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- Die Herabsendung der Schriften Ibrâhîms: Die Schriften Ibrâhîms wurden am ersten Ramadân herabgesandt.     - Die islâmische Eroberung Ägyptens: Am ersten Ramadân 20 n. H./13. August 641 n. Chr., zur Zeit des Anführers der Gläubigen ´Umar ibn Al-Chattâb möge Allah mit ihm zufrieden sein, wurde Ägypten unter Führung von ´Amr ibn Al-´Âs möge Allah mit ihm zufrieden sein zu einem islâmischen Land.     - Beginn der Einnahme Andalusiens: Am ersten Ramadân 91 n. H./710 n. Chr. erreichten die Muslime unter der Führung von Tarîf ibn Mâlik Al-Barbarî die südlichen Strände Andalusiens. Sie nahmen einige südliche Hafenstädte ein und begannen somit die Eroberung Andalusiens.     - Eine grausame zionistische Gewalttat und viele Märtyrer: Am ersten Ramadân 1425 n. H./15. Oktober 2004 n. Chr.: 110 Palästinenser, darunter 30 Kinder, sterben bei einer breitangelegten Invasion des nördlichen Gazastreifens. Über 400 Palästinenser, zur Hälfte Kinder, werden bei dem 17 Tage andauernden Einmarsch verletzt. Israel gab ihr den Namen „Tage der Reue“.
Montag, Juni 21, 2021
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13. Sei eifrig darauf bedacht, in den Zeiten, in denen Bittgebete [besonders] erhört werden, und in den Zeiten, von denen man dies annimmt, Bittgebete zu sprechen, zu flehen u...

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Mittwoch 01/08/2012
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Wie verhält sich ein Mädchen bei der erstmaligen Periode?

Titel: Wie muss ein Mädchen sich verhalten, wenn es das erste Mal seine Periode bekommt?

Frage: As-Salâmu Alaikum wa Rahmatu-llâhi wa Barakâtuh!

Ich bin ein 23-jähriges Mädchen und mein größtes Problem, was mich dauerhaft beunruhigt, hängt mit dem ersten Mal, als ich meine Periode bekam, zusammen. Ich wusste damals überhaupt nichts darüber und weinte im Stillen. Ich habe mit niemandem darüber geredet, nicht einmal mit meiner Mutter. Den ersten Ramadân habe ich nicht gefastet, weil ich nichts wusste und meine Mutter uns über derartige Angelegenheiten nicht aufgeklärt hatte. Dazu kommt noch, dass ich in den darauf folgenden Ramadân-Monaten vier oder fünf Tage wegen meiner Periode nicht gefastet hatte und ich mir vornahm, diese nachzufasten, dies aber nicht tat. Die Anzahl der Tage, die ich nachfasten muss, ergeben einen ganzen Monat.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wahrscheinlich war ich durch mein Unwissen in vielen Bereichen meiner Religionsangelegenheiten sehr leichtsinnig. Jetzt möchte ich jedoch wissen, was ich tun soll.

Und möge Allâh Sie mit Gutem belohnen!

Antwort: Im Namen Allâhs, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen!

Verehrte Schwester, möge Allâh dich beschützen!

As-Salâmu Alaikum wa Rahmatu-llâhi wa Barakâtuh, und nun zur Frage!

Eine muslimische Frau muss die Tage, die sie wegen ihrer Periode im Monat Ramadân nicht fasten konnte, nachholen, aber nicht die rituellen Gebete. In deiner aufrichtigen Reue liegt die Annahme und Rettung. Aus diesem Grund sollst du dich an den Herrn der Erde und der Himmel wenden, die Tage zählen, die du nachfasten musst, und nach der Begleichung deiner Fastenschuld darauf bedacht sein, vermehrt Allâhs zu gedenken, Bittgebete zu sprechen und Nachtgebete zu verrichten. Und wisse, dass Allâh die Reue Seiner reumütigen anbetenden Diener annimmt! Was für ein barmherziger, großartiger, Reue annehmender und großzügiger Herr! Du bist auf unserer Webseite zwischen Vätern und Geschwistern, die dir immerwährenden Erfolg wünschen, willkommen.

Wir haben uns immer sehr gewünscht, dass sich jede Mutter über ihre Rolle in der Aufklärung ihrer Töchter und über die Zeichen der Geschlechtsreife im Klaren ist und diese richtig erfüllt, damit die Tochter über diese Angelegenheit Bescheid weiß. Wir wünschen uns auch, dass sich Lehrerinnen in Sachen Beratung rechtmäßig verhalten. Wenn die Eltern und Mütter doch nur begreifen würden, dass sie ihre Kinder, wenn sie sich von ihnen in deren Pubertät distanzieren, dadurch schweren psychischen Krisen aussetzen, wodurch sie eine leichte Beute für Frevler und Frevlerinnen werden! Dies passiert, weil die richtige Rechtweisung fehlt, was die Türen zu Antworten von Freunden und Freundinnen öffnet; und genau hier lauern die Gefahr und der Schaden.

Dir ist nicht unbekannt, dass jede Muslimin die Pflicht hat, all das zu lernen, was sie für die Richtigkeit ihres Glaubens und ihre Gehorsamsleistungen Allâh gegenüber braucht. Die muslimische Frau weiß, dass sie das rituelle Gebet während ihrer Regelblutung unterlassen muss und diese Gebete nicht nachzuholen braucht. Sie muss jedoch die Tage, die sie während des Fastenmonats wegen ihrer Regelblutung nicht gefastet hat, nachholen. Genauso, wie der Fastentag ungültig wird, wenn ihre Blutung am Tag eintritt, ist sie verpflichtet, falls ihre Blutung vor dem Morgengebet aufhört, diesen Tag zu fasten, auch wenn sie die rituelle Ganzkörperwaschung erst nach der Zeit des Morgengebets verrichtet.

Die muslimische Frau muss ihre Tage der Monatsblutung kennen, das rituelle Gebet während dieser unterlassen und darf die Moschee nicht betreten und den Qurân nicht berühren. Wenn die Blutung endgültig aufhört oder sie den weißen Ausfluss sieht, muss sie die rituelle Ganzkörperwaschung verrichten und wieder beten und fasten, wenn sie vom Pflichtfasten etwas nachholen muss.

Was die rituelle Ganzkörperwaschung anbelangt, so soll mit der Waschung der Hände begonnen werden. Danach werden der Bereich der Blutung und alles, was sich zwischen Bauchnabel und Knien befindet, gewaschen. Hiernach wäscht man sich wie für das rituelle Gebet und wäscht den Kopf samt den Haaren, wobei zu beachten ist, dass das Wasser die gesamte Kopfhaut erreicht, damit die Gesamtwaschung nicht ungültig ist. Dies gilt für die Ganzkörperwaschung nach der Menstruation. Danach wäscht man erst die rechte, dann die linke Körperhälfte und den Oberkörper vor dem unteren Bereich, wobei beachtet werden muss, dass das Wasser den gesamten Körper erreicht.

Ich rate dir zur demütigen Ehrfurcht gegenüber Allâh und zu rechtschaffenen Begleiterinnen, zum Besuch von islâmischen Sitzungen und zum Anhören von Vorträgen. Wir bitten Allâh, deinen Eifer zu mehren und dich rechtzuleiten.

Und Allâh verleiht Erfolg und Festigkeit!

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