml;chten die Liebe zwischen den Ehepartnern und den ehelichen Bund unterst&uuml;tzen. Die Ehe ist eine Beziehung zwischen zwei verschiedenen Personen. Es geh&ouml;rt zu den Zeichen All&acirc;hs des Hocherhabenen, dass Er keine Zwei erschuf, die ganz &auml;hnlich in Moral und Eigenschaften sind. Die Un&auml;hnlichkeiten sowie die Unterschiede in den Eigenschaften und der Moral sind die Ursachen jener Streitigkeiten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das Auftreten der Streitigkeiten zwischen den Ehepartnern ist akzeptabel, aber die dauerhafte Auseinandersetzung, Streit, Abneigung und der Kampf um jedes Kleine und Gro&szlig;e ist es, was wir im Eheleben ablehnen. Die Ehepartner haben aus dem Streit zwischen ihnen ein konstruktives und nicht destruktives Element zu schaffen. Jeder soll die Moral seines Partners, seine Charakterz&uuml;ge und Eigenschaften kennen und versuchen, Intimit&auml;t mit ihm und die psychische &Auml;hnlichkeit zu erreichen. Die beiden Ehepartner haben auf die ideale Sicht, die keinen Platz in der Wirklichkeit hat, zu verzichten. Die beiden Ehepartner sollen wissen, dass die Ehe aus Geben und Nehmen, aus Rechten und Pflichten, Zusammenarbeit, Liebe und Barmherzigkeit besteht. Der Hocherhabene sagt: <b>&bdquo;Und es geh&ouml;rt zu Seinen Zeichen, dass Er euch aus euch selbst Gattinnen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen f&uuml;r Leute, die nachdenken.&rdquo; </b>(S&ucirc;ra 30:21).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Was das eheliche Leben am meisten erfordert, ist:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><i><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Al-Mawadda:</font></font></i><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"> Es bedeutet Liebe, Freundlichkeit, Intimit&auml;t und Zusammenschluss.</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
<br />
<i>Ar-Rahma:</i> Es bedeutet Zusammenarbeit, gegenseitiges Verst&auml;ndnis, Verzicht auf einige der Rechte, Sanftmut, Milde, Geduld, Mitgef&uuml;hl, Ann&auml;herung, Selbstlosigkeit und alles, was diese beiden W&ouml;rter bedeuten. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn die Ehegattin und der Gatte doch nur w&uuml;ssten, dass eine der gr&ouml;&szlig;ten Taten des Satans, denen er sich widmet und f&uuml;r die er seine Helfer sammelt, die Aufhetzungen der Gl&auml;ubigen und das Stiften von Unfrieden zwischen dem Mann und seiner Ehefrau ist, nicht nur eintausend Mal, sondern tausende Male vor der Scheidung!</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken hat uns das Folgende mitgeteilt:<i> &bdquo;Der Satan errichtete seinen Thron &uuml;ber dem Wasser und dann schickte er seine Anh&auml;nger zu den Menschen. Der ihm am N&auml;chsten ist, ist derjenige, der die gr&ouml;&szlig;te Fitna (Verf&uuml;hrung) verursacht. Einer von ihnen kommt und sagt: &raquo;Ich blieb mit ihm, bis er Unzucht trieb.&laquo; Der Satan sagte zu ihm: &raquo;Du hast nichts gemacht, er wird es bereuen.&laquo; Ein anderer sagt: &raquo;Ich blieb mit ihm, bis ich ihn von seiner Ehefrau trennte.&laquo; Da gratuliert er ihm, umarmt ihn und sagt zu ihm: &raquo;Gut gemacht! Gut gemacht!&laquo;&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Muslim).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><i><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">&bdquo;Yaltazimuh&ldquo;: </font></font></i><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Das hei&szlig;t, er umarmt ihn und n&auml;hert sich ihm.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Liebe muslimische Ehefrau!