Der Einfluss des Nicht-Erhebens der Hände beim Takbîr (die Worte "Allâh ist größer") auf die Gültigkeit des rituellen Gebets
Fatwâ-Nummer: 8031

  • Fatwâ-Datum:3-12-2018
  • Bewertung:

Frage

Ist das rituelle Gebet gültig, wenn man die Hände dabei nicht erhebt?

Antwort

Der Lobpreis ist Allâhs, und möge Allâh den Gesandten Allâhs sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken!

 

Es gehört nicht zu den Gründen der Ungültigkeit des rituellen Gebets, dass man die Hände beim Takbîr nicht erhebt, obwohl man dadurch viel Gutes versäumt. Denn das Erheben der Hände wurde von einundzwanzig Gefährten des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken vielfach überliefert. Dazu gehört der Hadîth, den Al-Bucharî und Muslim von Ibn Umar überlieferten, dass dieser sagte: „Ich sah den Propheten

 möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken [bei der Verrichtung

des Gebets]: Er begann das Gebet mit dem Takbîr, dabei erhob er seine beiden Hände, bis sie in der Höhe seiner beiden Schultern waren, wenn er vor der Verbeugung den Takbîr sprach, tat er genauso, und wenn er sein Haupt von der Verbeugung erhob und dabei sagte: »sami-Allâhu liman hamidah [= Allâh hört den, der Ihn lobpreist!]«, tat er wiederum dasselbe und sagte: »Rabbanâ wa-laka-l Hamd [= o Allâh, unser Herr, Dir gebührt der Lobpreis!].«

 

Und Allâh weiß es am besten!

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