Ralf Abbas Schirocki (Deutschland)

Ralf Abbas Schirocki (Deutschland)
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Ich werde Allâh - dem Erhabenen - ewig dankbar sein.

 
Es begann damit, dass ich als Schüler in den Sommerferien 1977 bei einer Firma eines Selbstbedienungsladens anfing zu arbeiten. Dort lernte ich einen türkischen Mitarbeiter kennen, mit dem ich auch heute noch befreundet bin. Das war mein erster Kontakt mit einem Muslim. Ich begann mich zuerst für die Sprache zu interessieren. Bei meiner Tätigkeit in diesem Laden, lernte ich auch eine Türkin kennen. Allerdings musste sie im August wieder nach Hause fahren, so haben wir uns in einem Monat bisschen kennen gelernt. Ich hoffte natürlich, dass sie später einmal wieder nach Berlin kommen würde.
 
Als die Schule wieder anfing, habe ich einen Türkisch-Kurs auf der Volkshochschule besucht. Im November bin ich dann mit meinen Eltern nach Istanbul mit einer Reisegruppe gefahren. Es waren leider nur vier Tage, aber sie waren sehr schön.
 
Ich sah dort viele Moscheen und mir war unbegreiflich, wie die Menschen solche herrlichen Bauwerke zu damaliger Zeit bauen konnten. Heute weiß ich, dass dies ohne Allâhs Hilfe nie hätte gebaut werden können. Als ich wieder in Berlin war, kaufte ich mir ein paar Bücher über den Islâm und eine deutsche Übersetzung des Edlen Qurân. Ich begann ihn zu lesen, und die Worte Allâhs beeindruckten mich zutiefst. In dieser Zeit hatte ich den Entschluss gefasst, zum Islâm überzutreten. Doch leider kannte ich keine Moschee in Berlin, und ich wusste auch nicht, wo ich mich hätte hingeben müssen. Inzwischen hatte ich meine Berufsausbildung begonnen und musste deswegen den Türkisch-Kurs aufgeben.
 
Im Urlaub 1979 war ich dann wieder in der Türkei. Diesmal in Izmir. Dort wohnt ein Neffe von einem türkischen Freund, bei dem ich zu Besuch war. Dort lernte ich dann die Mentalität und die Religion der Muslime erst richtig kennen.
 
Im Juni 1980 las ich in einer Zeitung, dass eine Berliner Moschee zum ,,Tag der offenen Tür“ einlud. Also ging ich hin, um zum Islâm überzutreten. Ich wurde herzlichst aufgenommen, und ich sagte ihnen, was ich wollte. Alsdann kam der Imâm, und ich sprach das Glaubenbekenntnis. Danach beglückwünschten mich meine Brüder und wir beteten zusammen. Seitdem fühle ich mich viel freier und leichter als zuvor.
 

Ich bekam auch bald Kontakt zu deutschen Muslimen, die sich zweimal im Monat treffen und den Edlen Qurân lesen, und ein Bruder erläutert uns die Worte Allâhs. Es machte mir sehr viel Freude, und ich bin glücklich, ein Muslim zu sein. Ich werde dem Erhabenen ewig dankbar sein. Al-Hamdu li-llâh.

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