</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ich meine die Ehefrau, denn es liegt wirklich in der Hand der Frau. Wenn sie etwas m&ouml;chte, will sie es, und wenn sie etwas hasst, dann wischt sie es beiseite. Ich biete dir einige Punkte an, die dich vielleicht eine Scheidung und den Sturz in die Katastrophe vermeiden lassen:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. Die Gottesfurcht: Bewahre All&acirc;h, so bewahrt All&acirc;h dich! Suche die Zufriedenheit All&acirc;hs und nimm den Gehorsam deinem Ehemann gegen&uuml;ber in rechter Weise als einen Weg zur Zufriedenheit des Herrn wahr! Der Hocherhabene sagt: <b>&bdquo;... Darum sind die rechtschaffenen Frauen (All&acirc;h) dem&uuml;tig ergeben und h&uuml;ten das zu Verbergende, weil All&acirc;h (es) h&uuml;tet....&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 4:34). Und der Gesandte All&acirc;hs M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Wenn die Frau ihre f&uuml;nf Pflichtgebete verrichtet, ihren Monat fastet, ihre Schamteile sch&uuml;tzt und ihrem Mann gehorcht, betritt sie das Paradies.&ldquo; </i>(&Uuml;berliefert von Ahmad und von Al-Alb&acirc;n&icirc; als authentisch eingestuft).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. Wer hat die Vorherrschaft zu Hause? Wenn sie wei&szlig;, dass der Ehegatte zu Hause der leitende F&uuml;hrer, der Herr und der Kapit&auml;n des Schiffes ist, hat sie ihre Ruhe und l&auml;sst auch Ruhe herrschen. Der Hocherhabene sagt: <b>&bdquo;Die M&auml;nner stehen in Verantwortung f&uuml;r die Frauen wegen dessen, womit All&acirc;h die einen von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Besitz (f&uuml;r sie) ausgeben.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 4:34) Dies stellt nicht ihre Rolle und ihre Aufgabe in der Familie in Abrede, sie sind verantwortlich f&uuml;r das, womit All&acirc;h sie betraut hat: <i>&bdquo;Jeder von euch ist ein Hirte und jeder von euch ist verantwortlich f&uuml;r seine Herde; die Frau ist eine Hirtin im Haus ihres Ehemanns und verantwortlich f&uuml;r ihre Herde.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Al-Buch&acirc;r&icirc;). Wenn sie dies versteht, wird die Beziehung zwischen den Ehepartnern zu einer gegenseitigen Erg&auml;nzung, wobei jeder den anderen erg&auml;nzt und kein Konflikt und Streit um den Vorrang besteht.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Dein Geheimnis ist wie in deinem Blut (unsichtbar). Du sollst niemandem deine Geheimnisse verraten, dich nicht beschweren und auf die ideale Vorstellung des ehelichen Lebens verzichten, damit du mit der wahren Wirklichkeit umgehen kannst.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">4. Z&auml;higkeit, Geduld und &Uuml;bersehen von Fehlern und Kleinigkeiten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">5. Die gute Behandlung der Familie des Ehemanns geh&ouml;rt zum guten Umgang mit deinem Ehemann: &bdquo;Piet&auml;t lohnt sich.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">6. Begriffe wie Hochn&auml;sigkeit, Sturheit und Herausforderung zerst&ouml;ren ihre Tr&auml;gerin und vielleicht werden sie zu den Hauptursachen der Scheidung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">7. Eine ruhige Diskussion und Offenheit hinsichtlich der Dinge, die den Streit verursachen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">8. Kleinigkeiten k&ouml;nnen das eheliche Leben verderben:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">- Bereite in deinem Haus eine romantische, positive Atmosph&auml;re!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Bedenke, dass deine Hochsch&auml;tzung f&uuml;r deinen Lebenspartner dir dabei hilft, die Lasten des Lebens zu ertragen!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Akzeptiere die Streitigkeiten der Kinder!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Lass den Spa&szlig; als Zuflucht vor dem Zorn! Unser gro&szlig;z&uuml;giger Gesandter hat gesagt: &bdquo;Meide den Zorn!&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Teile den Menschen um dich herum deine Liebe zu ihnen mit!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Es gibt keinen Schaden von friedlicher Intimit&auml;t.</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Lass dich nicht wegen Geld betr&uuml;ben!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Sch&auml;tze deine Schw&auml;ger hoch!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- H&ouml;re damit auf, dich &uuml;ber die Last deiner Arbeit zu beschweren!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Sprich mild und ruhig!</font></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
