Verbot, in der zweiten Hälfte des Scha'bān zu fasten, gilt nicht für nachzuholende Pflichten
Fatwā-Nummer: 27319

  • Fatwā-Datum:13-6-2017
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Frage

Ist es erlaubt, das Fasten zur Sühnung eines gebrochenen Eides an den bevorstehenden Tagen vor dem Ramadān, das heißt zwei Wochen oder noch weniger vor Beginn des Ramadān, zu verrichten?

Antwort

Der Lobpreis gebührt Allāh und möge Allāh Seinen Gesandten sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!

 

Du darfst das Sühnefasten wegen eines gebrochenen Eides eine Woche vor Eintritt des Ramadān oder früher oder später verrichten. Es zu tun ist sogar angebrachter und besser, um sich von der Schuldenlast zu befreien. Denn das Sühnefasten ist verpflichtend. Solche Dinge werden von dem Verbot, in der zweiten Hälfte des Scha'bān zu fasten, nicht erfasst. Solltest du das Fasten bis nach dem Ramadān aufschieben, so gäbe es nichts daran auszusetzen, allerdings ist es besser, es nicht zu tun. Denn der Tod könnte dich plötzlich erreichen, ohne dass du das Fasten, das du noch schuldig bist, verrichtet hast. 

Und Allāh weiß es am besten!

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