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- Die Herabsendung der Schriften Ibrâhîms: Die Schriften Ibrâhîms wurden am ersten Ramadân herabgesandt.     - Die islâmische Eroberung Ägyptens: Am ersten Ramadân 20 n. H./13. August 641 n. Chr., zur Zeit des Anführers der Gläubigen ´Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein, wurde Ägypten unter Führung von ´Amr ibn Al-´Âs möge Allah mit ihm zufrieden sein zu einem islâmischen Land.     - Beginn der Einnahme Andalusiens: Am ersten Ramadân 91 n. H./710 n. Chr. erreichten die Muslime unter der Führung von Tarîf ibn Mâlik Al-Barbarî die südlichen Strände Andalusiens. Sie nahmen einige südliche Hafenstädte ein und begannen somit die Eroberung Andalusiens.     - Eine grausame zionistische Gewalttat und viele Märtyrer: Am ersten Ramadân 1425 n. H./15. Oktober 2004 n. Chr.: 110 Palästinenser, darunter 30 Kinder, sterben bei einer breitangelegten Invasion des nördlichen Gazastreifens. Über 400 Palästinenser, zur Hälfte Kinder, werden bei dem 17 Tage andauernden Einmarsch verletzt. Israel gab ihr den Namen „Tage der Reue“.
Mittwoch, April 1, 2020
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13. Sei eifrig darauf bedacht, in den Zeiten, in denen Bittgebete [besonders] erhört werden, und in den Zeiten, von denen man dies annimmt, Bittgebete zu sprechen, zu flehen u...

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Donnerstag 19/07/2012
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Das Gebieten des Guten und das Verbieten des Schlechten im Ramadân

Aller Lobpreis gebührt Allâh, der Seinen anbetend Dienenden die Tore des Guten geöffnet und ihnen den Weg dorthin erleichtert hat! Möge Er den Gesandten Allâhs sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken! Er rief zu seinem Herrn in Weisheit und guter Ermahnung auf. Er kämpfte für Allâh, bis ihn die Gewissheit seines Herrn erreichte. Und nun zum Thema! Herzlich willkommen zu dieser gesegneten Begegnung!

Dieser grandiose Monat ist der Monat der guten Gelegenheiten und des Segens. Er ist der Monat der segensreichen Geschenke Allâhs. In ihm wettstreiten die Wettstreiter um jede Tat, die sie Allâh näher bringt, und eilen um jeden Gehorsam gegenüber Allâh. Eine der besten Taten in diesem edlen Monat ist das vermehrte Gebieten des Guten und Verbieten des Verwerflichen. Allâh der Erhabene sagt: „Und wer ist besser hinsichtlich des Redens als derjenige, der zu Allâh einladend aufruft und Rechtschaffenes tut und sagt: »Ich bin wahrhaftig einer der ergeben Bekennenden!«?“ (Sûra 41:33)!

Wer das Gute gebietet und das Verwerfliche verbietet, der ruft zu Allâh dem Erhabenen auf. Allâh der Erhabene macht sogar das Gute dieser Gemeinschaft von dieser segensreichen Tat abhängig, indem Er sagt: „Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht wurde; ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allâh ...“ (Sûra 3:110).

Eile also in diesem segensreichen Monat zur Verrichtung dieser großartigen Tat! Dies sollte mit Weisheit und guter Ermahnung geschehen.

Wie verrichte ich diese Tat im Ramadân? Manche stellen diese Frage. Wir antworten dir:

Du kannst diese Tat auf viele verschiedene Arten verrichten, zum Beispiel:

1. Nimm in deinem Auto oder deiner Tasche Kassetten von einigen beeindruckenden Gelehrten mit, egal ob sie auf dieser Kassette über Ramadân oder andere wichtige Themen sprechen!

2. Wenn du einen Muslim siehst, der schimpft oder andere beleidigt, weise ihn in weiser und sanfter Art mit einem netten Lächeln zurecht, und informiere ihn über den vom Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken überlieferten Hadîth, in dem der Prophet sagt: „Der Gläubige greift niemanden persönlich an, flucht nicht und spricht kein unanständiges oder schmutziges Wort.“ Von Al-Albânî für authentisch erklärt.

Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte ferner: „Das Fasten ist ein Schutz. An dem Tag, an dem einer von euch fastet, soll er nicht über Andere sprechen und keinen Unsinn reden. Wenn ihn jemand bekämpft oder beschimpft, soll er sagen: »Ich faste! Ich faste!«“ Überliefert von Al-Buchârî und Imâm Muslim. Der Wortlaut stammt aus der Überlieferung des Imâm Ahmad.

3. Versuche, dir Gedanken zu machen und einige bewegende Wörter vorzubereiten. Dann kannst du Moscheen oder andere geeignete Orte aufsuchen, um sie vorzutragen.

4. Schreib ein paar bewegende Worte und beeindruckende Phrasen auf kleine Zettel, ohne es in die Länge zu ziehen! Manche tragen vielleicht die Überschrift „An meinen Bruder, den Musikverkäufer!“ oder „An meinen ehrenwerten Nachbarn!“. Dann schreibst du unter diese Überschrift einen kurzen, guten Ratschlag für diejenigen, die im Gehorsam gegenüber Allâh dem Erhabenen nachlässig sind.

5. Nimm einige Freunde, die du hinsichtlich der Religion als nachlässig ansiehst, zu bewegenden Unterrichten mit!

6. Schließlich: Sprich Bittgebete zu Allâh dem Erhabenen in Demut und Aufrichtigkeit für deine Verwandten, Freunde und alle Anderen, die in der Religion nachlässig sind! Denn das Bittgebet hat einen großen Einfluss auf die Rechtleitung vieler Menschen. Es ist ein Zeichen der Treue für die Gläubigen und das Streben nach deren Wohl. Dieses Bittgebet kehrt wieder zu dir zurück, weil ein Engel sagt: „Und für dich gilt das Gleiche!“

Anmerkung: Wer all dies verrichtet, muss sich darüber im Klaren sein, dass der Monat Ramadân eine großartige Gelegenheit für die Einladung zu Allâh ist, weil die Herzen der Muslime, selbst der Frevler unter ihnen, weich sind und sie die gute Ermahnung annehmen. Vielleicht trifft diese Ermahnung auf eine Person, die dadurch ihre Ruhe findet und der durch diesen Ratschlag die ewige Zufriedenheit geschrieben wird. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Bei Allâh! Dass Allâh durch dich einen Mann rechtleitet, ist für dich besser als rote Kamele.“ Überliefert von Al-Buchârî.

Die Arten der guten Taten sind vielseitig. Wer gegenüber Allâh ehrlich ist, dem gegenüber ist Allâh ehrlich. Und Allâh ist der Sachwalter des Erfolgs.

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