- Behandle die Mitglieder deiner Familie, als ob du sie zum letzten Mal sehen w&uuml;rdest! Wie werden dann deine Gef&uuml;hle gegen&uuml;ber denjenigen sein, die du liebst, wie wird dein Zustand und wie wird deine Behandlung f&uuml;r sie aussehen?</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Lieber Leser! Ich lasse dich dies selbst beantworten.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Schlie&szlig;lich bitte ich dich, liebe Ehefrau, eine praktische Hausaufgabe zu erf&uuml;llen, und zwar, dass du das Testament der beduinischen Frau f&uuml;r deren Tochter auswendig lernst, denn es ist einer der Sch&auml;tze. Ich lasse es dich suchen und studieren. Versuche mit allem Bem&uuml;hen, es in deinem Charakter und in deinem Alltag zu konkretisieren! Das eheliche Gl&uuml;ck ist wie eine Honigwabe, die von zwei Bienen gebaut wird, und je mehr M&uuml;he aufgewandt wird, desto s&uuml;&szlig;er wird der Honig. Das eheliche Leben sowie die Behandlung der ehelichen Probleme sind eine Kunst und du hast diese K&uuml;nste zu lernen! Du sollst wissen, dass der Ehemann eine Gabe ist. Gleiches gilt f&uuml;r den Mann: Die Ehefrau ist eine Gabe und die beiden haben ihre Gaben zu bewahren!<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186145">Die Gefahr der Scheidung &ndash; Teil 1</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Das Eheleben]]></category><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 18:13:46 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Die Gefahr der Scheidung – Teil 1 ]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186145</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186145</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186145' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Es gibt hinter allen geschlossenen T&uuml;ren Sorgen zwischen dem Mann und der Frau. Diese Sorgen steigern sich manchmal zu heftigen Debatten, die zum Streit oder zur heftigen Auseinandersetzung f&uuml;hren, wobei eine der Parteien in einigen F&auml;llen ihre Nerven verliert und zornig einige W&ouml;rter &auml;u&szlig;ert, die sie nicht meint. Im Zornzustand verliert man die Einsicht und der Verstand verliert seine Ausgewogenheit. In diesem Moment soll die zweite Partei besonnen und rechtschaffen sein, weil dieser Moment wie eine feine Schnur ist, die rei&szlig;t, wenn sie von beiden Seiten gezogen wird, und vielleicht f&uuml;hrt dies zur Scheidung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Hier halten wir inne und fragen uns, warum kam der ehrw&uuml;rdige Qur&acirc;n nicht mit einer S&ucirc;ra, die &bdquo;Die Ehe&ldquo; hei&szlig;t, sondern mit einer S&ucirc;ra, die &bdquo;Die Scheidung&ldquo; hei&szlig;t, herab? </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">All&acirc;h erleichtert den Weg zur Ehe, denn er ist der Weg der rechtschaffenen Fitra (Veranlagung). Die Schar&icirc;a bestimmt uns viele Ma&szlig;nahmen zur Verwirklichung der Ehe. Im Gegenzug legt All&acirc;h die Hindernisse auf den Weg zur Scheidung. Warum?</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Vielleicht ist einer dieser Gr&uuml;nde, dass die Ehe zum Zusammensein und zur Liebe f&uuml;hrt, aber die Scheidung zur Trennung und Abneigung. Laut dieser Auffassung wird uns klar, warum der edle Qur&acirc;n eine S&ucirc;ra namens &bdquo;Die Scheidung&ldquo; enth&auml;lt, die als ein rotes Zeichen, das auf die Gefahr hindeutet, oder als ein Warnzeichen f&uuml;r das Betreten dieser roten Zone dient, da das Ann&auml;hern den Tod und das Vergehen dieser Beziehung darstellt. Wenn die Paare diese Zone passieren m&uuml;ssen, dann sollen sie passieren, w&auml;hrend sie die Rechtleitung des Qur&acirc;n und der lauteren Sunna in den H&auml;nden haben, die in der Scheidungs-S&ucirc;ra (65. S&ucirc;ra) und zweiten S&ucirc;ra enthalten sind, als eine Garantie f&uuml;r das sichere Passieren, ohne Sturz in den tiefen Abgrund aus dem Zorn des Herrn des Allm&auml;chtigen. