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- Die Herabsendung der Schriften Ibrâhîms: Die Schriften Ibrâhîms wurden am ersten Ramadân herabgesandt.     - Die islâmische Eroberung Ägyptens: Am ersten Ramadân 20 n. H./13. August 641 n. Chr., zur Zeit des Anführers der Gläubigen ´Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein, wurde Ägypten unter Führung von ´Amr ibn Al-´Âs möge Allah mit ihm zufrieden sein zu einem islâmischen Land.     - Beginn der Einnahme Andalusiens: Am ersten Ramadân 91 n. H./710 n. Chr. erreichten die Muslime unter der Führung von Tarîf ibn Mâlik Al-Barbarî die südlichen Strände Andalusiens. Sie nahmen einige südliche Hafenstädte ein und begannen somit die Eroberung Andalusiens.     - Eine grausame zionistische Gewalttat und viele Märtyrer: Am ersten Ramadân 1425 n. H./15. Oktober 2004 n. Chr.: 110 Palästinenser, darunter 30 Kinder, sterben bei einer breitangelegten Invasion des nördlichen Gazastreifens. Über 400 Palästinenser, zur Hälfte Kinder, werden bei dem 17 Tage andauernden Einmarsch verletzt. Israel gab ihr den Namen „Tage der Reue“.
Freitag, September 24, 2021
Safar 17, 1443
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Donnerstag 14/07/2011
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Weisheiten des Fastens

Jedes Mal, wenn der Monat Ramadân beginnt und der Hilâl (die Neumondsichel) gesichtet wurde, entstehen ein fester Wille und eine starke Absicht, die jeder Muslim spüren kann. Er fastet diesen Monat im Gehorsam gegenüber seinem Herrn und wünscht, von diesem Glaubenstraining zu profitieren. Er führt sich die großartigen Weisheiten dieses Monats, dieser vielmehr äußerst bedeutsamen Säule des Islâm vor Augen. Einige dieser Weisheiten sind folgende:

 
1. Es ist ein praktischer Test der Wahrhaftigkeit des Gläubigen. Wenn der Fastende tagsüber die im Grunde erlaubten Dinge wie das Essen und Trinken unterlässt, gehört es sich einem vernünftigen Menschen nicht, etwas zu tun, was während oder außerhalb des Fastens verboten ist. Es ist unlogisch, dass sich jemand von etwas Erlaubtem enthält, um Allâh zu gehorchen, und dann etwas Verbotenes begeht, das ihm Allâh im und außerhalb des Ramadân verboten hat. Der außereheliche Geschlechtsverkehr ist gemäß Übereinstimmung aller Muslime verboten. Ein Fastender wird ihn also nicht begehen, wenn er sich gerade im Ramadân des ursprünglich erlaubten Essens enthält.
 
Das Bestehen dieser Prüfung bringt den Gläubigen dazu, den Anweisungen Allâhs zu allen Zeiten und in allen Situationen zu folgen. Auf diese Aufrichtigkeit weist der ehrwürdige Qurân mit den Worten Allâhs des Erhabenen „...damit ihr in Ehrfurcht gegenüber Allâh demütig werden möget“ hin. Es bedeutet: Haltet euch von den Dingen fern, die Er euch verboten hat, wie ihr auch das Essen und Trinken während des Fastens meidet!
 
2. Die Prüfung des Fastens setzt ein großes Fragezeichen den Fastenden, die die Bedeutung dieser Pflicht verstanden haben. Sie müssen überlegend an ihm festhalten, wenn sie den Schmerz des Hungers, die Hitze des Durstes und die Bitterkeit des Entzuges verspüren. Sie fühlen dadurch das, was die Armen und Bedürftigen außerhalb des Ramadân erleiden. Sie erleben durch die Freude des Fastenbrechens, was ihnen Allâh an Gnadenerweisen gewährt hat. Der Arme verspürt ebenfalls diese Freude, wenn ihm der Reiche hilft, indem er ihm die Qual des Hungers und seine Bedürftigkeit nimmt. Dies ist die gemeinschaftliche Fürsorge. Wer diese Bedeutungen nicht erfährt, der gehört nicht zu den wahren Fastenden. Daher sagte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : „Der Gläubige ist nicht derjenige, der die Nacht satt verbringt, während sein Nachbar hungert.
 
3. Die psychische Freude und die seelische Ruhe der gesellschaftlichen Einheit bei dieser Pflicht: Sie enthalten sich des Essens und Trinkens zur selben Zeit und brechen ihr Fasten zur selben Zeit. Sie brechen es nach Warten und Leiden der Seele, die etwas gewohnt ist, was sie am Tag im Ramadân nicht findet. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Der Fastende erlebt zwei Freuden. Eine Freude bei seinem Fastenbrechen und eine Freude, wenn er seinen Herrn trifft.
 
4. Man entledigt sich in diesem Monat der Angewohnheiten und Begierden, die die Seele in Beschlag genommen haben. Manch einer von uns geduldet sich nicht einmal wenige Stunden ohne Essen und Trinken. Wenn der Ramadân aber kommt, siehst du, dass er alles, was er möchte, erblickt. Er streckt seine Hand jedoch nach nichts von alledem aus, der Anweisung Allâhs folgend. Da der Fastende dies aus freiem Willen tut, obwohl er die Möglichkeit hätte, heimlich sein Fasten zu brechen, und es nur die Furcht vor Allâh ist, die ihn abhält, ist das Fasten zu einer aufrichtigen Anbetungshandlung geworden. Die Person strebt nur durch diese Anbetungshandlung nach der Belohnung Allâhs und fürchtet bei einem Verstoß nur die Bestrafung Allahs. Die Belohnung für das Fasten ist unbegrenzt und wird nur von Allâh festgelegt. In einem von Allâh direkt an den Propheten übermittelten Hadîth ist überliefert: „Jede Tat des Sohnes Adams ist für ihn, außer das Fasten. Es ist für Mich und Ich belohne es.“ Die Fastenden treten deswegen durch ein besonderes Tor in das Paradies ein, das Ar-Rayyân (wohl bewässert) genannt wird. Verwehrt wird es dem, der sein Fasten durch Sünden zerstört, die diese Anbetungshandlung ungültig machen.
 
5. Die unzählbaren psychischen und gesundheitlichen Vorteile sind der Wissenschaft und denjenigen, die den Sinn hinter dieser von Allâh geschaffenen Pflicht verstehen, nicht verborgen geblieben. Es reicht, dass der Mensch seinen Tag ohne eine sinnlose Beschäftigung verbringt und ihn einer der bedeutsamsten Anbetungshandlungen widmet.

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