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Vorzüge des Haddsch und der Umra und was über jemanden überliefert ist, der zum Verrichten beider auszog und dabei verstarb - Teil 1

Vorzüge des Haddsch und der Umra und was über jemanden überliefert ist, der zum Verrichten beider auszog und dabei verstarb - Teil 1

In einem von Al-Buchârî und Muslim überlieferten authentischen Hadîth berichtete Abû Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein: „Man fragte den Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : »Welche Tat ist am besten?« Er antwortete: „Der Glaube an Allâh und an Seinen Gesandten.“ Darauf fragte man weiter: »Welche dann außer dieser?« Er antwortete: „Der kämpferische Einsatz um Allâhs willen.“ Man fragte weiter: »Welche dann außer dieser?« Er antwortete: „Ein fromm verrichteter Haddsch.“

 
Abû Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte ferner in einem authentischen Hadîth: „Ich hörte den Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Folgendes sagen: „Wer den Haddsch unternimmt und während diesem keinen Beischlaf und keine Missetat begeht, der entfernt sich von seinen Sünden, wie am Tage, an dem seine Mutter ihn zur Welt brachte.“ (Überliefert von Al-Buchârî, Muslim, An-Nasâ'î, Ibn Mâdscha und At-Tirmidhî, während der Wortlaut beim Letzteren lautet: „..., dem werden all seine vorangegangenen Sünden vergeben.“)
 
Ebenso berichtete Abû Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein, dass der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in einem authentischen Hadîth sagte: „Die Zeit von einer Umra bis zur nächsten ist eine Sühne für die Zeit, die zwischen beiden liegt. Und für den fromm verrichteten Haddsch gibt es keine andere Belohnung als das Paradies!“ (Überliefert von Mâlik, Al-Buchârî, Muslim, At-Tirmidhî, An-Nasâ'î und Ibn Mâdscha.)
 
Ibn Schimâsa  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte in einem authentischen Hadîth: „Wir waren bei Amr ibn Al-Âs, als er auf dem Sterbebett lag. Er weinte lange und sagte: »Als ich mich zum Islâm bekannte, ging ich zum Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und sagte zu ihm: ΄O Gesandter Allâhs, strecke deine rechte Hand aus, damit ich dir den Treueid leiste!΄ Als er seine Hand ausstreckte, nahm ich meine Hand zurück. Daraufhin fragte der Prophet: ΄Was ist mit dir, o Amr?΄ Ich entgegnete: ΄Ich will eine Bedingung stellen.΄ Er fragte: ΄Welche Bedingung ist das?΄ Ich erwiderte: ΄Dass meine Sünden vergeben werden.΄ Da sagte der Prophet: ΄΄O Amr, weißt du nicht, dass der Islâm das aufhebt, was man vor ihm getan hat, und dass die Hidschra das aufhebt, was man vor ihr getan hat, und dass der Haddsch das aufhebt, was man vor ihm getan hat?«“ (Überliefert von Ibn Chuzaima in dessen Sammlung authentischer Hadîthe in zusammengefasster Weise und von Muslim und Anderen in detaillierter Weise.)
 
Al-Hasan ibn Alî  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte in einem authentischen Hadîth: „Ein Mann kam zum Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und sagte: »Ich bin feige und ich bin schwach.« Da sagte der Prophet: „Komm zu einem kämpferischen Einsatz, bei dem du nicht die winzigste Verletzung bekommst, nämlich dem Haddsch!“ (Überliefert von At-Tabarânî in seinen beiden Werken Al-Mu'dschamu-l-Kabîr und Al-Mu'dschamul-Ausat, wobei die Überlieferer dieses Hadîthes zuverlässig sind. Abdurrazzâq veröffentlichte diesen Hadîth ebenfalls.)
 
Âischa  möge Allah mit ihr zufrieden sein überlieferte in einem authentischen Hadîth, dass diese fragte: „Ich sagte: »O Gesandter Allâhs! Wir sehen, dass der Dschihâd die beste Tat ist. Sollen wir nicht kämpfen?« Der Prophet antwortete: »Der beste Dschihâd ist jedoch der fromm verrichtete Haddsch.“ (Überliefert von Al-Buchârî und Anderen und von Ibn Chuzaima in dessen Sammlung authentischer Hadîthe, wobei der Wortlaut bei ihm lautet: „Âischa überliefert: »Ich sagte: O Gesandter Allâhs! Sind die Frauen zum Dschihad verpflichtet?« Er antwortete: »Es obliegt ihnen ein Dschihâd, bei dem es keinen Kampf gibt, nämlich Haddsch und Umra.«“)
 
In einem von An-Nasâ'î mit einer akzeptablen Überliefererkette nach einer Aussage von Abû Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : „Der Dschihâd eines alten oder schwachen Mannes oder einer Frau ist der Haddsch und die Umra.“
 
