Die Eheschließungen des Propheten Muhammad und seine Ehefrauen

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In diesem Artikel verdeutlichen wir einige Besonderheiten unseres edlen Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken , durch die Allâh ihn  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vor den anderen Menschen hervorhob und seine hohe Stellung und Position verdeutlichte.

 
Zu den Besonderheiten des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gehörte, dass er mehr als vier Frauen heiraten durfte, da er frei von Ungerechtigkeit war und durch die Heirat allgemeiner Nutzen sichergestellt wurde, wie etwa die Verbreitung des Islâm, das Mitteilen privater Gewohnheiten durch seine Ehefrauen oder die Verbindung mit mehreren Stämmen auf Grund der Heirat, was den Islâm stärkte.
 
Wie Ibn Hadschar in „Fath Al-Bârî“ und Ibn Al-Qayyim in „Zâd Al-Mî‘âd“ festhalten, war der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken insgesamt mit zwölf Frauen verheiratet. Mit elf von ihnen vollzog er die Ehe.
 
Die erste Frau des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war Chadîdscha bint Chuwailid Al-Quraischiyya Al-Asadiyya  möge Allah mit ihr zufrieden sein, die ihm in der Anfangszeit seines Aufrufes zum Islâm eine hilfreiche Stütze war. In einem Hadîth, der von Al-Buchârî und Muslim überliefert wird, heißt es, dass sie die beste Frau ihrer Zeit war und der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken über sie sagte: „Allâh hat mir niemand Besseren als sie gegeben.“
 
Wenige Tage nach ihrem Tod heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Saudâ bint Zamat Al-Quraischîya  möge Allah mit ihr zufrieden sein, die ihren Tag Âischa  möge Allah mit ihr zufrieden sein schenkte.
 
Nach ihr heiratete er Umm Abdullâh, Âischa bint Abû Bakr As-Siddîq  möge Allah mit ihnen zufrieden sein, die die beliebteste Frau des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war. Sie war auch die einzige Frau, die er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken als Jungfrau heiratete.
 
Danach heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Hafsa bint Umar ibn Al-Chattâb  möge Allah mit beiden zufrieden sein und Zainab bint Chuzaima ibn Al-Hârith Al-Qaisiyya  möge Allah mit ihr zufrieden sein vom Stamm Banû Hilâl ibn Âmir, die jedoch zwei Monate nach der Heirat starb.
 
Danach heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Umm Salama, Hind bint Abû Umaiya Al-Quraschiyya Al-Machzûmiyya  möge Allah mit ihr zufrieden sein. Sie war die Frau, die als letzte starb. Eine andere Meinung besagt, dass Safiyya  möge Allah mit ihr zufrieden sein die letzte war.
 
Daraufhin heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Zainab bint Dschahsch aus dem Stamme Banû Asad ibn Chuzaima, die Tochter von Umaima, der Tante des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Allâh sandte in Bezug auf sie folgenden Qurân-Vers herab: „Als dann Zaid keinen Wunsch mehr an ihr hatte, gaben Wir sie dir zur Gattin, damit für die Gläubigen kein Grund zur Bedrängnis bestehe hinsichtlich der Gattinnen ihrer angenommenen Söhne, wenn diese keinen Wunsch mehr an ihnen haben. Und Allâhs Anordnung wird ausgeführt.“ (Sûra 33:37)
 
Sie war zuerst mit Zaid ibn Hâritha  möge Allah mit ihm zufrieden sein verheiratet, der vom Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken adoptiert wurde. Nachdem er sich von ihr hatte scheiden lassen, gab Allâh sie dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zur Gattin, um den Muslimen bewusst zu machen, dass es erlaubt ist, die Frauen der Adoptivkinder zu heiraten. Zainab  möge Allah mit ihr zufrieden sein war stolz auf die Heirat mit dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und sagte: „Mich hat Allâh mit Seinem Gesandten verheiratet und euch verheiraten eure Väter und eure Verwandten.“ Sie starb zu Beginn des Kalifats von Umar ibn Al-Chattâb  möge Allah mit ihm zufrieden sein.
 
Danach heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Dschuwairiya bint Al-Hârith ibn Dirâr Al-Mustalaqiyya  möge Allah mit ihr zufrieden sein. Sie gehörte zu den Kriegsgefangenen von Banû Mustalaq. Sie kam zum Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und bat ihn um Unterstützung bei ihrem Freikauf. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken übernahm die Freilassungskosten und heiratete sie danach.
 
Weiterhin heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Umm Habîba, Ramla bint Abû Sufyân, Sachr ibn Harb Al-Quraschiyya Al-Umawiyya.
 
Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken heiratete ferner Safija bint Hayy ibn Achtab, Tochter des Führers der Banû An-Nadîr, vom Sohn des Hârûn ibn Imrân, dem Bruder von Mûsâ. Sie war also die Tochter eines Propheten, und die Ehefrau eines Propheten, und sie war eine der schönsten Frauen.
 
Schließlich heiratete er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken als letzte Frau Maimûna bint Al-Hârith Al-Hilâliyya.
 
Es gibt die Meinung, dass auch Raihâna bint Zaid An-Nadariyya, oder Al-Quradhiyya zu den Frauen des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gehöre. Sie soll im Feldzug von Banû Quraidha gefangen und dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zuteil geworden sein. Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ließ sie frei und heiratete sie, dann sprach er einmal die Scheidung aus, holte sie aber wieder zurück.
 
Zu den Besonderheiten des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gehört, dass keiner nach ihm seine Ehefrauen heiraten durfte. Allâh, der Erhabene, sagt: „Und es steht euch nicht zu, dem Gesandten Allâhs Leid zuzufügen, und auch nicht, jemals seine Gattinnen nach ihm zu heiraten. Gewiss, das wäre bei Allâh etwas Ungeheuerliches.“ (Sûra 33:53)
 
Deswegen sind sich die Gelehrten ausnahmslos darin einig, dass es verboten war, die Frauen des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nach seinem Tod zu heiraten, da sie seine Frauen im Diesseits und im Jenseits und die Mütter der Gläubigen sind.
 
Ibn Al-Qayyim sagte im Buch „Zâd Al-Mî‘âd“, dass es keine Meinungsverschiedenheit darin gibt, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nach seinem Tod neun Frauen zurückließ: Âischa, Hafsa, Zainab bint Dschahsch, Umm Salama, Safiyya, Umm Habîba, Maimûna, Saudâ und Dschuwairiya  möge Allah mit ihnen zufrieden sein.
 
Er teilte seine Tage zwischen acht von ihnen auf, da Saudâ ihren Tag Âischa geschenkt hatte  möge Allah mit beiden zufrieden sein.
 
Wir sehen also, dass die Eheschließungen des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit den Müttern der Gläubigen zu den Besonderheiten seines Prophetentums gehörten.

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