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- Die Herabsendung der Schriften Ibrâhîms: Die Schriften Ibrâhîms wurden am ersten Ramadân herabgesandt.     - Die islâmische Eroberung Ägyptens: Am ersten Ramadân 20 n. H./13. August 641 n. Chr., zur Zeit des Anführers der Gläubigen ´Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein, wurde Ägypten unter Führung von ´Amr ibn Al-´Âs möge Allah mit ihm zufrieden sein zu einem islâmischen Land.     - Beginn der Einnahme Andalusiens: Am ersten Ramadân 91 n. H./710 n. Chr. erreichten die Muslime unter der Führung von Tarîf ibn Mâlik Al-Barbarî die südlichen Strände Andalusiens. Sie nahmen einige südliche Hafenstädte ein und begannen somit die Eroberung Andalusiens.     - Eine grausame zionistische Gewalttat und viele Märtyrer: Am ersten Ramadân 1425 n. H./15. Oktober 2004 n. Chr.: 110 Palästinenser, darunter 30 Kinder, sterben bei einer breitangelegten Invasion des nördlichen Gazastreifens. Über 400 Palästinenser, zur Hälfte Kinder, werden bei dem 17 Tage andauernden Einmarsch verletzt. Israel gab ihr den Namen „Tage der Reue“.
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Montag 29/07/2013
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Zakâ Al-Fitr und die Einheit der Umma

Die Fastenden beenden den Monat Ramadân mit einer großartigen Pflicht, die ihre guten Werke während des Monats krönt und als Symbol für eine der großen Elementarpflichten der Religion - die Zakâ - dient, nämlich Zakâ Al-Fitr.

 

Diese Pflicht wird fast von keiner Muslimin und keinem Muslim am Ende dieses Monats vernachlässigt, besonders weil die Seele danach strebt, dass Allâh der Erhabene die guten Werke annimmt und zufrieden damit ist. Dieses Gebot wird in kaum einem muslimischen Haus nicht durchgeführt, denn Allâh der Erhabene hat es durch seinen Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zur Pflicht jeden Muslims gemacht - egal ob frei oder Sklave, Mann oder Frau, Jung oder Alt, so wie der Hadith von Ibn Umar  möge Allah mit ihm zufrieden sein lautet. Asch-Schâfiî, Mâlik und Ahmad sind der Meinung, dass Zakâ Al-Fitr eine Pflicht desjenigen ist, der das besitzt, was vom Unterhalt des Festtages und der Festnacht übrig bleibt.

 

Was die Ursache und die großen Bedeutungen dieser Zakâ in dieser Zeit anbelangt, so sind sie sehr deutlich. Die Muslime müssen jedoch trotzdem darüber nachdenken und diese Bedeutungen nachempfinden, damit die Belohnung größer wird und das Ziel auf der Ebene der Einzelnen und der Umma erreicht wird.

 

Diese Pflicht ist eine Läuterung für den Fastenden; sie macht am Ende dieses gesegneten Monats seine Vernachlässigung wieder gut und entschädigt seine Versäumnisse. Dabei empfindet der Entrichtende der Zakâ, dass er Allâh dem Erhabenen gegenüber arm ist, und dass Er so großzügig ist, dass Er ihm diese Chance gegeben hat, den Mangel zu beheben.

 

Auf der anderen Seite bringt diese Pflicht eine Unterstützung für den Armen mit sich, damit sie sich nicht am Festtag durch das Betteln erniedrigen. Es steht im Hadîth: „Unterstütze sie, damit sie an diesem Tag nicht betteln!“ Hier verdeutlicht sich der Wert der gesellschaftlichen Solidarität und der gegenseitigen Barmherzigkeit unter den Mitgliedern der islâmischen Umma. Wird an diesem Wert nach diesem Monat festgehalten, werden viele Angelegenheiten der Umma verbessert.

 

 

Es ist eine Bitte an die Gelehrten und Prediger - möge Allâh sie unterstützen! -, dass sie diese Bedeutungen betonen und unter den Menschen verbreiten und dass sie sich dabei so viel Mühe geben, wie sie es beim Erklären der Rechtsnormen tun. Denn es gibt einen großen Unterscheid zwischen dem, der die Zakâ bloß entrichtet, um sich von dieser Verpflichtung zu befreien, und dem, der ihre Bedeutung empfindet und ihr Ziel erkennt. 

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