Ibn Umar  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte in einem authentischen Hadîth, als der Engel Gabriel den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken über den Islâm fragte, worauf dieser antwortete: „Islâm heißt, dass du bezeugst, dass es keine Gottheit außer Allâh gibt und dass Muhammad der Gesandte Allâhs ist und dass du das rituelle Pflichtgebet verrichtest, die Zakâ entrichtest, den Haddsch und die Umra durchführst, dich von der großen rituellen Unreinheit reinigst, die rituelle Gebetswaschung vollständig verrichtest und im Ramadân fastest.“ Der Engel Gabriel fragte den Propheten: „Wenn ich das getan habe, bin ich Muslim?“ Der Prophet antwortete: „Ja!“ Da sagte der Engel Gabriel: „Du hast die Wahrheit gesprochen!“ (Überliefert von Ibn Chuzaima in dessen Sammlung authentischer Hadîthe, wobei dieser Hadîth in beiden Sammlungen authentischer Hadîthe von Al-Buchârî und Muslim mit einem anderen Wortlaut steht.)
In einem von Ibn Mâdscha nach einer Aussage von Abû Dscha'far nach Umm Salama  möge Allah mit ihr zufrieden sein überlieferten akzeptablen Hadîth sagte der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : „Der Haddsch ist der Dschihâd jedes Schwachen.“
 
Mâ'iz  möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete in einem authentischen Hadîth, dass man den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken fragte: „Welche Tat ist die beste?“ Er antwortete: „Der Glaube allein an Allâh und dann der Dschihâd und dann ein fromm verrichteter Haddsch, der allen anderen Handlungen zwischen Ost und West vorzuziehen ist.“ (Überliefert von Ahmad und At-Tabarânî.) Es ist zu erwähnen, dass die Überlieferer dieses Hadîthes zwischen Ahmad und Mâ'iz Überlieferer authentischer Hadîthe sind, wobei Mâ'iz ein bekannter Prophetengefährte ist.)
 
Dschâbir  möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in einem authentischen Hadîth auf Grund eines anderen authentischen Hadîthes sagte: „Für den fromm verrichteten Haddsch gibt es keine andere Belohnung als das Paradies.“ Man fragte: »Was macht den Haddsch fromm?« Er antwortete: „Geben von Speisen und Aussprechen von guten Worten.“ (Überliefert von Ahmad und von At-Tabarânî in dessen Werk Al-Mu'dschamu-l-Ausat mit einer akzeptablen Überliefererkette sowie von Ibn Chuzaima in dessen Sammlung authentischer Hadîthe, Al-Baihaqî und Al-Hâkim in zusammengefasster Form, wobei der Letztere sagte, dass die Überliefererkette dieses Hadîthes authentisch ist.)
 
Abdullah ibn Mas'ûd  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte, dass der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in einem akzeptablen Hadîth sagte: „Vollzieht Haddsch und Umra mehrmals nacheinander! Beide vernichten nämlich die Armut und die Sünden genauso wie der Blasebalg die Schlacke des Eisens, des Goldes und des Silbers vernichtet. Und für den fromm verrichteten Haddsch gibt es keine andere Belohnung als das Paradies.“ (Überliefert von At-Tirmidhî, Ibn Chuzaima und Ibn Hibbân in beiden Sammlungen authentischer Hadîthe, wobei At-Tirmidhî sagte, dass dieser Hadîth akzeptabel authentisch ist.)
 
Ibn Umar  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte in einem akzeptablen Hadîth: „Ich hörte den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken Folgendes sagen: »Das Kamel eines Haddschis hebt keinen Fuß, ohne dass Allâh dem Haddschi dafür eine gute Tat anschreibt, ihm eine Sünde vergibt oder ihn um eine Stufe erhöht.«“ (Überliefert von Al-Baihaqî und von Ibn Hibbân in dessen Sammlung authentischer Hadîthe, und zwar in einem Hadîth, der, so Allâh will, noch kommt.)
 
Dschâbir  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte, dass der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in einem akzeptablen Hadîth sagte: „Die Haddsch- und Umra-Durchführenden sind die Gäste Allâhs. Er hat sie einladend aufgerufen und sie haben Seinen Aufruf befolgt. Sie haben Ihn um etwas gebeten und Er hat es ihnen gegeben.“ (Überliefert von Al-Bazzâr, wobei die Überlieferer dieses Hadîthes zuverlässig sind.)
 
Ibn Umar  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in einem akzeptablen Hadîth sagte: „Der Teilnehmende an Feldzügen um Allâhs willen sowie der Haddsch- und Umra-Durchführende sind die Gäste Allâhs. Er hat sie einladend aufgerufen und sie haben Seinen Aufruf befolgt. Sie haben Ihn um etwas gebeten und Er hat es ihnen gegeben.“ (Überliefert von Ibn Mâdscha, wobei der Wortlaut dieses Hadîthes von diesem ist, sowie von Ibn Hibbân in dessen Sammlung authentischer Hadîthe, wobei beide Überlieferungen nach einer Aussage von Imrân ibn Uyaiyna nach Atâ ibn As-Sâib berichtet sind.)
 
Abû Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein überlieferte, dass der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken in einem authentischen Hadîth sagte: „Die Haddsch- und Umra-Durchführenden sind die Gäste Allâhs: Falls sie zu Ihm ein Bittgebet aussprechen, erhört Er ihr Bittgebet, und falls sie Ihn um Vergebung bitten, vergibt Er ihre Sünde.“ (Überliefert von An-Nasâ'î, Ibn Mâdscha und von Ibn Chuzaima und von Ibn Hibbân in beiden Sammlungen authentischer Hadîthe, wobei der Wortlaut bei beiden lautet: „Die Gäste Allâhs sind drei Arten: Der Haddsch-und Umra-Verrichtende sowie der Teilnehmende an Feldzügen.“ Ibn Chuzaima erwähnte den Teilnehmenden an Feldzügen zuerst.)
 

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