Der Valentinstag… Historisches und einige Fakten - Teil 4

Der Valentinstag… Historisches und einige Fakten - Teil 4
  • Veröffentlicht:02.02.2010
  • Kategorie:Valentinstag
  • Bewertung:
2426 1747

Nun wollen wir über einige Bräuche nachdenken, die sowohl Nicht-Muslime als auch manche Muslime am Valentinstag praktizieren. Sie kleiden sich besonders, beschenken sich gegenseitig mit Kärtchen, Blumen und Rosen und legen vor allem Wert auf die Farbe Rot. Diese Farbe symbolisiert bei ihnen etwas Perverses, was viele Muslime wahrscheinlich nicht wissen. Sogar Kuchen und Süßspeisen garnieren sie Rot. Jungen und Mädchen schreiben sich auf diese Kärtchen Liebesgedichte.

 
Sie kaufen sich rote Stoffbären mit aufgemalten Herzen und aufgedruckten Sprüchen wie „Ich liebe dich“. Diese werden zu Wucherpreisen verkauft, um sie dann als Zeichen der Liebe zu verschenken. Erhaben ist Allâh über jeglichen Makel. Welche Beziehung besteht zwischen einem Tier und einem Wort der Liebe? Mehr als den Buchstaben B haben die Liebe und der Bär wohl nicht gemeinsam.
 
Sie nehmen an, dass es einen Gott der Liebe namens Amor gibt. Diesen gibt es in Form einer Puppe. Er hat die Gestalt eines Kindes mit Flügeln und trägt Pfeil und Bogen mit sich. Gäben wir diese Puppe einem Kind zum Spielen, würde es diese Puppe ablehnen, weil sie klein und in seinen Augen nichts Besonderes ist. Wie können dann erst die Erwachsenen, die dieses Fest feiern, dieses Kind als Gottheit ansehen?
 
Manche Schülerinnen und Studentinnen einigen sich untereinander darauf, die Schule oder Universität in roter Kleidung zu besuchen.
 
Manche Jungen hintergehen Mädchen vor allem an diesem Tag, indem sie ihnen erzählen, dass sie sie lieben und heiraten wollen. Dann begehen sie mit ihnen das Abscheuliche. Daher ist vor allem dieser 14. Februar eine bittere und schmerzhafte Erinnerung für viele Mädchen.
 
Jeder Muslim bemerkt, dass diese Praktiken der normalen Aqîda widersprechen und den Glauben an die Einzigartigkeit Gottes im Herzen des Menschen zerstören.
 
Sie sind ein Zeichen mangelndem Wissens. Geführt haben dazu der Mangel an islâmischem Wissen und die fehlende Bildung.
 
Eine Wiederholung für den, der dieses Fest feiert:
- Die Jungen und Mädchen
Ich frage euch: Was ist los mit euch? Ihr feiert dieses und andere Feste der Nicht-Muslime aufgrund eines inneren Bedürfnisses, das wir alle kennen. Ich schätze eure von Allâh gegebene Veranlagung aber auch so ein, dass ihr wisst, dass Allâh der Einzige ist, der das Recht hat angebetet zu werden. Wenn ihr dies einseht und versteht, werdet ihr im gleichen Moment den klaren Fehler erkennen, den ihr begangen habt. Ich denke nicht, dass euch diese Fehler in der ´Aqîda (Glaubenslehre) schaden, auch wenn ihr, wie jeder von uns, eine Sünde begangen habt.
  
- Die Geschenke zum Valentinstag
Die Gelehrten sehen es dem Muslim als verboten an, jegliche Geschenke oder Speisen zum Anlass eines Festes der Nicht-Muslime anzunehmen.
 
Der Gelehrte Ibn Taimiya Allah erbarme Sich seiner sagte: „Wer den Muslimen an diesen Festtagen ein Geschenk macht, das speziell auf dieses Fest bezogen ist, dessen Geschenk soll man nicht annehmen. Dies gilt besonders für Geschenke, die zum Feiern dieses Festes verwendet werden.“ Zitatende.
 
Die Mütter und Väter müssen dies bei ihren Kindern überwachen. Vor allem wenn sie sehen, dass die Tochter speziell an diesem Tag rote Kleidung trägt oder möchte, dass man ihr anlässlich dieses Tages Rosen oder Kärtchen kauft. Dann liegt es an ihnen, ihren Kindern die Wahrheit in einem überzeugenden islâmischen und erzieherischen Ton zu verdeutlichen.
 
Die Lehrerinnen sollten versuchen, mit ihren Schülerinnen hierüber zu reden und ihnen zu erklären, was dieses Fest in Wirklichkeit bedeutet. Sie sollen sich anhören, was in den Mädchen vorgeht, damit sie diesen Aberglauben berichtigen können.
 
- Das Beglückwünschen zum Valentinstag
Leider sieht man immer wieder Muslime, die sich von dem Strom dieses heidnischen Festes mitreißen lassen und sich gegenseitig zu diesem Tag beglückwünschen. Diese Sache hat aber nichts mit ihrer Religion gemein.
 
Der Imâm Ibn Al-Qaiyyim Allah erbarme Sich seiner sagte: „Die Gelehrten sind sich darüber einig, dass es verboten ist anlässlich heidnischer Rituale zu gratulieren. Dazu gehört das Beglückwünschen zu ihrem Fasten oder ihren Festlichkeiten, indem man ihnen beispielsweise ‚ein frohes Fest oder Ähnliches wünscht. Wenn der Gratulierende nicht selbst ein Nicht-Muslim ist, so hat er eine große Sünde begangen. Es ist so, als hätte er ihm zu einer Niederwerfung vor dem Kreuz gratuliert, schlimmer noch, es ist eine der größten Sünden und noch schlimmer als jemandem zum Trinken von Alkohol, Mord oder Unzucht zu gratulieren. Viele Muslime, die ihre Religion nicht kennen, machen diesen Fehler und wissen gar nicht, wie schlimm dies ist. Denn wer dem Diener der Sünde, der Neuerung in der Religion oder des Unglaubens gratuliert, der hat den Zorn Allâhs auf sich geladen.
 

Verwandte Artikel

Beliebte Artikel

Valentinstag

Fest der Liebe oder Verärgerung des Herrn

In letzter Zeit ist immer häufiger zu beobachten, wie Muslime westliche Bräuche imitieren. Der immense Druck der Medien einerseits und die Identitätskrise vieler Muslime andererseits tragen...Weiter