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Scheidung ist eine der Bestimmungen</font></font><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">der Schar&icirc;a All&acirc;hs, mit der man nicht spielen oder f&uuml;r einen anderen als die schariatischen oder sozialen Zwecke benutzen soll. All&acirc;h l&auml;sst sie als einen Schritt oder eine L&ouml;sung, die die zerstrittenen Paare benutzen k&ouml;nnen, wenn alle anderen L&ouml;sungen scheitern, es keine M&ouml;glichkeit mehr f&uuml;r das Weiterbestehen des ehelichen Lebens gibt und das Haus mit Elend gekennzeichnet bleibt. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Da der Qur&acirc;n den Eheabschluss als schwerwiegendes B&uuml;ndnis beschreibt, indem der Hocherhabene <b>&bdquo;Wie k&ouml;nnt ihr es (zur&uuml;ck)nehmen, wo ihr doch zueinander eingegangen seid und sie mit euch ein festes Abkommen getroffen haben?&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 4:21) sagt, darf die Scheidung nicht wegen Ursachen erfolgen, die man beheben kann, oder wegen einiger Dinge, die sich in der Zukunft &auml;ndern k&ouml;nnen. Der Isl&acirc;m h&auml;lt auch die Dinge, die von der Emotion des Ehegatten seiner Ehefrau gegen&uuml;ber abh&auml;ngen, oder seine Abneigung einiger ihrer Umst&auml;nde als Rechtfertigungsgr&uuml;nde f&uuml;r die Scheidung f&uuml;r ungeeignet, denn Emotionen sind wechselhaft. Daher ist es nicht richtig, ernsthafte Angelegenheiten, die die Existenz der Familie betreffen, darauf aufzubauen. Wen man heute hasst, der kann eines Tages sein Liebling werden. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn der Ehemann eine Eigenschaft seiner Ehefrau hasst, hat sie vielleicht eine andere, die ihn zufriedenstellt. In dieser Hinsicht sagt All&acirc;h der Hocherhabene: &bdquo;Mit den Frauen habt ihr rechtm&auml;&szlig;ig zusammenzuleben. Sollten sie euch etwa wegen eines Verhaltens missfallen, m&uuml;sst ihr geduldig und langm&uuml;tig sein. Vielleicht missf&auml;llt einem etwas, worin Gott viel Gutes verbirgt.&ldquo; Der Gesandte M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: <i>&bdquo;Ein Gl&auml;ubiger soll eine Gl&auml;ubige nicht hassen; wenn ihm eine Eigenschaft von ihr missf&auml;llt, gef&auml;llt ihm eine andere.&ldquo;</i> (&Uuml;berliefert von Muslim). <i>&bdquo;Yafruk&ldquo;</i> bedeutet hassen und die Bedeutung ist, dass der Muslim seine Ehefrau wegen einer einzigen Eigenschaft, die ihm missf&auml;llt, nicht hassen und die anderen tugendhaften Eigenschaften, die sie hat und ihm gefallen, nicht ignorieren soll.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Seht euch die folgende wunderbare Situation zwischen Umar ibn Al-Chatt&acirc;b und einem anderen Mann an, der zu ihm kam und ihn um einen Rat hinsichtlich der Scheidung seiner Ehefrau bat! Umar sagte zu ihm: &bdquo;Tu das nicht!&ldquo; Er entgegnete: &bdquo;Aber ich liebe sie nicht.&ldquo; Umar sagte zu ihm: &bdquo;Was ist los mit dir? Wurden die H&auml;user nur auf Liebe gebaut? Wo ist dann Ar-Ri&lsquo;&acirc;ya (die Pflege)? Und wo ist Tadhammum (Missbilligung)?&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Was meinte Umar damit?</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Umar m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein meinte, dass die H&auml;user, wenn sie nicht auf Liebe gebaut werden k&ouml;nnen, sie auf zwei anderen starken Haupts&auml;ulen bestehen bleiben k&ouml;nnen, und zwar:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. <i>Ar-Ri&lsquo;&acirc;ya.</i> Sie umfasst die Barmherzigkeit und auf Grund dessen solidarisieren sich die Mitglieder des Hauses miteinander, um ihre Rechte und Verpflichtungen zu kennen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. <i>Tadhammum.