Eine sich an islâmischen Werten orientierende Familie als Rollenbild – Teil 1

 Eine sich an islâmischen Werten orientierende Familie als Rollenbild – Teil 1
  • Veröffentlicht:10.04.2017
  • Kategorie:Eheleben
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Es gibt keine Einrichtung, die den Islâm so gut vermitteln kann, wie das lebende Vorbild einer islâmischen Familie im Westen. Die islâmische Familie ist, wenn sie wirklich islâmisch ist, das eigentliche Ideal, das die Menschen im Westen heute anstreben. Die islâmische Familie mit ihren Idealen, Normen und Richtlinien, sollte auf höchster Ebene hervorstechen. Es kann keine bessere Art und Weise geben, einen Menschen im Westen respektive nicht-muslimische Männer oder Frauen vom Wert und von der Bedeutung des Islâm zu überzeugen, als sie dazu einzuladen, eine islâmische Familie zu besuchen. Doch die islâmische Familie muss gut sein. Mit anderen Worten: Sie muss wirklich islâmisch sein und die Ansprüche einer islâmischen Familie erfüllen. Kommen wir nun in diesem Zusammenhang zum dialektischen Aspekt:

 

1.     Die Frage des vorehelichen Geschlechtsverkehrs

 

Zuallererst: Ist es möglich, vor der Ehe, bevor eine Familie gegründet wird oder bevor eine Familie entsteht, eine Familienbeziehung in einer Art und Weise zu führen, die die Familie segnet und legitimiert? In klarem Deutsch: Wie sieht es mit vorehelichem Geschlechtsverkehr aus?

 

Auf gar keinen Fall praktizieren unsere Söhne und Töchter vorehelichen Geschlechtsverkehr. Sie bewahren ihre Keuschheit und ihre Reinheit und für uns ist Geschlechtsverkehr nur innerhalb der Grenzen der Ehe rechtmäßig. Und genau diese Beschränkung unseres Geschlechtslebens bewahrt uns vor den Übeln sexueller Freizügigkeit und vor dem sexuellen Freigeist, der heutzutage in vielen Gesellschaften vorherrscht. Die Folgen dieser sexuellen Freizügigkeit sind für jeden klar zu sehen. Die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten, die Enttäuschung der Neuvermählten in der ersten Woche nach der Hochzeit, da alles ein „Dejà-vu“ war, wie man auf Französisch sagt. Da man sich daran gewöhnt hat, mehr als einen Intimpartner zu haben, wird dies zu einer Gewohnheit, die sogar nach der Hochzeit fortgeführt wird. Deshalb gibt es so einem Heim keine Treue. Die Kinder sind in den Augen des Vaters unrechtmäßig, da er nicht deren Vater ist. All dies führt zu seelischem Verfall.

 

So gut wie alle Anführerinnen der Frauenemanzipierungsbewegung im Westen nehmen jetzt all das zurück, was sie in den 50ern, 60ern und in den frühen 70ern im Zuge der sexuellen Freiheit verfochten haben, da sie sich und ihren Leuten nun sagen: Das ist nicht das, was wir uns von der Freiheit der Frauen erträumt hatten. Es sieht so aus, als hätten wir ein Monster hervorgebracht, das unseren sozialen Stand in der Gesellschaft auffrisst und ruiniert. Ihr alle habt auch von den Teenie-Schwangerschaften und den unverheirateten Müttern gehört. Ihr habt von Kindesmord gehört und davon, wie Leute ihre Babys in Mülltonnen werfen und sie an den Haustüren anderer Leute zurücklassen.

 

Es gibt ein äußerst reges Geschäft mit dem Kauf und Verkauf von Babys, das in der Geschichte des Westens beispiellos ist. Außerdem haben alle so genannten Ideale der Frauenbefreiung versagt, dass Frauen nämlich Karriere machen können, eine Karriere, die ihnen Würde und Selbstachtung verleihen kann. Trotz all der Arbeit, die in diesem Bereich unternommen wurde, werden Frauen als Sex-Spielzeug oder Sex-Objekte angesehen. Sie sind immer noch unterbezahlt und ihr juristischer Persönlichkeitsstatus ist unvollständig. Mit anderen Worten gibt es immer noch viele Rechtsansprüche, die Frauen nicht auf gleicher Ebene mit Männern genießen. Deshalb hat diese ganze Bewegung, die die Frau befreien wollte, um deren Lage zu verbessern, sich selbst, die Frauen und die Familie in den Ruin geführt. Die islâmische Familie hat sich vor all diesen Übeln geschützt, indem sie das islâmische Ideal aufrechterhalten hat, sexuell rein zu sein und nur in der Ehe und im Eheleben Geschlechtsverkehr zu erlauben. In New York stehen am Eingang einer öffentlichen Bibliothek zwei Löwen aus Stein. Eine allgemeine Redensart lautet, dass diese zwei Löwen brüllen, wenn eine Jungfrau an ihnen vorbeigeht. Demnach besagt dies, dass die zwei Löwen brüllen, wenn eine vernünftige Frau oder eine Frau, die ihre geistige Gesundheit bewahrt hat, an ihnen vorbeigeht. Auf Grund der Aufrechterhaltung unseres islâmischen Ideals der sexuellen Keuschheit und Reinheit sind wir vor all diesen Übeln geschützt.  

 

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