Der Träger des roten Turbans: Abū Dudschāna Al-Ansārī

Der Träger des roten Turbans: Abū Dudschāna Al-Ansārī
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Abû Dudschâna Al-Ansârî  möge Allah mit ihm zufrieden sein war ein edler Gefährte des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Sein Name ist Simâk ibn Aus ibn Charscha. Er nahm den Islâm an und glaubte an Allâh und Seinen Gesandten. Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken verbrüderte ihn mit Utba ibn Ghazwân. Er liebte Allâh und Seinen Gesandten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sehr und verrichtete viele Anbetungshandlungen. Er beteiligte sich am Feldzug von Badr sowie an dem von Uhud. Er leistete dem Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in den Kriegen große Unterstützung.

 

Vor dem Feldzug von Uhud stand er neben den Reitern der Muslime und hörte dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu, der ihnen sein Schwert anbot, indem er sie fragte: "Wer nimmt es?“ Alle streckten ihre Arme aus und sagten einstimmig: "Ich, ich!“ Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fuhr fort: "Wer nimmt es und wird ihm gerecht?“ Die Leute verstummten. Abû Dudschâna  möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: "Ich nehme es und werde ihm gerecht!“ Er nahm es und schlug gewaltige Breschen in die Reihen der Polytheisten. (Muslim).

 

Als er nach seinem roten Stirnband griff und es anlegte, sagten seine Stammesangehörigen: "Abû Dudschâna  möge Allah mit ihm zufrieden sein griff nach dem Stirnband des Todes!“

 

Er zog folgende Verse singend in die Schlacht:

 

Ich bin es, den mein liebster Gefährte erwählte,
Als wir am Platz bei den Palmen waren.
Damit ich nicht mein Leben in Fesseln vergeude,
Ich schwinge das Schwert Allâhs und Seines Gesandten!

 

Er schwang das Schwert des Propheten erfolgreich gegen die damaligen Götzendiener, bis sich den Muslimen die Zeichen des Sieges offenbarten. Als jedoch die Bogenschützen ihre Positionen verließen und sich mit dem Einsammeln der Beute beschäftigten, sammelten sich die Polytheisten zu seinem erneuten Angriff. Viele Muslime ergriffen die Flucht und nur wenige blieben standhaft, um den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu verteidigen. Unter diesen standhaften Muslimen war Abû Dudschâna  möge Allah mit ihm zufrieden sein: Er schützte den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vor den Pfeilen der Polytheisten, nachdem er bemerkt hatte, wie die Truppen der Feinde versuchten, den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zu erreichen. Er stellte sich ihnen mit all seiner Kraft entgegen und erhoffte den Märtyrertod.

 

Als der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken später verstarb, war er mit ihm zufrieden. Abû Dudschâna kämpfte unter der Führung Abû Bakrs  möge Allah mit ihm zufrieden sein weiter. Er beteiligte sich an den Apostatenkriegen. Er war auch an der Spitze des Heeres, das nach Yamâma zog, um Musailama, den falschen Propheten, und dessen Volk, den Stamm Hanîfa, zu bekämpfen, nachdem dieser behauptet hatte, selbst ein Prophet zu sein. Er kämpfte wie ein Löwe, bis die Reihen der Abtrünnigen sich lichteten. Sie zogen sich in den Garten Musailamas zurück und verschanzten sich hinter dessen stark befestigten Mauer. Doch stürzten sich die Muslime über die Mauer in den Garten, und unter den Vordersten war Abû Dudschâna  möge Allah mit ihm zufrieden sein, und drangen in die Festung ein. Der Kampf wurde nun heftiger, Abû Dudschâna erlitt einen Bruch am Fuß, doch schenkte er dem keinerlei Beachtung. Er kämpfte weiter, bis sein Körper mit Wunden übersät war und er als Märtyrer auf dem Schlachtfeld fiel. Die Muslime besiegten ihre Feinde und freuten sich über diesen Sieg sehr. Sie waren alle Abû Dudschâna  möge Allah mit ihm zufrieden sein für dessen Opferbereitschaft und dessen Einsatz um Allâhs willen dankbar.

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