</i> Dabei handelt es sich um die Bef&uuml;rchtung, dass der Mann eine Ursache f&uuml;r das Zerfallen der Familie, f&uuml;r das Unterminieren des Hauses, das Elend der Kinder und f&uuml;r alles ist, was sich aus diesen schlechten Dingen wie ein ungl&uuml;ckliches Leben und eine schlechte Zukunft ergeben kann.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Lieber Leser! Wenn dir diese Situation nicht gen&uuml;gt, dann sieh dir Ab&ucirc; Ad-Dard&acirc; an, als er zu seiner Ehefrau sagte: &bdquo;Wenn du mich w&uuml;tend siehst, stelle mich zufrieden, und wenn ich dich w&uuml;tend sehe, stelle ich dich zufrieden! Warum sonst haben wir uns geheiratet?&ldquo; Diese Bedeutung enth&auml;lt das Gef&uuml;hl, sich selbst dazu zu zwingen, diese Tat zu verrichten und sich zu bem&uuml;hen, den Partner zufriedenzustellen. <br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><a href="http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186148">Die Gefahr der Scheidung &ndash; Teil 2</a></font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Das Eheleben]]></category><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 18:08:45 +0300</pubDate></item><item>
<title><![CDATA[Investition von Zakâ-Geldern]]></title>
<link>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186139</link>
<guid>http://www.islamweb.net/grn/index.php?page=articles&amp;id=186139</guid>
<description><![CDATA[
<!--check image--><img src='http://www.islamweb.net/ShowPic.php?id=186139' width='160' height='100' style='float:left; margin-right:10px;'><div  dir="ltr" align="justify"><FONT color=#658DB8 face=Arial size=4"> <p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Verwendungszwecke der Zak&acirc; legt All&acirc;h im Qur&acirc;n fest: <b>&bdquo;Die Almosen sind nur f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen, diejenigen, die damit besch&auml;ftigt sind, diejenigen, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, (den Loskauf von) Sklaven, die Verschuldeten, auf All&acirc;hs Weg und (f&uuml;r) den Sohn des Weges, als Verpflichtung von All&acirc;h. All&acirc;h ist Allwissend und Allweise.&ldquo; </b>(S&ucirc;ra 9:60).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dies sind die Verwendungszwecke der Zak&acirc;. Die Investition von Zak&acirc;-Geldern war 14 Jahrhunderte lang unbekannt, sie wurde also an diese acht Empf&auml;ngerkreise oder einen Teil von ihnen ausbezahlt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Aber in der heutigen Zeit mit den Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen und den isl&acirc;mischen Zentren ist die Idee der Investition von Zak&acirc;-Geldern aufgekommen. Die Betreiber jener Zentren, Organisationen und K&ouml;rperschaften sagen: &bdquo;Wir sammeln von den Menschen die Zak&acirc; in H&ouml;he von Tausenden oder sogar Millionenbetr&auml;gen. Warum investieren wir diese Zak&acirc;-Gelder nicht in wohlt&auml;tige Projekte, deren Erl&ouml;s den Armen und Waisen zugutekommt?&ldquo; Sie sagen: &bdquo;Anstatt diesem Armen oder dieser Waise dieses Geld zu geben, worauf er respektive sie es unmittelbar ausgibt, investieren wir f&uuml;r ihn respektive sie das Zak&acirc;-Geld und geben ihm respektive ihr dann vom Erl&ouml;s.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Einige Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen sowie isl&acirc;mische Zentren und Einrichtungen haben diese Idee vorgeschlagen, die in den B&uuml;chern der fr&uuml;heren Gelehrten eigentlich keine Erw&auml;hnung findet. Jetzt wurde sie jedoch vorgeschlagen und dies sogar eindringlich von einigen Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die heutigen Gelehrten sind sich &uuml;ber das Urteil zur Investition von Zak&acirc;-Geldern uneinig. Es gibt Gelehrte, die die Investition von Zak&acirc;-Geldern erlauben und finden, dass diese Investition ein enormes Wohl und gro&szlig;en Nutzen f&uuml;r die Armen, Waisen und Leute der Zak&acirc; bringt. Sie sagen: &bdquo;Der Isl&acirc;m fordert die Erlangung des Wohls und verbietet nicht das, wodurch das Wohl erlangt wird. Diese Investition birgt ein Wohl, das in erster Linie den Armen und anderen Zak&acirc;-Gruppen zugutekommt.