Die Phasen des Mondmonats

Die Phasen des Mondmonats
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Ibn Umar  möge Allah mit ihnen zufrieden sein berichtete davon, dass der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: "'Der Monat ist so und so und so.', damit meinte er 30 Tage, dann sagte er: 'Und so und so und so.', womit er 29 Tage meinte, 'mal 30 und mal 29.'“ (Von Al-Buchârî und Muslim überliefert.)

 
Laut einer anderen Überlieferung von Al-Buchârî sagte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : "Wir sind eine analphabetische Nation. Wir können weder schreiben noch rechnen. Der Monat ist so und so.“ Er meinte damit entweder 29 oder 30 Tage.
 
Laut einer Überlieferung von Muslim heißt es: "'Der Monat ist so und so und so', wobei er zweimal mit allen Fingern in die Hände klatschte und beim dritten Mal den Daumen der rechten oder linken Hand einzog.“
 
Laut einer anderen Überlieferung von Muslim hörte Ibn 'Umar möge Allah mit beiden zufrieden jemanden sagen: "Diese Nacht ist die Mitte des Monats.", da fragte er ihn: "Woher weißt du, dass diese Nacht die Mitte ist? Ich hörte den Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagen: 'Der Monat ist so und so.', dabei zeigte er zweimal seine zehn Finger und beim dritten Mal zeigte er alle Finger außer dem Daumen, den er zurückhielt.“
 
Sa'd ibn Abû Waqqâs  möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: "Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken schlug mit einer Hand auf die andere und sagte: Der Monat ist so und so. Beim dritten Mal hielt er einen Finger zurück.“ (Von Muslim überliefert.)
 
Ibn Abbâs  möge Allah mit ihnen zufrieden sein berichtete davon, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: "Dschibrîl ist zu mir gekommen und sagte, dass der Monat 29 Tage hat.“ (Von An-Nasâ'î überliefert.)
 
Von Ibn Mas'ûd  möge Allah mit ihm zufrieden sein ist überliefert, dass er sagte: "Die Zeit, in der wir mit dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken 29 Tage fasteten, übertrifft die Zeit, in der wir mit ihm 30 Tage fasteten.“ (Von Abû Dâwûd überliefert.)
 
At-Tirmidhî  Allah   erbarme sich seiner schrieb in seinem Werk: "Umar, Abû Huraira, Âischa, Sa'd ibn Abû Waqqâs, Ibn Abbâs, Ibn Umar, Anas, Dschâbir, Umm Salama und Abû Bakra  möge Allah mit ihnen zufrieden sein berichteten, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: 'Der Monat hat 29 Tage.'
 
Nützliches und Lehrreiches:
 
Erstens: Der Mondmonat, der die Zeitpunkte mancher gottesdienstlicher Anbetungshandlungen bestimmt, beträgt mal 30, mal 29 Tage.
 
Zweitens: Der Lohn wird keineswegs vermindert, auch wenn der Monat 29 Tage hat. Dafür spricht die folgende Aussage von Ibn Mas'ûd  möge Allah mit ihm zufrieden sein: "Die Zeit, in der wir mit dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken 29 Tage fasteten, übertrifft die Zeit, in der wir mit ihm 30 Tage fasteten.“
 
Drittens: Diese Hadîthe sprechen gegen diejenigen, die den Beginn und das Ende der Monate mittels astronomischer Berechnungen bestimmen. Die gottesdienstlichen Anbetungshandlungen wie das Fasten, das Fastenbrechen und der Haddsch sollen von der Sichtung der Mondsichel abhängen und nicht von astronomischen Berechnungen.
 
Viertens: Man kann eine Frage zur Verdeutlichung mit Handzeichen unterstreichen.
 
Fünftens: Es können höchstens vier aufeinanderfolgende Monate 29 Tage haben.
 
Sechstens: Diese Gemeinschaft wurde (zur Zeit der Prophetengefährten) als analphabetisch bezeichnet, da sie des Schreibens nicht mächtig war und da ihr Prophet ebenso Analphabet war, so sagt Allâh: "Er ist es, Der unter den Schriftunkundigen einen Gesandten von ihnen hat erstehen lassen“ (Sûre 62:2) und: "Und du hast vordem kein Buch verlesen und es auch nicht mit deiner rechten Hand niedergeschrieben. Sonst würden wahrlich diejenigen zweifeln, die (es) für falsch erklären.“ (Sûre 29:48).
 
Zu den Gnaden Allâhs gehört, dass Er ihnen diese großartige Religion bescherte. Sie befolgten nicht die Religion ihrer Vorfahren, sondern erhielten diese Religion unmittelbar als göttliche Offenbarung durch Seinen Gesandten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken .
 
Siebtens: Die islâmische Gemeinschaft braucht in den Angelegenheiten ihrer gottesdienstlichen Anbetungshandlungen weder Schriftkenntnisse noch Mathematik, da diese Angelegenheiten auf der Sichtung (mit bloßem Auge) beruhen, die für den Menschen noch leichter ist.

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