Heirat einer Person, die vom Teufel besessen ist
Fatwâ-Nummer: 22988

  • Fatwâ-Datum:28-8-2019
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Frage

Seit einiger Zeit werde ich von einem Mann, der mit der islâmischen Ruqya arbeitet, gegen eine Besessenheit durch den Teufel und Zauberei behandelt. Auswirkungen dieser Besessenheit sind Abneigung gegen die Ehe und Wahnvorstellungen. Sündige ich, wenn ich derzeit mit dem Verweis auf die Behandlung nicht heiraten möchte? Beeinflusst diese Krankheit die Wahl der Ehefrau? Möge Allâh Sie segnen und es Ihnen mit Gutem vergelten!

Antwort

Der Lobpreis gebührt Allâh und möge Allâh Seinen Gesandten sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!

 

Möge Allâh dich heilen und beschützen!

 

Wenn du auf Grund der Behandlung Besserung und Veränderung verspürst, sodass du im allgemeinen Sinne heiraten möchtest, ohne eine spezielle Frau im Auge zu haben, dann suche nach einer religiösen! Bitte Allâh daraufhin um Segen in der Entscheidung, berate dich mit aufrichtigen Brüdern und halte um ihre Hand an! Bitte Allâh häufig in Demut darum, dich von dem zu erlösen, was auf dir lastet, und dir eine fromme Ehefrau zu schenken! Rezitiere häufig die Verse der Ruqya und den Qurân im Allgemeinen! Wisse, dass die Ruqya Dinge benötigt, die sie verstärken, wie das regelmäßige Aufsagen von Bittgebeten, rechtschaffene Handlungen und das Meiden von Sünden.

 

Der Mensch sündigt nicht, wenn er nicht heiratet, es sei denn, er befürchtet Verführung und ist zur Ehe imstande, weil er in diesem Fall dazu verpflichtet ist.

 

Und Allâh weiß es am besten!

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