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Sie sagen: &bdquo;Diese Investition ist eine Investition zum Wohle der Leute der Zak&acirc;. Es &auml;hnelt der Investition der Waisenverm&ouml;gen und &Auml;hnlichem.&ldquo; Sie sagen: &bdquo;Ein Beweis daf&uuml;r ist, dass der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ein gespendetes Kamel bei sich behielt und es m&auml;stete. Dies ist eine Art Investition, weil es sich durch Zeugung vermehrt.&ldquo; Dies ist die Ansicht der Leute, die dieser Meinung sind.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die zweite Meinung lautet, dass es keinesfalls erlaubt sei, das Zak&acirc;-Geld zu investieren. Dieser Meinung sind die meisten Gelehrten. </font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><b><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Beweise f&uuml;r diese Aussage sind:</font></font></b></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">1. All&acirc;h der Majest&auml;tische hat die Zak&acirc; f&uuml;r acht Gruppen bestimmt, die Er im Qur&acirc;n erw&auml;hnt: <b>&bdquo;Die Almosen sind nur f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen...&ldquo; </b>Er beendet den Vers mit Seinen Worten <b>&bdquo;...als Verpflichtung von All&acirc;h. All&acirc;h ist Allwissend und Allweise.&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 9:60).</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Daher muss die Zak&acirc; umgehend f&uuml;r diese acht Gruppen ausgegeben werden, weil der Grundsatz in der Sache die sofortige Handlung ist. Zudem ist die Zak&acirc; eine Anbetungshandlung, die grunds&auml;tzlich auf einen Beweis aus dem Qur&acirc;n oder der Sunna begr&uuml;ndet ist.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">2. Sie ziehen den Vers <b>&bdquo;...und entrichtet am Tag ihrer Ernte ihre(n) Pflicht(anteil, der darauf steht) ...&ldquo;</b> (S&ucirc;ra 6:141) als Beweis heran und sagen: &bdquo;Gemeint ist hiermit die Zak&acirc;. Es ist eine Anweisung und die Anweisung ist uneingeschr&auml;nkt und setzt die sofortige Handlung voraus. Das Wort All&acirc;hs <b>&raquo;am Tag ihrer Ernte&laquo;</b> beweist die Verpflichtung zur umgehenden Entrichtung der Zak&acirc; und das Verbot, ihre Entrichtung hinauszuz&ouml;gern, um sie zu investieren. Dieser Vers wurde in Makka geoffenbart, zu der Zeit, als die Zak&acirc; ohne n&auml;here Bestimmung verpflichtend war. Die Zak&acirc; wurde in Makka zur Pflicht gemacht, aber ohne eine genauere Bestimmung. Man zahlte einfach etwas von seinem Verm&ouml;gen. In Mad&icirc;na wurden ihre Anteile deutlich gemacht. Der Zeuge daf&uuml;r ist das Wort All&acirc;hs &raquo;am Tag ihrer Ernte&laquo;. Es deutet daraufhin, dass die Zak&acirc; nur am Tag der Ernte entrichtet wird, also umgehend zu der Zeit, zu der sie verpflichtend geworden ist.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">3. Ein weiterer Beweis f&uuml;r diese Aussage ist der in Sah&icirc;hu Al-Buch&acirc;r&icirc; &uuml;berlieferte Had&icirc;th von Uqba ibn Al-H&acirc;rith m&ouml;ge Allah mit ihm zufrieden sein, der sagte: </font><i><font style="font-family: Verdana">&bdquo;Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken betete das Nachtmittagsgebet, eilte direkt nach dem Friedensgru&szlig; los und ging ins Haus. Daraufhin kam er alsbald wieder heraus, worauf er gefragt wurde und entgegnete: &raquo;Ich hatte ein St&uuml;ck Gold oder Silber (von den Almosen) im Haus und wollte nicht die Nacht verbringen, ohne es verteilt zu haben.&laquo; Dann verteilte er es.&ldquo;</font></i></font></p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana"><br />
