Die Folgen von Sünden und Freveltaten: Allāhs Gaben schwinden und Heimsuchungen brechen herein - Teil 1

Die Folgen von Sünden und Freveltaten: Allāhs Gaben schwinden und Heimsuchungen brechen herein - Teil 1
6704 1895

Wer sich ausführlich mit der Auswirkung von Sünden und Freveltaten auf das Schwinden der Gnadenerweise Allâhs und das Hereinbrechen von Heimsuchung beschäftigt, weiß genau, dass die schwerwiegendsten Gründe dafür der Unglaube an Allâh, viele Sünden, Verbrechen und Freveltaten, die Ferne vom Wege Allâhs, des Makellosen, und die Feindschaft gegenüber Seinen Vertrauten und Propheten sind.

 

Wie viele Gemeinschaften und Dörfer hatten eine ausreichende Versorgung, ein geruhsames Leben, gesunde Körper und sichere Heime! Als sie sich vom Wege Allâhs des Erhabenen abwandten, brach über sie die Strafe herein und ihre Lage änderte sich. Somit wurden sie zu ewigen mahnenden Beispielen.

Allâh der Majestätische sagt: „Und wie viele Städte lehnten sich gegen die Anordnung ihres Herrn und Seiner Gesandten auf, worauf Wir sie einer strengen Abrechnung unterzogen und mit entsetzlicher Strafe straften. Da kosteten sie die schlimmen Folgen ihres Verhaltens, und das Ende ihres Verhaltens war Verlust. Allâh hat für sie strenge Strafe bereitet. So seid demütig in Ehrfurcht gegenüber Allâh, o die ihr Verstand besitzt...“ (Sûra 65:8-10)

 

 

Der Erhabene sagt weiter: „Allâh prägt das Gleichnis einer Stadt, die Sicherheit und Ruhe genoss; ihre Versorgung kam zu ihr reichlich von überall her. Da wurde sie gegenüber den Gnaden Allâhs undankbar. So ließ sie Allâh das Kleid des Hungers und der Angst erleiden' für das, was sie taten. Ein Gesandter von ihnen kam doch zu ihnen, sie bezichtigten ihn aber der Lüge; so ergriff sie die Strafe, während sie Unrecht taten.“ (Sûra 16:112-113)

 

 

Und weiter: „Die Sabaer hatten ja in ihrem Wohnort ein Zeichen: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken. - „Esst von der Versorgung eures Herrn und dankt Ihm! Eine gute Ortschaft und ein allvergebender Herr." Aber sie wandten sich ab. Da sandten Wir gegen sie die Flut des Staudammes, und Wir tauschten ihnen ihre zwei Gärten aus gegen zwei Gärten mit bitterem Ernteertrag und Tamarisken und einigen wenigen Zizyphusbäumen. Das vergalten Wir ihnen, dass sie undankbar waren. Vergelten Wir denn sonst jemand anderem als dem Undankbaren?“ (Sûra 34:15-17)

 

 

Und dies ist das Volk Noahs:

 

 

Allâh der Erhabene sagt über dieses Volk: „Und auch das Volk Noahs, als sie die Gesandten der Lüge bezichtigten, ließen Wir ertrinken und machten es für die Menschen zu einem Zeichen. Und Wir haben für die Ungerechten schmerzhafte Strafe bereitet.“ (Sûra 25:37)

 

 

Und dies sind `Âd:

 

 

Jener Stamm, dergleichen kein anderer im Lande geschaffen wurde. Allâh gab ihnen die Gnade großer und gesunder Körper und erteilte ihnen ausreichende Versorgung. Sie aber verhielten sich hochmütig und erhoben sich gegen Allâh und Seine Geschöpfe. Was war ihr Ende? Allâh der Makellose sagt: „Was nun die `Âd angeht, so verhielten sie sich hochmütig auf Erden ohne Recht und sagten: „Wer hat eine stärkere Kraft als wir?" Sahen sie denn nicht, dass Allâh, Der sie erschaffen hatte, eine stärkere Kraft hat als sie? Aber sie pflegten Unsere Zeichen zu verleugnen. Da sandten Wir gegen sie einen eiskalten Wind an unheilvollen Tagen, um sie die schändliche Strafe im diesseitigen Leben kosten zu lassen. Aber die Strafe des Jenseits ist wahrhaftig schändlicher, und es wird ihnen keine Hilfe zuteil werden.“ (Sûra 41:15-16)

 

 

Allâh ließ über diesen despotischen, unterdrückenden Stamm einen unheilvollen Wind hereinbrechen, wie Der Makellose, sagt: „Und in den Âd, als Wir gegen sie den unheilvollen Wind sandten. Nichts von dem, worüber er kam, ließ er zurück, ohne es wie Zerfallenes werden zu lassen.“ (Sûra 51:41-42)

 

 

Und: „Was aber die Âd angeht, so wurden sie durch einen heftig wehenden eiskalten Wind vernichtet, den Er entscheidende sieben Nächte und acht Tage fortgesetzt gegen sie einsetzte. Da hättest du in ihnen die Leute niedergestreckt sehen können, als wären sie Stämme hohler Palmen.“ (Sûra 69:6-7)

 

 

Und dies war Thamûd:

 

 

Es handelt sich um jene, die Felsen im Tal aushöhlten. Jene, denen Allâh den Weg der Rechtleitung aufzeigte, worauf sie die Blindheit der Rechtleitung vorzogen. Was geschah mit ihnen? Der Erhabene sagt: „Was aber die Thamûd angeht, so wollten Wir sie rechtleiten, sie aber liebten die Blindheit mehr als die Rechtleitung. Da ergriff sie der Donnerschlag der schmählichen Strafe für das, was sie erworben hatten.“ (Sûra 41:17)

 

 

Jener Stamm, denen Allâh den Propheten Sâlih  Frieden sei auf ihm gesandt hatte. Er gab ihnen die Kamelstute, die Kamelstute Allâhs, die einen Tag das Wasser trank und dessen Milch sie einen Tag tranken. Sie einigten sich darauf, sie zu töten und verleugneten somit die Gnade ihres Herrn. Was ist mit ihnen geschehen?

 

 

Sie erklärten Sâlih für einen Lügner und fielen vom Glauben ab. Sie entsandten den schlimmsten Mann ihres Volkes, damit er die Kamelstute töte. Er schnitt ihr die Sehnen durch und so wurden sie von Allâh zerstört, wie der Gepriesene uns mitteilt: „...als der Unseligste von ihnen sich erhob. Allâhs Gesandter sagte zu ihnen: „Allâhs Kamelstute und ihre Trinkzeit!" Sie aber bezichtigten ihn der Lüge, und so schnitten sie ihr die Sehnen durch. Da schmetterte ihr Herr sie für ihre Sünde nieder, und so ebnete Er über ihnen die Erde ein. Und Er fürchtet nicht die Folge davon.“ (Sûra 91:12-15)

 

 

Und der Pharao, der Besitzer der Pfähle, die alle das Maß an Frevel auf Erden überschritten:

 

 

...und darin viel Unheil stifteten? Da schüttete dein Herr auf sie eine Geißel von Strafe aus...“ (Sûra 89:12-13)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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