Daddschl und die ersten Zeichen des Jngsten Tages Teil 1

Daddschl und die ersten Zeichen des Jngsten Tages  Teil 1
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Das Wort Daddschâl (Lügenmessias) wird vom arabischen Infinitiv Dadschal, was Lügen bedeutet, abgeleitet. Es ist der Name einer Person, die am Ende der Zeit erscheint und behauptet, Gott zu sein. Allâh lässt ihn Wunder und außergewöhnliche Dinge wirken, was die Versuchung für die Menschen noch größer macht. Sein Erscheinen erschüttert den Glauben der Menschen und lässt sie daran zweifeln. Die Menschen unterscheiden sich im Hinblick auf ihn in vielen Gruppen; da gibt es die überzeugten Anhänger, die gierigen oder angstvollen Anhänger, diejenigen, die ihn leugnen und vor seiner Versuchung fliehen, und jene, die ihn leugnen und ihm Widerstand leisten.

Alle Propheten warnten ihre Völker vor ihm und der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) erklärte detailliert dessen Gefährlichkeit für die Religion und die Glaubensgrundlagen der Menschen. Er erklärte der Umma seine Angelegenheit ausführlich und beschrieb ihr sein Aussehen und seine äußeren Eigenschaften, seine außergewöhnlichen Taten und seine Lügen. Er machte seine Anhänger und Gefolgsleute deutlich und teilte der Umma mit, wie lange er auf Erden bleiben, wie er sterben und wer ihn töten werde. Er informierte ausführlich über alle Einzelheiten seines Lebens, um der Umma einen aufrichtigen Rat zu erteilen und ihre Religion vor Zweifel und Skepsis zu schützen. Dies alles werden wir näher ausführen:

Der Prophet warnt seine Umma vor dem falschen Messias:

Obwohl der falsche Messias am Ende der Zeit kurz vor dem Jüngsten Tag erscheinen wird, haben der Prophet Muhammad (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und die anderen Propheten vor ihm ihre Völker vor ihm gewarnt. Der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) warnte so ausdrücklich vor seiner Versuchung, dass er sie mit der Versuchung des Grabs verknüpfte, wenn er seine Zuflucht bei Allâh davor suchte, was das Ausmaß seiner Gefährlichkeit für die Menschen beweist. Denn seine Versuchung besteht darin, die Menschen an den Grundlagen ihrer Religion und an ihrem Schöpfer dem Gepriesenen zweifeln zu lassen. Es wurde von Abû Huraira (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) überliefert, dass er sagte: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) pflegte folgendes Bittgebet zu sprechen: »O Allâh mein Herr! Ich suche Zuflucht bei Dir vor der Versuchung des Grabes und vor der Qual des Höllenfeuers und vor der Versuchung des Lebens und des Todes und vor der Versuchung des falschen Messias.«“ (Al-Buchârî).

Von Abdullâh ibn Umar (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) wurde überliefert, dass er sagte: „Der Gesandte Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) hielt den Menschen eine Ansprache, lobpreiste Allâh, wie es Ihm gebührt, und erwähnte dann den falschen Messias und sagte: »Ich warne euch ausdrücklich vor ihm und es gibt keinen Propheten, der sein Volk nicht vor ihm warnte«“ (Al-Buchârî und Muslim).

Er erklärte, dass der falsche Messias die größte und gefährlichste Versuchung für die Menschen darstellt, seit Allâh Adam (Frieden sei mit ihm) erschaffen hat. Von Umrân ibn Husain wurde überliefert, dass er sagte: „Ich hörte den Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) sagen: »Es gibt von der Erschaffung Adams bis zum Jüngsten Tag nichts Gewaltigeres als den falschen Messias«“ (Muslim).

Ort und Zeit des falschen Messias:

Ein von Imâm Muslim überlieferter Hadîth von Tamim Ad-Darî (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) belegt, dass der falsche Messias schon seit der Zeit des Propheten (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) und vielleicht sogar vorher anwesend war und dass er auf einer Insel in einem bestimmten Meer gefangen ist, bis Allâh ihm zur festgesetzten Zeit erlaubt zu erscheinen. Dies wird am Ende der Zeit geschehen, in einer durch Versuchungen und Kriege gekennzeichneten Zeit, deren Leute wenig Glauben und wenig Wissen besitzen.

In einem Hadîth von Abû Huraira (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) teilte der Prophet (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken) seinen Gefährten mit: „Die Muslime werden eine Stadt angreifen, von der ein Teil im Meer und ein Teil auf dem Land liegt. Allâh wird ihnen den Sieg über sie verleihen und sie werden Beute machen. Während sie die Beute teilen, kommt einer schreiend zu ihnen und ruft »Der falsche Messias ist erschienen!«, und so lassen sie alles liegen und kehren zurück“ (Muslim).
 

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