Sie sagen: &bdquo;Die Tatsache, dass der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nach dem Nachtmittagsgebet so auff&auml;llig schnell losgegangen ist, dass ihn selbst die Prophetengef&auml;hrten nach dem Grund f&uuml;r seine Eile gefragt haben, ist ein Beweis daf&uuml;r, dass die Zak&acirc; umgehend entrichtet wird und man sich bei ihrer Entrichtung zu beeilen hat. Wenn es erlaubt w&auml;re, sich damit Zeit zu lassen, h&auml;tte sich der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nicht so beeilt und nicht gesagt, dass er nicht die Nacht verbringen m&ouml;chte, ohne sie verteilt zu haben.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">4. Sie sagen: &bdquo;Dieses investierte Verm&ouml;gen geh&ouml;rt den Armen, Waisen und anderen Leuten der Zak&acirc;. Diese haben &uuml;ber dieses Geld zu verf&uuml;gen. Wenn sie das Geld, das ihnen gezahlt wird, investieren m&ouml;chten, dann steht ihnen das zu. Derjenige, der das Zak&acirc;-Verm&ouml;gen sammelt, hat aber nicht das Recht dazu, stellvertretend f&uuml;r sie das Zak&acirc;-Verm&ouml;gen zu investieren. Das Zak&acirc;-Verm&ouml;gen geh&ouml;rt den Armen, Waisen und den Restlichen der acht Gruppen.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Sie k&ouml;nnen in Wirklichkeit nur investieren, wenn ihnen dieses Verm&ouml;gen geh&ouml;rt. Wenn wir dem Armen oder der Waise das Zak&acirc;-Verm&ouml;gen aush&auml;ndigen und dieser Arme oder diese Waise es investieren m&ouml;chte, dann ist dies deren freie Entscheidung. Dass sich aber eine Person, Wohlt&auml;tigkeitsorganisation oder wohlt&auml;tige Einrichtung einmischt und das urspr&uuml;ngliche Zak&acirc;-Geld zur&uuml;ckhalten will, das eigentlich jenen geh&ouml;rt, und ihnen nur den Gewinn gibt, um es zu investieren, ist nicht sein bzw. ihr Recht. Man verf&uuml;gt somit &uuml;ber ihren rechtm&auml;&szlig;igen Besitz. Wer hat ihm das Recht dazu gegeben, ihren rechtm&auml;&szlig;igen Besitz zu investieren, den All&acirc;h ihnen zugesprochen hat?</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">5. Sie sagen auch: &bdquo;Die Investition ist nur erlaubt, wenn sie ein Risiko beinhaltet. Denn die Investition ist nicht erlaubt, wenn sie das Ausbleiben des Risikos, also das Ausbleiben des Verlusts oder das Eintreten des Gewinns garantiert. Die Investition, die das Ausbleiben des Verlusts oder das Eintreten des Gewinns garantiert, ist verboten. Und diese Investition, die auf das Risiko aufbaut, setzt das Zak&acirc;-Geld in Wirklichkeit dem Verlust aus.&ldquo;</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">M&ouml;glicherweise wird Zak&acirc;-Geld in ein Projekt investiert, das einen Verlust erleidet. Dadurch geht der rechtm&auml;&szlig;ige Besitz jener Armen und Waisen verloren. Au&szlig;erdem ist die Bed&uuml;rftigkeit der Armen vollkommen gegeben, weshalb die Zak&acirc; unmittelbar verteilt werden muss. Ihre Investition w&uuml;rde zweifellos lange Zeit ben&ouml;tigen. Ein Beispiel:</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Ein Mann zahlt 10.000 Euro Zak&acirc;. Angenommen, wir w&uuml;rden sie ein Jahr lang investieren, wie hoch w&auml;re dann ihr Gewinn nach ihrer Investition? Meistens wird es nicht mehr als ein Viertel sein. Wenn wir diese 10.000 Euro einem oder mehreren Armen g&auml;ben, w&uuml;rde es die Not einiger jener Armen durch die Erm&ouml;glichung von Essen, Trinken, Wohnung etc. stillen. Dies bedeutet zweifellos die Beendigung der Bed&uuml;rftigkeit der Armen und Waisen. Vor allem diejenigen unter den Armen, Waisen und Anderen, deren Not nachdr&uuml;cklich ist, haben eher ein Recht darauf, das Geld direkt zu erhalten, als dass es f&uuml;r sie investiert wird.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dies ist die Ansicht der beiden Seiten. Die zweite Meinung ist, und All&acirc;h wei&szlig; es besser, n&auml;herliegend; die Investition von Zak&acirc;-Verm&ouml;gen ist also nicht erlaubt.