Der Valentinstag… Historisches und einige Fakten - Teil 5

Der Valentinstag… Historisches und einige Fakten - Teil 5
  • Veröffentlicht:10.02.2010
  • Kategorie:Valentinstag
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- Die Jugend und der Valentinstag

Am 14. Februar sind viele junge Männer gepflegt mit blanken Schuhen und geputzten Autos unterwegs, als ginge es zur eigenen Hochzeit. Dieser Gedanke vergeht aber, sobald man sie gewisse Straßen und Märkte abfahren sieht.
 
O junger Mann, du bist nicht der Erste, der sich zum weiblichen Geschlecht hingezogen fühlt. Wisse, dass der Islâm diesem Trieb einen reinen Rahmen gegeben hat, der Glück und Zufriedenheit mit sich bringt. Und wenn du nun sagst: „Wann soll ich denn heiraten?“, dann antworte ich dir, dass dies keine Entschuldigung ist, dich den Mädchen hinzugeben.
 
„Einst kam ein junger Mann zum Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Er wusste, dass die Unzucht verboten war. Er sagte: ‚O Gesandter Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken , erlaube mir Unzucht zu begehen!‘ Da sagte der Gesandte  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : ‚Komm näher!‘ Als er näher gekommen war, sagte er: ‚Wünschst du das deiner Mutter?‘ Er sagte: ‚Nein.‘ Der Gesandte  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: ‚Und auch die Menschen wünschen es ihren Müttern nicht.‘ Dann fragte ihn der Gesandte  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : ‚ Wünschst du das deiner Tochter?‘ Er sagte: ‚Nein.‘ Der Gesandte  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: ‚Und auch die Menschen wünschen es ihren Töchtern nicht.‘ Der Gesandte  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fuhr fort: ‚Wünschst du es deiner Schwester?‘ Er sagte: ‚Nein.‘ Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: ‚Und auch die Menschen wünschen es ihren Schwestern nicht.‘ Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fragte: ‚Wünschst du es deiner Tante väterlicherseits?‘ Er sagte: ‚Nein.‘ Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: ‚Und auch die Menschen wünschen es ihren Tanten väterlicherseits nicht.‘ Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: ‚Wünschst du es deiner Tante mütterlicherseits?‘ Er sagte: ‚Nein.‘ Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: ‚Und auch die Menschen wünschen es ihren Tanten mütterlicherseits nicht.‘“ Der Überlieferer dieses Hadîthes, Abû Umâma, sagte: „Der Gesandte  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken legte seine Hand auf die Schulter des jungen Mannes und sagte: ‚O Allâh, vergib ihm seine Sünde, läutere sein Herz und bewahre sein Geschlechtsteil.‘“ Abû Umâma sagte: „Danach sorgte sich dieser junge Mann nicht mehr um irgendeine Angelegenheit (in Sachen der Frauen).“ Überliefert vom Imâm Ahmad.
 
Der Imâm As-Schâfi`î sagte:
Seid keusch, so sind eure Frauen keusch dem Verwehrten
Und meidet, was sich einem Muslim nicht gehört.
Die Unzucht ist eine Schuld, einmal aufgenommen,
Muss deine Familie dies begleichen! Wisse
Wer Unzucht betreibt, dem wird Unzucht geschehen, und sei es nur mit seiner Wand! 
Wenn du bei Verstand bist, dann verstehe!
Der du den unantastbaren Ort der Männer befleckst
und den Weg der Freundlichkeit abschneidest, lebe ehrlos!
Wenn du frei und reiner Abstammung bist,
Vergingest du dich nicht am Unantastbaren eines Muslims!
 
- Die Händler des Valentinstages:
Wir möchten diejenigen unserer Brüder ermahnen, die den Muslimen an den Feiertagen der Nicht-Muslime Dinge verkaufen, die zum Brauch dieses Festes gehören. Dasselbe gilt für diejenigen, die diese Dinge produzieren.  Indem sie diese Dinge verkaufen, unterstützen sie ihre Mitmenschen in ihren Sünden und wirken an der Verbreitung der Lehre der Nicht-Muslime mit. Dies wird solchen Händlern im Dies- und Jenseits zum Verhängnis werden.
 
Der Gelehrte Ibn Taimiya  Allah   erbarme sich seiner sagte: „Jeder Muslim, der den Muslimen Essen, Kleidung etc. verkauft, womit sie den Nicht-Muslimen in ihren Festen ähneln, unterstützt sie bei ihrer Freveltat."
 
