Die Sehnsucht der Rechtschaffenen nach einem frommen Ableben auf der Pilgerreise

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Chaithama ibn Abdurrahmân sagte: „Man sah es als etwas Gutes an, wenn ein Mann während einer guten Tat starb, sei es beim Haddsch, der Umra, im Dschihâd oder während des Fastens im Ramadân.

Talha Al-Yâmî sagte: „Man sagt, dass jenen, deren Leben auf eine dieser drei Weisen endet, das Paradies sicher ist oder sie von der Hölle befreit werden: Wer den Ramadân fastend beendet, wer nach dem Haddsch stirbt oder wer nach der Umra stirbt.“

Muhammad ibn Yûsuf schrieb an Al-Hakam ibn Burda: „O Bruder, fürchte Allâh, dessen Strafe unerträglich ist.“ Am Ende seines Briefes schrieb er: „Wenn du es schaffst, dein Leben mit einem Haddsch zu beenden, dann tu es. Denn das Mindeste, was über den Pilger überliefert wird, ist, dass er zurückkehrt, so wie er von seiner Mutter geboren wurde.“

Ibn Radschab sagte: „Die rechtschaffenen Vorfahren glaubten, dass demjenigen, der nach einer guten Tat stirbt, wie dem Fasten im Ramadân, dem Haddsch oder der Umra, das Paradies zu erhoffen ist. Trotz ihres Strebens nach Aufrichtigkeit in ihren guten Taten erneuerten sie ihre Reue und ihr Bittgebet um Vergebung im Angesicht des Todes und beendeten ihre Taten mit Reue und dem Wort des Tauhîd.“

Fazit: Ein gutes Ende (Husn Al-Châtima) bedeutet, dass der Diener Allâhs vor seinem Tod eine gute Tat vollbringt und dann in diesem guten Zustand stirbt. Die rechtschaffenen Vorfahren pflegten Allâh um ein gutes Ende zu bitten und vor einem schlechten Ende Zuflucht bei Allâh zu suchen. Sie erinnerten sich dabei an den Hadîth des Gesandten Allâhs (möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken): „Wahrlich, der Diener verrichtet eine Tat der Höllenbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Paradieses, und er verrichtet eine Tat der Paradiesbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Höllenfeuers. Denn nur die letzten Taten zählen (für die Anrechnung des Lohnes oder der Strafe von Allâh, AdÜ).“ In einer anderen Version heißt es: „Wahrlich, ein Mann verrichtet dem Anschein nach eine Tat der Paradiesbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Höllenfeuers, und er verrichtet dem Anschein nach eine Tat der Höllenbewohner, und er ist doch ein Bewohner des Paradieses.“

Ibn Radschab sagte: „Seine Worte ‚dem Anschein nach‘ deuten darauf hin, dass der innere Zustand anders sein kann und dass ein schlechtes Ende durch eine verborgene Eigenschaft des Dieners verursacht wird, die den Menschen nicht bekannt ist. Es kann eine schlechte Tat oder ähnliches sein. Diese verborgene Eigenschaft führt zum schlechten Ende beim Tod. Ebenso kann ein Mann eine Tat der Höllenbewohner verrichten, aber in seinem Inneren befindet sich eine verborgene gute Eigenschaft. Diese Eigenschaft überwiegt am Ende seines Lebens und führt zu einem guten Ende. Abdulazîz ibn Abû Rawwâd sagte: ‚Ich war bei einem Mann anwesend, als er im Sterben lag. Man sprach ihm das Glaubensbekenntnis (Schahâda) vor: Lâ ilâha illa-llâh – Es gibt keinen Gott außer Allâh. Am Ende sagte er jedoch: Ich glaube nicht an das, was du sagst.‘ Er starb daraufhin in diesem Zustand. Ich erkundigte mich nach ihm und erfuhr, dass er Alkoholiker war. Abdulazîz pflegte zu sagen: ‚Hütet euch vor Sünden, denn sie waren es, die ihn zu Fall gebracht haben.‘ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ende das Ergebnis der vorherigen Taten ist. All dies kommt in der „Wohlbewahrten Tafel“ (Al-Lauh Al-Mahfûdh) vor. Deshalb hatten die rechtschaffenen Vorfahren große Angst vor einem schlechten Ende. Einige von ihnen waren besorgt über die Erinnerung an ihre vergangenen Taten. Man sagt: Die Herzen der Frommen hängen an den Enden (der Zukunft, AdÜ). Sie fragen: ‚Wie wird unser Leben enden?‘ Und die Herzen der Allâh Nahestehenden hängen an den Anfängen (der Vergangenheit, AdÜ). Sie fragen: ‚Was haben wir an guten Taten vorausgeschickt?‘“

Ibn Al-Qayyim sagte: „Wenn du den Zustand vieler Sterbender betrachtest, wirst du feststellen, dass sie als Strafe für ihre schlechten Taten daran gehindert werden, ein gutes Ende zu haben. Hâfidh Abû Muhammad Abdulhaqq ibn Abdurrahmân Al-Ischbîlî (Allâh erbarme sich seiner) sagte: ‚Wisse, dass ein schlechtes Ende – möge Allâh uns davor bewahren – Ursachen hat, und es gibt Wege und Zugänge dazu. Die größte davon ist die Hingabe an die Welt und ihr Streben nach ihr und die Gier nach ihr, die Abkehr vom Jenseits, das Begehen der Sünden und die Unverfrorenheit darin. Vielleicht wird ein Mensch von einer bestimmten Sünde, einer bestimmten Art von Ungehorsam, einem bestimmten Grad an Abkehr und einem bestimmten Maß an Unverfrorenheit und Dreistigkeit überwältigt, sodass sie sein Herz beherrschen, seinen Verstand gefangen nehmen, sein Licht auslöschen und seine Schleier über ihn legen. Dann nützt ihm keine Ermahnung und keine Erinnerung. Vielleicht kommt der Tod über ihn in diesem Zustand, und er hört den Ruf (Allâhs) aus der Ferne, aber er versteht die Bedeutung nicht und weiß nicht, was gemeint ist, selbst wenn der Rufer es wiederholt und wieder und wieder ruft!‘“

Ich möchte hinzufügen, dass es viele Berichte über das gute Ende der Rechtschaffenen und das schlechte Ende der sich Abwendenden gibt. Dies ist nicht der geeignete Rahmen, um dieses Thema ausführlich zu behandeln. Es gibt umfassende Werke, die sich speziell damit befassen. Was jedoch betont werden sollte, ist, dass – Allâh sei Dank – noch kein Fall bekannt geworden ist, dass ein Mensch mit reinem Herzen und aufrichtiger Gesinnung ein schlechtes Ende gefunden hat. Dies trifft ausschließlich auf jene zu, deren Herzen verdorben sind und die sterben, ohne Reue zu zeigen und ihre Taten zu korrigieren, wie Ibn Radschab treffend bemerkte.

O ihr Pilger zum Haus Allâhs, vollzieht den Haddsch so, wie ihn die Rechtschaffenen vollzogen haben, und bittet Allâh um Annahme der Pilgerreise und ein gutes Ende. Hütet euch vor den Sünden, die man im Verborgenen begeht, denn sie sind eine der Ursachen für Rückfälle. Richtet euch nach dem Gehorsam im Verborgenen, denn er ist der Weg zur Standhaftigkeit bis zum Tod, so Allâh will.

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