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dieser Ansicht ist unter unseren heutigen Gelehrten der Gelehrte Muhammad ibn Al-Uthaim&icirc;n Allah erbarme sich seiner auf Grund ihrer starken Beweise sowie der isl&acirc;mischen Grundlagen und Grunds&auml;tze, die auf diese Aussage hindeuten. Die Aussage der Anh&auml;nger der ersten Meinung, dass die Erlaubnis der Investition von Zak&acirc;-Verm&ouml;gen eine gute Sache sei, ist inkorrekt. Das Wohl liegt vielmehr darin, den Leuten der Zak&acirc; die Zak&acirc;-Gelder auszuh&auml;ndigen und sie damit walten zu lassen.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Aussage, die Zak&acirc;-Gelder f&uuml;r die Armen und Waisen zu investieren, schadet jenen Armen und Waisen in Wirklichkeit. Denn einige der Armen und Waisen verlassen sich bei der Zahlung von Essen, Trinken und Miete f&uuml;r die Wohnung, die sie bewohnen, vollkommen oder zumindest teilweise auf die Zak&acirc;. Die Aussage, Zak&acirc;-Gelder zu investieren und zur&uuml;ckzuhalten, um sie zu investieren, schadet ihnen also und ist kein offenkundiges Wohl.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn wir ann&auml;hmen, dass es ein Wohl w&auml;re, so steht ihm doch eine schlechte Tat gegen&uuml;ber, n&auml;mlich das Sch&auml;digen der Armen und Waisen. Und zu den beschlossenen Regeln im Isl&acirc;m geh&ouml;rt, dass man das Schlechte abwehrt, bevor man das Gute bringt. Warum ist diese Frage in den letzten 14 Jahrhunderten nicht aufgekommen und wird erst jetzt in unserer Zeit gestellt?</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Die Gelehrten haben es sicherlich deshalb nicht erw&auml;hnt und nicht versucht daf&uuml;r einen Beweis zu erbringen, weil sie es nicht als erlaubt angesehen haben. Die Zak&acirc; ist eine Anbetungshandlung und die Anbetungshandlungen gr&uuml;nden auf einen Beweis aus dem Qur&acirc;n oder der Sunna. Die Aussage, dass die Investition der Zak&acirc; auf lange Sicht den Armen nutzt, l&auml;sst sich auch mit anderen Mitteln als der Zak&acirc; verwirklichen, wie beispielsweise einer Stiftung.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Wenn Gelder &ndash; keine Zak&acirc;-Gelder &ndash; von den Frommen gesammelt werden und in Stiftungen investiert werden, deren Gewinn den Armen und Waisen zugutekommt, erreicht man somit dieses Ziel und zieht nicht die Zak&acirc;-Gelder f&uuml;r dieses Ziel heran. Es gibt andere Mittel und Wege, gleich einer Stiftung, mit denen man dieses Ziel verwirklichen kann.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Zu ihrer Aussage, der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken habe ein gespendetes Kamel bei sich behalten und es gem&auml;stet, sagen wir: Der Prophet M&ouml;ge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken behielt ein gespendetes Kamel nur bei sich, um es im isl&acirc;mischen Sinne zu verwenden und nicht um es zu investieren.</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify"><font style="font-size: small"><font style="font-family: Verdana">Dadurch wird deutlich, dass die richtige Aussage in dieser Frage jene ist, die auch der Meinung der meisten Gelehrten entspricht, dass n&auml;mlich Zak&acirc;-Gelder nicht investiert werden d&uuml;rfen. Wir haben diese Frage nur diskutiert, weil sie zurzeit verst&auml;rkt von einigen Verantwortlichen von Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen oder wohlt&auml;tigen Einrichtungen propagiert wird. Sie sehen diese Investition als ein Wohl f&uuml;r die Leute der Zak&acirc;, aber die eindeutigen isl&acirc;mischen Fakten, Grunds&auml;tze und Grundlagen sprechen gegen eine Erlaubnis zu dieser Investition und f&uuml;r die Pflicht einer umgehenden Auszahlung der Zak&acirc; an deren rechtm&auml;&szlig;ige Empf&auml;nger.<br />
</font></font></p>
<p style="text-align: justify">&nbsp;</p></font></div>]]></description>
<category><![CDATA[Die Pflichtabgabe (Zakâ)]]></category><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 16:05:55 +0300</pubDate></item></channel></rss>