Über gelobte Gegenstände soll nur im Interesse der Stelle, der das Gel├╝bde gilt, verf├╝gt werden
Fatwâ-Nummer: 39700

  • Fatw├ó-Datum:16-11-2017
  • Bewertung:

Frage

Ich lebe in Kanada. Ich habe gelobt, meinen ganzen Goldschmuck f├╝r All├óh den Erhabenen zu spenden. Weil ich den Schmuck nicht auf dem Markt verkaufen konnte, um den Erlös an Bed├╝rftige oder an eine Moschee zu spenden, habe ich ihn meinen Freundinnen angeboten, aber sie haben seinen Wert herabgesetzt. Weil ich mich schämte, ihr Angebot abzulehnen, habe ich ihnen einen Teil des Schmucks verkauft.

Antwort

Der Lobpreis geb├╝hrt All├óh und möge All├óh den Gesandten All├óhs sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!

Dein Gel├╝bde nennen die Gelehrten das Tabarrur-Gel├╝bde, es muss erf├╝llt werden. Daher musst du deinen ganzen Goldschmuck zur Erf├╝llung dieses Gel├╝bdes spenden, du darfst dar├╝ber nur im Interesse der Stelle, der das Gelöbnis gilt, verf├╝gen. Was du davon f├╝r einen niedrigen Preis verkauft oder verschenkt hast, sollst du eigentlich vollwertig der Stelle geben, der das Gel├╝bde gilt. Du hättest lieber den Schmuck selbst an Bed├╝rftige gespendet oder ihn einem zuverlässigen Wohltätigkeitsverein ├╝bergeben, der ihn verteilt oder im Interesse der Armen verkauft.

 

Und All├óh weiß es am besten!

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