- Der Valentinstag und die Medien:
Die Medien haben in ihrer Vielfalt einen großen Beitrag dazu geleistet, dass sich der Valentinstag in so vielen Ländern verbreiten konnte. Leider verhalten sich die Medien und Journalisten wie Papageien: Sie sprechen die Informationen über dieses Fest von internationalen Medien nach, ohne dabei auf die ´Aqîda und die Werte der Muslime zu achten. Besonders die Globalisierung verfolgt den Zweck das westliche Leben in unsere Häuser zu bringen.
 
Die Fatwâs der Gelehrten über dieses Fest: Der Gelehrte Ibn Al-Uthaimîn  Allah   erbarme sich seiner wurde über das Feiern und die Teilnahme am Valentinstag befragt.
 
Er antwortete: Dieses Fest zu feiern ist aus drei Gründen verboten:
 
a. Es ist ein neu eingeführtes Fest ohne Grundlage im Islâm.
b.  Es ruft zu verbotener Lust und Leidenschaft auf.
c.  Es ruft das Herz dazu auf, sich mit unsinnigen Dingen zu beschäftigen, die dem Lebensweg der früheren Muslime widersprechen.
 
Es ist verboten, an diesem Tag an den Ritualen dieses Festes teilzunehmen, sei es durch Essen und Trinken, dem Tragen bestimmter Kleidung oder dem Verschenken bestimmter Geschenke. Der Muslim sollte seiner Religion aufrichtig folgen und nicht einfach blind etwas nachahmen. Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Ihr werdet ganz sicher den Gewohnheiten derer, die vor euch waren, Handbreite um Handbreite und Elle um Elle folgen. Sogar wenn sie in eine Dornschwanzechsenhöhle kröchen, ginget ihr in diese hinein....“ Überliefert von Al-Buchârî und dem Imâm Muslim.
 
Die Gelehrten sagen über die Weisheit dieses Hadîthes:
Die Höhle der Dornschwanzechse ist eine der engsten und schmutzigsten Höhlen. Trotzdem folgen jene Muslime den Nicht-Muslimen, weil sie diese so sehr imitieren. Obwohl sie sich in dieser hoffnungslosen Lage befinden, halten sie sich für sehr fortgeschritten: Daher warnt Allâh davor, uns von den Nicht-Muslimen beeinflussen zu lassen und ihnen zu folgen oder sie zu Beschützern zu nehmen. Er, der Erhaben, sagt: „O die ihr glaubt, nehmt nicht diejenigen, die sich über eure Religion lustig machen und sie zum Gegenstand des Spiels nehmen, von denjenigen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, und die Nicht-Muslime zu Schutzherren. Und fürchtet Allâh, wenn ihr gläubig seid!“ (Sûra 5:57)
 
Der Gelehrte Ibn Kathîr sagte über diesen Vers:
„Dies ist eine Lossagung von allen, die die Feinde des Islâm schützen. Gemeint sind diejenigen Götzendiener und Schriftbesitzer, die einen Teil der Offenbarung akzeptierten und ihren Nutzen daraus zogen und sich über einen anderen Teil lustig machten.“
 
Der Imâm Ahmad und Abû Dâwûd überlieferten, dass der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Wer ein Volk nachahm, der gehört zu ihm.
 
Die Gelehrten sagen, wer ein Volk nachahmt, indem er sich aus Liebe und Bewunderung so kleidet wie sie, ihrem Lebensweg folgt, ihr Verhalten annimmt und so handelt wie sie, der gehört zu diesem insofern, wie er sie nachahmt, denn zwischen äußerer Erscheinung und innerer Überzeugung besteht eine Bindung.
 
Liebe Brüder und Schwestern, am Ende dieses Artikels sage ich:
Das Nachahmen der Nicht-Muslime in ihren Festen, besonders diesem Fest, hat ihnen einen Weg geebnet, ihre Angewohnheiten und Kultur in die islamische Gesellschaft einzubringen.
 
Die Muslime müssen Allâh fürchten und sich davor hüten, den Nicht-Muslimen auf ihrem Irrweg zu folgen. Sie dürfen nicht in diesem weltlichen Leben und seinem Schmuck zergehen, sie bedürfen der Gewissheit, dass ihre Religion vollkommen ist. Sie sollen sich davor hüten, dass ihre Herzen erharten und sie somit nie mehr rechtgeleitet werden. Allâh sagt: „So sollen diejenigen, die Seinem Befehl zuwiderhandeln, sich vorsehen, dass nicht eine Versuchung sie trifft oder schmerzhafte Strafe sie trifft.“
 
Dieser Vers warnt jeden, der dem Gesetz Allâhs und der Sunna des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken zuwiderhandelt, vor einer Versuchung in Form des Unglaubens oder der Heuchelei, auf dass sie nicht die schlimme Strafe im Dies- und Jenseits trifft.
 

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