Was man beim Schlachten des Opfertieres sagt
Fatw-Nummer: 165371

  • Fatw-Datum:13-10-2011
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Frage

In wessen Namen darf man das Opfertier schlachten, wenn der Vater verstorben ist? Darf man es im Namen der Kinder oder der Ehefrau schlachten?

Antwort

Aller Lobpreis gebhrt Allh, und möge Er den Gesandten Allhs sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!

 

Den Namen, den man nach der Erwähnung des Namen Allhs des Erhabenen erwähnen darf, ist der Name des Besitzers des Opfertieres. Man sagt also fr mich selbst, wenn derjenige, der das Opfertier schlachtet, auch dessen Besitzer ist. Wenn nicht, dann sagt die schlachtende Person das ist fr Soundso. Dies ist allerdings keine verpflichtende Handlung, wie der folgende Hadth beweist.

 

Imm At-Tirmidh  Allah   erbarme sich seiner berlieferte von Dschbir ibn Abdullh  möge Allah mit ihm zufrieden sein, dass dieser sagte: Am Tag des Opferfestes war ich mit dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Als er seine Ansprache beendet hatte, verließ er das Rednerpodest. Es wurde ein Schaf gebracht und der Gesandte Allhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken schlachtete es mit seiner Hand und sagte:

Bismillhi wa-llhu Akbar.

Im Namen Allhs und Allh ist größer. Dies ist fr mich und fr den aus meiner Gemeinschaft, der nicht schlachtet bis zum Ende des Hadthes.

 

Wenn der Vater der Kinder bereits verstorben ist, so schlachten diese fr sich selbst. Das Schlachten eines Opfertieres ist nämlich nur im Namen von lebenden Personen erlaubt, nicht aber von Verstorbenen. Wer also beispielsweise fr sich und die Familienmitglieder seines Hauses schlachten möchte, der sagt, wie bereits erwähnt: Fr mich und die Familienmitglieder meines Hauses.

 

Und Allh weiß es am besten.

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